Heute war unser Abreisetag. Nadine und ich hatten am Abend beschlossen früher auf zu
stehen um trotzdem noch auf den Berg hoch zu kommen. Wir haben da nämlich so unsere
Devisen:
1. Nimm alles mit was "for free" also kostenlos ist.
2. Bleibe so lange wie möglich wach damit du auch so viel wie möglich erlebst.
3. Du bist hier nie wieder. Nutze jede Chance alles zu erkunden. Nimm alles mit was geht!
(es gibt sicherlich noch mehr; mir fallen gerade allerdings nicht alle ein)
Also standen wir um halb 8 Uhr auf, zogen unsere Wanderschuhe an und liefen die 4km
hin und wieder zurück innerhalb von 2 Stunden. Die Sonne brannte morgens so stark,
dass ich kurz davor war die Tour ab zu brechen.
Am Straßenrand auf unserem Rückweg sammlte uns zum Glück der Bus ein, da wir
bestimmt aussahen wie zwei hungrige deutsche Mädchen auf der Suche nach Wasser.
Der Ausblick vom Berg war eher bescheiden gewesen. Viele Bäume versperrten die Sicht
und die Strände lagen genau hinter einem anderen Berg. Aber wir hatten es wenigstens
versucht und etwas "Sport" gemacht :D
Gegen Mittag fuhren wir zurück aufs Festland. Von Townsville ging es dann weiter nach
Mission Beach. Nach einer endlosen Autofahrt erreichten wir das YHA Hostel, das mal
wieder mitten im Regenwald steht. Das bedeutete, dass der nächste Supermarkt 18 km
entfernt ist und man zum Meer immer mit dem Auto fahren muss.
Unentschlossen suchten wir erstmal Woolworth auf, der nachdem wir uns im Umkreis von
30km verfahren hatten, so richtig starke Kühle Luft lieferte. Wir hielten uns so lange dort auf
wie sonst nie.
Gegenüber hatten wir noch ein anderes Hostel gesichtet, das von Außen uns ganz gut
gefiehl. Erledigt und Entkräftigt von dem langen Tag blieben wir nun einfach dort in einem
10 er Zimmer.
Diesen Abend saßen wir mit vielen anderen zusammen und spielten irgendwelche Spiele.
Gegen 23Uhr liefen wir noch mit einigen Leuten zum Strand, da dort ein Lagerfeuer
gemacht wurde und alle Hostelbewohner aus der Umgebung dorthin eingeladen waren.
Hier habe ich den schönsten Sternenhimmel meines Lebens gesehen. So viele Sterne auf
einen Fleck kann sich kein Mensch vorstellen außer er hat es selber schon so gesehen.
Nach Mitternacht startete es plötzlich zu regnen, sodass wir die Flucht ergreifen mussten.
Endlich mal wieder hatten wir einen abwechslungsreicheren Abend.
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