Dienstag, 31. August 2010

Auto, Strand und jede Menge km/h

Heute war ein wichtiger Tag. Zum ersten mal hatten wir uns einen Wecker gestellt um rechtzeitig am Morgen auf zu stehen und sofort zum Carmarket zu fahren. Hier trafen wir auch sofort auf "unser" Auto, das auf der Straße stand. Nur leider war die Atmosphere zunächst komisch und die Garage sah aufeinmal erschreckend leer aus. Es machte den Anschein als seien, von den vom Vortag 4 angebotenen Autos, nur noch 2 übrig :-O und plötzlich traf uns der Schlag: ein Mann stieg in unseren Ford Falkon und fuhr davon. Schadeeeee, dachten wir uns :P:/ In der Halle sprachen wir dennoch den Autohändler an um nachzuhaken was es für andere Möglichkeiten gibt. Er offenbarte sofort, dass unser Auto nicht verkauft worden sei und dass das Angebot noch stehe :-))) nach gefühlten1000 Minuten Unterhaltung (typisch Autohändler) lag der Vertrag vor uns und wir hattenunser erstes Auto im Leben gekauft mit REGO, Insurance, TÜV etc. PP was uns sonst noch umgerechnet für 6 Monate 1200 Euro gekostet hätte.REGO bedeutet so viel wie Registrierung. Man braucht für jedes "Bundesland"hier eine seperatePlakette. Wir können mit unserer durch das ganze Land reisen.Insurance ist die Versicherung über das Auto fals wir einen Unfall bauen. Naja alles egal. alles ist abgesichert, alles ist gut. Donnerstag fahren wir das erste mal und Freitag wollen wir versuchen alleine mit Navi in die Blue Mountains zu cruisen :D Danach gingen wir glücklich zum Bondi Beach, der echt eine Hauptattraktion hier ist. Nachdem gestern das Wetter eher dürftig war, konnten wir uns heute über einen strahlend blauen Himmel freuen. Die Sonne schien so stark, dass wir es fast bereuten nicht schon kurze Sachen angezogen zu haben. Wir legten uns also mit unserer dicken Jacke an den Strand und genossen die Wärme, Wellen und den super weichen Sand. Im Wasser konnten wir sogar erste Surfer begutachten, die
die leichten Wellen ausnutzten. Das war heute richtiges Paradies-feeling :)
Nach ca. 1 Stunde zogen wir unsere "wunderschönen" Trekking-Schuhe an und liefen den Wanderweg
entlang zu den nächsten Stränden, die nur eine Stunde entfernt liegen: ein etwas größerer Strand (Coogee Beach)und ein Familienstrand (Tamarama Beach) an einer kleinen Bucht. Hier gönnten wir uns außerdem ein Schokoeis und beschlossen beflügelt von unseren leichten Schuhen den gesamten Weg zum Bondi Beach und anschließend auch zur Bahnstation zu Fuß zurück zu legen. Das waren bestimmt 10 km Bergauf aber der Sport und die Luft tat uns gut. Gegen 17 Uhr hatten wir endlich die Bahnstation erreicht. Zu Hause kochten wir erstmalig selber Pilze mit Tzaziki und Brot :P , stanken die Wohnung voll und schauten uns freudig unsere heutigen Schnappschüsse an. Langsam kommt das Gefühl der Unabhängigkeit und Freude. Nicht mehr lange und wir können mit unserem Auto hinfahren wo wir wollen =)

5. - 6. Tag

im Hyde Park
Kurzer Bericht zu den letzten beiden Tagen: Wir haben so ziemlich NIX gemacht. Nachdem wir
Samstag Abend in Sydney feiern waren, schliefen wir Sonntag fast bis 12 Uhr durch :-) Da hier aber Sonntag alle Geschäfte offen haben, gingen wir erstmal zum Supermarkt um für die nächsten Tage unsere Reserven wieder auf zu füllen d.h. das übliche zu kaufen von dem wir uns hier fast auschließlich ernähren: Brot, Butter, Schinken und Käse, Gurke,Tomaten, Apfel und Banane. Also die Auswahl jeden Tag fällt uns so wohl Kleidungstechnisch als auch mit dem Essen sehr einfach. Wenn nichts da ist, hat man nun mal keine andere Wahl als das zu nehmen.Später hingen wir noch ne Runde im Gloria Jeans zusammen, holten uns bei Subway etwas und setzten uns in den Park. Von unserem Platz aus konnten wir der Musik der Kirche lauschen und genossen die Sonne. Wie fast jeden Tag vergingen die Stunden wieder rasend schnell! Abends guckten wir nur zu dritt paar DVDs bis wir alle einschliefen. Son richtig typischer Sonntag halt ;-)
(nur dass ich den Sonntag diesmal nicht mit Robert verbracht habe -.-)
Heute, also Montag den 30.08., machten wir uns ganz früh auf dem Weg nach Kings Cross,ein Stadtviertel von Sydney das eher einem Rotlichtmilieu gleicht. Alles ist kleiner,schmutziger und unedel im Gegensatz zum Zentrum. Hier suchten wir einen sogenannten Backpacker Carmarket, der hier wohl sehr bekannt ist unter den Backpackern.
Fast 2 Stunden liefen wir (mal wieder) verzweifelt durch die Straßen und wirklich keiner konnte uns sagen wo wir diesen "beliebten" Carmarket finden könnten. In einer Gasse entdekcten wir zum Glück iwann ein Hostel, in dem eine Frau uns erklärte dass wohl dieser umgezogen sei. Ich sah schon das Elend vor uns, dass wir nochmal zum anderen Ende der Stadt gehen müssen. Es stellte sich aber heraus, dass wir einen riesigen Bogen genau um unser Ziel gemacht hatten und die Hälfte wieder zurücklegen mussten. Naja aufjedenfall waren wir jetzt mit einer Karte bewaffnet und fanden auch den "Carmarket", der zu unserer Überraschung mit 4!!! Autos bestückt war. Fast schon abgefuckt sprachen wir mit einem Verkäufer und ließen uns erklären, dass der größte Teil im Internet verkauft werden würden :-@ Die Autos in dieser Garage seien nicht von Backpackern sondern eher Privat-Anschaffungen. Schon fast aufbruchsbereit, redete uns schließlich ein anderer Verkäufer an und machte uns ein super Angebot. Wir beschlossen nochmal dadrüber nach zu denken... und nun.. genau jetzt wollen wir unbedingt dieses Auto, müssen aber hoffen dass es morgen noch da ist d.h. wir sitzen auf heißen Kohlen. Daumen drücken!!!Es bleibt spannend..
Nach der tollen Reise suchten wir endlich unseren heißerwarteten MAX BRENNER auf; das Schokoladenrestaurant schlecht hin. Man kann hier wirklich alles essen mit Schoki. Wir verdrückten echt das geilste, leckerste Schokoladenfondue, das ich jemals gegessen habe. Ein Gaumenschmaus vom feinsten :-) kriege ich immer noch Gänsehaut wenn ich daran denke. Kann so etwas bitte mal jmd in Deutschland eröffnen? Völlig überreif!!! Vollgefressen und Schokoladenglücklich gingen wir nun nach Hause, bereit für die Nacht. Also gegen Abend beschlossen wir endlich die "World Bar" auf zu suchen, die restlos wie wir feststellten mit älteren Leuten besetzt war. Nichts für uns! In der selbigen Straße gab es aber eine andere Bar, die uns sehr ansprach. Naja aufjedenfall waren wir nach 2 Bier angeheitert, aßen noch fröhlich ein Schnitzel und machten uns iwann total müde von paar Schlücken Alkohol auf den Weg nach Hause. Dieser Zustand, stellten wir fest, war nur möglich gewesen, da wir hier kaum richtiges essen zu uns nehmen.
Gute Nacht!

Samstag, 28. August 2010

4. Tag

QVB
Heute wollten wir es uns mal erlauben und einen ruhigen Tag machen. Nadine hatte es am  Abend zuvor geschafft mich bis halb 12!! wach zu halten. Das war erstmal anstrengend -.- Naja.. jedenfals schliefen wir dann heute das erste mal bis kurz nach 10 Uhr was bedeutet, dass es langsam aufwärts geht mit unserem Schlafrhytmus.Gechillt standen wir also auf und liefen hinüber in unser kleines Lieblings-cafe um die Ecke.
Ein süßer Laden, vergleichbar mit Starbucks. Wir wurden sogar mit unseren Namen schon angesprochen. Ich heisse hier übrigens Lizza <-- und so werde ich auch überall gesschrieben. Bis um 14 Uhr hangen wir hier. Anschließend mussten wir eigentlich einige Sachen erledigen, wurden aber nicht erfolgreich da in Australien am Wochenende (auch am Sonntag) alle einkaufsstraßen offen haben, nicht aber Post, Bank etc.
Ahja zuvor hatte uns Jan mitgeteilt, ganz nebenbei, dass er eventuell ein Auto für uns hätte. Morgen haben wir ein Treffen mit dem Kumpel von ihm und schauen uns die "Karre" mal an.Ab 16 Uhr fuhren wir in die Stadt um dort das berühmte edel einkaufscenter QVB uns anzu schauen. Danach beschlossen wir etwas essen zu gehen doch das scheint hier nicht so einfach zu sein (wie bereits erwähnt), denn ein Italiener oder ähnliches gibt es hier nicht. Entweder es kostet wirklich ein Vermögen oder man hat Pech gehabt. So liefen wir die ganze Innenstadt ab alle Straßen hoooooooch und runter, lernten dabei noch einen Neuseeländer
kennen, der uns aber auch nicht weiter helfen konnte :-/ nach ungefähr 235837574 km und völlig erfroren als hätten wir gerade die Schneekoppe bestiegen, gingen wir einfach rücksichtslos auf alles in einen Laden und aßen dort für geschlagene 25 Dollar. Im Prinzip war es ganz lecker aber ich bekam insgesamt maximal 7 Nudeln und sollte davon satt werden. Nicht zuletzt heute haben wir festgestellt dass Sydney unglaublich teuer ist. $$$$$$$$$$$$$$$$ Dann suchten wir das Hostel von Michi auf und erkundigten uns dort nochmal wegen Autos. In seinem 4-Bett-Zimmer lernten wir noch die restlichen Leute von seiner Uni hier kennen.
Wir tranken zu 8 also etwas vor, lernten uns kennen und gingen dann noch rüber ins Australien Hotel Bierchen trinken. Ab 22 Uhr liefen wir endlich hinüber ins IVY. Das war also unsere erste richtige Nacht in Sydney Downtown :-) Die Disko ist unter freiem Himmel über mehrere Etagen und alles ist wirklich schick und kurz. Die Mädels tragen echt so gut wie nix hier, egal welche Temperaturen draußen sind und die Männer gehen nur in Anzügen weg. Nadine und ich standen also echt wie Bauern da als die Einlasser meinten es sei auch noch Fashionweek. Was solls.. Wir kamen alle rein und hatten einen echt schönen Abend. Das Tanzen tat echt richtig gut. Vorallendingen war es scheiss egal was alle dachten.Da waren heute nur wir acht und wir hatten spaß als würden wir uns schon ne Ewigkeitkeit kennen .. auf englisch die ganze Zeit =P
im IVY :-)

Freitag, 27. August 2010

Kaul Palkbrenner: Fish & Sand

<>
Fish Market
Ich lag auf der Couch und hörte ein Rascheln. Dachte zusätzlich zu der Kälte haben wir noch Mäuse um uns. Als ich aber die Augen öffnete und ich mich an die Dunkelheit gewöhnt hatte, sah ich ein Licht. Es war halb 6 Uhr morgens und Nadine saß hellwach vor mir und fuchtelte mit ihrem Handy rum. Der Jetlag macht uns doch ziemlich zu schaffen stellten wir also fest. Ich überredete sie sich nochmal hin zu legen und zu schlafen, bis genau 8 uhr klappte das. Immerhin steigern wir uns täglich um gut eine Stunde auch wenn wir nachts immer noch viel zu oft wach werden und nicht mehr schlafen können. Diese dämliche Zeitumstellung!!!
Aber irgendwie geht es. Wir versuchen uns nun jeden Abend etwas länger wach zu halten damit wir in den Rhytmus kommen. Heute brach ausnahmsweise neben uns kein Haus zusammen. Man hörte aber den Trockner laut und deutlich, der scheinbar die ganze Nacht mit Trocknen beschäftigt gewesen zu sein
schien :@
Gegen 9 Uhr fuhren wir also zunächst zum Fishmarket, der ja soooo grooooß und spektakulär sein soll: Mhh.. bitte schaut euch niemals diesen Markt an wenn ihr in Sydney seid. Da bieten hundert prozentig Ostsee- und Nordsee-Märkte viel mehr. Und "sooo groß" ist der auch nicht.Von angeblich 3 Stunden, die man benötigt um da durch zu schlendern, brauchten wir 10 Minuten und hatten sinnlose 7 Dollar für ein Bahnticket ausgegeben. Man kann bestimmt gut essen dort aber wer mag früh um 10 Uhr Fisch?? :O
Auf dem Weg dorthin hatte aber Nadine ein für sie äußerst interessanteres Gebäude entdeckt: Das Haus von "Real World Sydney". Wir machtn uns auf den Weg es wieder zu finden und zu fotografieren aber weit und breit kein Haus in der Nähe das jenem ähnlich sah. Etwas enttäuscht von diesem Vormittag stapften wir also durch die City zum Circular Quai.Hier fuhr uns eine Fähre in 30 Minuten zum Manly, naja dachten wir zu mindest: Der Anblick war überaus enttäuschend. Ein kleiner mickriger Strand, den man überall auch in Holland findet. Also zielten wir erstmal auf Mcces zu um uns ein riiiiiiiiesen Eis zu holen und nach zu denken was das alles hier zu bedeuten hatte. Auf einem Bild, das wir ausgedruckt hatten, sah das alles ganz anders aus.
Im Hafen entdeckten wir plötzlich ALDI SÜD !! :-) etwas Heimat also und sofort konnten wir wieder lachen und zogen jegliche Aufmerksamkeit auf uns. Später sprach uns schließlich ein Junge namens Michi an, der aus München kommt und hier für 6 Monate studiert. Mit ihm kletterten wir etwas an den Felsen entlang zu einem etwas abgelegeneren Strand.Hier quatschten wir etwas und zogen weiter richtung Stadt. Man kann sich die Einkaufsstraße vorstellen wie in einem Dorf: klein und süß. Wieder gut gelaunt sahen wir dann aber am Ende der Straße MEER und einen wunderschönen STRAND (endlich Australien).Wir wagten uns sogar mit den Füßen ins Wasser und genossen später die Sonne am Wasser. Zum Glück hatten wir den "wahren Manly" noch gesehen!!! =)) Um 18 Uhr fuhren wir rechtzeitig zum Sonnenuntergang zurück in die Innenstadt wo wir den ersten Regen erleben durften. Naja eher ein Tröpfeln.. Da wir interressiert waren an dem Hostel, in dem Michi lebt für das We wo er hier ist, begleiteten wir ihn und konnten vom Dach des Hauses den schönsten Ausblick über die Opera und die Harbour Bridge genießen bei  Nacht. Leider sind unsere Cams nicht sehr geeignet für Nachtaufnahmen und wir müssen das euch leider vorenthalten aber ich selbst werde es nie vergessen. Naja im Endeffekt ist das Hostel echt richtig richtig gut. Alles was uns bis jetzt erzählt wurde, hat nicht einmal annähernd gepasst. Aber wer weiss was uns hier noch so erwartet ;o)

2. Tag

Eigentlich hatten wir vor heute an den Manly zu fahren, doch nach den letzten 2 Tagen mit ordentlich Glück beim Wetter, merkten wir früh dass der bewölkte Himmel nicht zum Strand einlud. Also beschlossen wir die Einkaufscentren ab zu klappern in Chatswood und Macquarie. Dabei fiehl uns immer wieder die Freundlichkeit der Menschen auf. In jedem Laden wird man freundlich angesprochen (nicht aufdringlich) und meistens kommt man sogar mit den Verkäufern ins Gespräch. Hier ist alles viel lockerer und offener.
Leider merken wir oft dabei, dass unsere Sprachkenntnisse sehr begrenzt sind. Die Einkaufszentren sind hier ziemlich verwirrend gestaltet und meistens irrten wir in manchen Etagen einfach nur rum und sahen Geschäfte zum 20. mal =D Jedenfals verging so der Tag sehr unspeaktakulär dennoch sind wir abends so kaputt dass wir es nicht mal zum Supermarkt schaffen und uns nur eine fette australische Pizza bestellen. Ganz okay wenn man das andere Essen hier bedenkt ;)
die gute Baustelle neben unserem Haus

1. Tag

Der erste sonnenreiche Tag in Sydney begann mit einem morgendlichen Abriss eines benachbarten
Hauses, das bedeutet um genau halb 8 Uhr waren wir alle wach. Nach ca. 14 Stunden Schlaf hatten
wir auch prinzipiell genug nachgeholt von unserem Reisetag.
Zum Frühstück gab es das geilste Obst, das ich jeeeemals gegessen habe. Also wenn man hier
etwas gut kann, dann gesund UND lecker leben =P
Gegen 10 Uhr fuhren wir direkt zum Circular Quai um von dort aus in die Botanic Gardens zu gehen.
Die Gardens liegen direkt am Meer neben der Oper. Ganz "zufällig" machten wir noch einen Abstecher
zum Governmenthaus, das an jenem Tag leider geschlossen war und außerdem zum Music Conservatorium. Fast 2 Stunden bummelten wir also am Ufer entlang und hatten wirklich ein traumhaftes Panorama. Um auf der Wiese zu liegen war es leider zu kalt doch auf einer Banknahmen wir trotzdem Platz um wie alte Menschen den Moment und den Blick einfach zu genießen. (da machten uns selbst die kotzenden Jogger nichts aus, die anscheinend gern übertreiben hier mit ihrerFitness) :D achja dabei muss ich erwähnen: ich habe in Sydney noch nicht einen wirklich dickenMenschen wahrgenommen !!! -entweder sind hier alle sportlich veranlagt oder die haben die selben Geschmacksnerven wie wir denn das Essen hier ist (ausgenommen von Subway, Mcces etc) richtig schlecht :-(
Nach den Botanic Gardens nutzten wir die Nähe von "the Rocks". The Rocks ist das erste gebaute
Viertel der Stadt und steht unter Denkmalschutz. Dort kann man quasi kleine Häuser und Gässchen
sehen, die im Gegensatz zur restichen Stadt wie Spielzeug aussehen. Dennoch hat mich dieser Teil der Stadt nicht sonderlich beeindruckt.
Wir machten uns also auf dem Weg zum bekannten Aquarium in dem wir die verschiedensten Arten von Unterwassertieren sehen konnten. Ich habe noch nie in meinem Leben so große  Krabben gesehen. Zum Teil gab so große Aquarien, dass ein Weg durch sie hindurchführte. Man konnte sowohl Haie als auch Schildkröten und andere seltene Tier hautnah erleben :-)
Anschließend sahen wir uns noch das IMAX Kino an, dass aus nur einem Kinosaal besteht mit einer der größten Leinwände weltweit. Total müde und kaputt machten wir uns auf dem Weg nach Hause. Hier schliefen wir nach nur 10min Twilight gucken ein ob das an dem langen Tag, der englischen Sprache oder dem Interesse an dem Film lag, ist jetzt immernoch fraglich (an Pia: Der Film schien ziemlich brutal zu sein an einigen Stellen so wie ich das mit dem Unterbewusstsein wahrnehmen konnte. Guck den lieber nicht im Kino <3 )
Botanc Garden
Aquarium

Mittwoch, 25. August 2010

Der erste Tag: Müdigkeitserscheinungen, Chinesen, Verwirrung, falsche Wege und Temperaturschwankungen

Bei Jan in der wirklich großen Wohnung bezogen Nos und ich also das Wohnzimmer d.h. die Couch und
eine, wie ich sagen würde, Madratze an einer wunderschönen Fensterfront =)
wir wollten nur schlafen!!!!!!!!!!!!!
Jetzt sind wir quasi ne WG. Es ist wirklich das blanke Chaos mit unseren Klamotten, die gerade so in unsere Tasche gepasst haben. Die Hälfte der Sachen liegt also nun mehr oder weniger übersichtlich auf dem Boden und dass das Bad mit all unseren Utelnsilien besetzt ist, muss ich euch garnicht erzählen. Trotzdem ist das echt die geilste beste Lösung hier zu wohnen während wir in Sydney sind. Ist wie Hotel. Haben sogar einen eigenen Schlüssel :p Den ersten Tag nun in Sydney versuchten Nadine und ich uns so gemütlich und spannend wie möglich zu gestalten.Zunächst gingen wir alle zur Bank um Nadine ein Konto einzurichten.Danach zogen wir weiter zu Subway. Zurück zu Hause kam dann der Schock: Die Bankunterlagen waren einfach weg nach nicht mal 20 Minuten. Wo wir sie wieder fanden, bleibt an dieser Stelle wohl besser ein Geheimnis aber vergessen werde ich diese Aktion nie ;)
Jan musste schließlich mittags ins College und wir waren auf uns allein gestellt. Also zogen wir gegen 11 Uhr los in die Stadt, stiegen irgendwo in der Mitte aus um erstmal alles auf uns wirken zu lassen. Nach einiger Zeit sahen wir Darling Harbour direkt vor uns liegen mit einer kleinen Brücke und einer süßen Anlegestelle. Hier gab es außerdem das Aquarium, das riesige IMAX Kino, das Casino und eine Schiffsaustellung. Von dort machten wir eine möchtegern 2 stündige Schiffstour auf der wir die Harbour Bridge und das Operahouse erstmals richtig betrachten konnten. Jan hatte zu vor uns von den vielen Asiaten in der Stadt erzählt und auf diesem Schiff wurde nun klar,dass Sydney zu gefühlten 80 % aus Asiaten besteht -.- <---- so sehen alle Menschen aus die man hier sieht!!!!!!!
Kommt uns vor als wären wir in China oder Japan oder Thailand macnhmal. Iwie stellen wir dann immer wieder fest, dass es so unrealisierbar noch für uns ist, dass wir am anderen Ende der Welt sind.
Am Circular Quai stiegen wir früher aus um von hier noch etwas durch die Stadt zu bummeln. Aus dem
Bummel wurde eine Irrfahrt, da alle Straßen und Häuser gleich aussehen. An jeder Ecke eine Bank ( eine Geldbank meine ich Nadine :D ) , Skyscrapers , die die Sonne stehlen und asiatische Geschäften.
Bis 5 Uhr hielten wir noch durch bis die Müdigkeit uns komplett eiingeholt hatte und wir nicht einen Meter mehr zurücklegen konnten. Ich dachte, es würde einfacher sein nach "Hause" zu kommen doch nach dem wir die richtige Bahn gefunden hatten und an der richtigen Station ausgestiegen waren, begann erst der Fluch. Nach gefühlten 3 Std hatten wir das nur ca. 500 m entfernte Haus gefunden. Dabei muss man sagen: Hier sind keine Hügel sondern Berge und die Straßen führen nur auf und ab :S Komplett durchgefroren, da wir die Temperatur und den Wind unterschätzt hatten, kamen wir zurück und mussten noch Einkaufen. Erneute 2 Stunden irrten wir also herum und um genau 19 Uhr fielen wir wie Tod um. Die erste Erfahrung, die wir an diesem Tag machten: der Kleidungsstil der Australier und die Sonne sagt so ziemlich NIX über die eigentliche Temperatur aus. Trotz blauen Himmel ist der Wind hier eisig und ab 5 Uhr ungefähr geht die Sonne bereits unter und es sind einstellige Gradzahlen spürbar.
Bootstrip

der Tag der Abreise

komischerweise war die letzte Nacht in meinem Bettchen garnicht so schlimm wie ich sie mir vorgestellt hatte.Ich konnte sogar am Sonntag, dem 22-08- bis 12 Uhr durchschlafen um dann gemütlich zu frühstücken. Nachdem ich nun alles über 3Tage hin weg gepackt hatte, fing ab 14 Uhr die Langeweile und somit auch die Aufregung an. Dagegen half auch Internet, TV und Co nicht ;(
Gegen 18 Uhr fuhren wir schließlich zum Flughafen an dem unerwartet viele Menschen an unserem Abschied teilnahmen.Trotzdem fand ich es süß, dass ihr alle gekommen seid. Tränen und Lachen vermischten sich als wir gingen. Das Gefühl beim Durchtreten der letzten Kontrolle werde ich wohl nie in meinem Leben vergessen !!´Im Flieger versuchten wir die letzten Minuten zur Ruhe zu kommen doch die Schwüle und die Hitze waren wirklich unerträglich.Es war Saunazustand. Wider meiner Erwarten verging der erste Abschnitt unserer Reise sehr zögernd. Die Crew allerdings schaffte es immer wieder uns mit Kleinigkeiten zum Lachen zu bringen. Irgendwie wurde uns alle 5 Minuten i.was gebracht, das wir nicht bestellt hatten.
Sie irrten sich immer wieder in der Reihe. Hört sich jetzt vielleicht nervig an aber das geschah alles auf eine so sympatische Weise dass wir stets mit allen lachen mussten.
In Dubai schließlich wurden wir nicht nur von einem menschenlehren pinibel sauberen Flughafen überrascht, sondern bekamen auch Wasserfälle und Fahrstühle ohne Knöpfe zu Gesicht. Wie der Lift uns in die richtige Etage brachte, weiss wohl nur er selbst. Anschließend hatten wir Probleme unser Gate zu finden, da, wie sich herausstelte, unser Flug bis Christchurch flog und nur das in der Anzeigetafel zu sehen war. Bangkok und Sydney waren dabei nur Zwischenstops.Endlich im Flugzeug lernten wir bei uns in der Reihe ein Mädchen in unserem Alter kennen, das ebenfals nach Australien flog für einen Monat. Also versuchten wir nun zu dritt die Stunden zu gestalten. Die meiste Zeit schauten wir TV und irgendwelche Filme.
In Bangkok machten wir nach ca. 7 Std einen Zwischenstop. Wir hangen also etwas rum, quatschen und gingen ins Internet.
Auf dem restlichen Flug nach Sydney (10 std ) versuchten wir zu schlafen. Das klappte sogar ziemlich gut, da nicht alle Reihen besetzt waren und jeder 2 Sitzplätze nutzen konnte. Nach einem ganzen Tag kamen wir endlich um 8.50 Uhr in Sydney an. Jan stand zum Glück direkt am Ausgang und brachte uns mit der Bahn zu sich nach Hause. Dieser Junge ist wirklich das Organisationstier schlecht hin. Er hatte sofort Bahntickets,
Prepaidkarte und Handys für uns bereit. Eins davon ein Iphone auf dem sämtliche Bahnpläne und alles was man in einer Stadt brauch registriert war :O ich lauf jetzt also mit so einem Ding rum und habe alle 5m Angst, dass es mir geklaut wird oder ich es kaputt mache und ihr wisst, ich kann sowas gut ;) ähm CAM sage ich nur :-D heute am 26.08. lebt es noch..

<>   in<>
<>
<><>
endlich in Sydney

Sonntag, 22. August 2010

Es ist so weit.. I´m halfway gone ;)

Heute gehts endlich los. Langsam steigt die Aufregung. Ich habe jetzt schon Angst vor dem langen Flug und hoffe dass ich alles eingepackt habe. Ich sage dann von hier aus schon mal
 "Auf Wiedersehen oder Good Bye! ".
Melde mich so bald ich Zeit habe und vor allen Dingen ein Handy+Internet :)

Arrrrribaa, Eure Sauras

Sonntag, 15. August 2010

noch 1 Woche !!

17.08.2010 Roonburg


Es ist soweit. Vor über einem Jahr saßen Nadine und Ich im Campi und dachten darüber nach einfach ab zu hauen nach dem Abitur: weg von Köln, der Familie und Freunden. Stress und Verpflichtungen hinter uns zu lassen. Aus dem Gedanke wurde schießlich eine Idee, aus der Idee wurde ein Traum und nun bald Realität. Jetzt fragen uns alle Tag ein Tag aus ob wir aufgeregt seien: "Nein, sind wir nicht!"
Man kann dieses Gefühl -Vorfreude- nennen. Es ist die Lust auf dieses Abenteuer, das Verlangen nach Unabhängigkeit, Freiheit und das Bedürfnis einfach zu "leben, vielleicht sich selbst zu finden und an seine Grenzen zu gehen.
Zu oft war mir hier alles zu trist und fad. Ich fühlte mich unausgeglichen und leer. Die Umgebung, die Arbeit, die Beziehungen und Menschen, der ganze Alltag holte mich zu oft ein. Für mich bedeutete dies ständige Unzufriedenheit, obwohl alles so perfekt schien und ich keine Fehler in meinem Leben entdecken konnte.
In diesem Sinne "sorry for all my bad days" :-P

Nun ist es an der Zeit mich zu verabschieden. Stück für Stück für gerade mal 7 Monate.
Meine Damen und Herren, das ist doch nichts im Gegensatz zu dem restlichen Leben, das mich in diesem Land erwartet
;-)