Nachdem wir von Hervey Bay fluchtartig abgehauen waren, sind wir direkt bei Shaun wieder eingekehrt in Coolum. Hier sind wir nun seit mittlerweile einer Woche.
Dabei haben sich die Tage ziemlich eintönig gestaltet: Wir schliefen aus, sprangen in den Pool, legten uns in die Sonne, lasen auf der Wiese, kochten und saßen bis spät zusammen vor dem Fernsehr. Trotz der entspannenden Tage haben wir aber nun genug.
Shaun hatte 6 Wochen Sturmfrei und dementsprechend kann man sich den Zustand des Hauses vorstellen. Überall liegt etwas rum, im Kühlschrank stinkt und gammelt alles vor sich hin und die Küche klebt wie Sirup.
Deswegen werden wir morgen dieses chillige Leben hinter uns lassen und weiter reisen nach Brisbane, wo wir zwar schon einmal waren aber uns auch richtig wohl gefühlt hatten. Zurück also in die Zivilisation.
Probleme wie bei der Benutzung der Waschmaschine beim letzten mal hatte es diesmal nicht gegeben. (außer dass wir einen ganzen Tag kein Wasser hatten und auf Trinken und Toilette verzichten mussten und dass wir uns fast in die Hose machten vor Angst als nachts ein schlimmes Unwetter über unserer Bruchbude herrschte)
Wie auch immer.. Die Woche tat uns echt gut und ich habe die Zeit genossen wie im Urlaub. Das traumhafte Wetter und der schöne Pool vor der Haustür war uns vorgekommen wie das Paradies :)
Montag, 25. Oktober 2010
Sonntag, 24. Oktober 2010
Pleiten - Pech & Panne
Nach Fraser Island sollte natürlich unser Abenteuer nicht stoppen sondern direkt am nächsten
morgen weiter gehen. Kaum hatten wir das Auto beladen um weiter reisen zu können, sahen
wir das Unheil: einen Platten!! So weit war die Situation nicht schlimm.
Als erstes hieß es dann allerdings alle Taschen wieder raus um an den Ersatzreifen zu gelangen.
Im Anschluss starteten wir die Prozedur der Reifenabmontierung. Schon nach wenigen
Minuten stellten wir fest, dass wir keine einzige Schraube lösen können alleine. Da wir aber
uns noch am Hostel befanden, baten wir die Dame an der Rezeption um Hilfe.
Nach einem knappen "Das müsst ihr als Backpacker selber schaffen", zogen wir los um Jungs
zu suchen die uns eventuell mit mehr Kraft weiter helfen könnten.
Wie das Schicksal es wollte, war natürlich genau an diesem Tag kein Mensch mehr auf dem
Hostelgelände. Es war wie ausgestorben, beinahe unheimlich.
Unschlüssig was wir tuen sollten, fragten wir nach Nummern von Werkstätten bis uns
schließlich einfiel, dass wir beim Kauf des Autos so etwas wie einen australischen ADAC
beantragt hatten.
Nach ungefähr 20 Minuten Warteschleife und massig Problemen die Situation auf Englisch
zu schildern, stellte sich heraus, dass irgendetwas mit unserem Kennzeichen bzw unserer
Regestrierungsnummer nicht stimmt. Den Behörden war wohl eine Verwechslung unterlaufen.
Nach weiteren 10 Minuten hatten wir auch dieses Problem gelöst und Hilfe machte sich endlich
auf den Weg zu uns.
Der Mann vom "ADAC" hatte allerdings ebenfalls Schwierigkeiten die Schrauben zu lösen.
Im Endeffekt lief es darauf hinaus, dass scheinbar mehr kaputt war als wir anfangs vermuteten.
Zunächst gingen wir davon aus, dass der Rost Schuld war doch dann lösten sich mit den
Schrauben die "Nuts" (ich weiss nicht wie die Teile im Deutschen heissen).
Also musste das Auto abgeschleppt werden in die Werkstatt, wo wir geschlagene 4 Stunden
auf der Straße warteten bis die Mechaniker fertig waren.
Glücklich noch am selbigen Tag die Stadt verlassen zu können, da wir uns noch mit der
Hostelchefin gestritten und angelegt hatten, machten wir uns umgehend auf den Weg nach
Noosa Heads.
morgen weiter gehen. Kaum hatten wir das Auto beladen um weiter reisen zu können, sahen
wir das Unheil: einen Platten!! So weit war die Situation nicht schlimm.
Als erstes hieß es dann allerdings alle Taschen wieder raus um an den Ersatzreifen zu gelangen.
Im Anschluss starteten wir die Prozedur der Reifenabmontierung. Schon nach wenigen
Minuten stellten wir fest, dass wir keine einzige Schraube lösen können alleine. Da wir aber
uns noch am Hostel befanden, baten wir die Dame an der Rezeption um Hilfe.
Nach einem knappen "Das müsst ihr als Backpacker selber schaffen", zogen wir los um Jungs
zu suchen die uns eventuell mit mehr Kraft weiter helfen könnten.
Wie das Schicksal es wollte, war natürlich genau an diesem Tag kein Mensch mehr auf dem
Hostelgelände. Es war wie ausgestorben, beinahe unheimlich.
Unschlüssig was wir tuen sollten, fragten wir nach Nummern von Werkstätten bis uns
schließlich einfiel, dass wir beim Kauf des Autos so etwas wie einen australischen ADAC
beantragt hatten.
Nach ungefähr 20 Minuten Warteschleife und massig Problemen die Situation auf Englisch
zu schildern, stellte sich heraus, dass irgendetwas mit unserem Kennzeichen bzw unserer
Regestrierungsnummer nicht stimmt. Den Behörden war wohl eine Verwechslung unterlaufen.
Nach weiteren 10 Minuten hatten wir auch dieses Problem gelöst und Hilfe machte sich endlich
auf den Weg zu uns.
Der Mann vom "ADAC" hatte allerdings ebenfalls Schwierigkeiten die Schrauben zu lösen.
Im Endeffekt lief es darauf hinaus, dass scheinbar mehr kaputt war als wir anfangs vermuteten.
Zunächst gingen wir davon aus, dass der Rost Schuld war doch dann lösten sich mit den
Schrauben die "Nuts" (ich weiss nicht wie die Teile im Deutschen heissen).
Also musste das Auto abgeschleppt werden in die Werkstatt, wo wir geschlagene 4 Stunden
auf der Straße warteten bis die Mechaniker fertig waren.
Glücklich noch am selbigen Tag die Stadt verlassen zu können, da wir uns noch mit der
Hostelchefin gestritten und angelegt hatten, machten wir uns umgehend auf den Weg nach
Noosa Heads.
Samstag, 23. Oktober 2010
Fraser ... grenzenlose Freiheit :-)
Um 5 Uhr morgens klingelte der Wecker. Ohne Worte nahmen wir unser Frühstück zu uns, machten uns ein paar Brote und verließen das Hostel. Mit dem Auto mussten wir eine halbe Stunde zur Ablegestelle der Fähre fahren. Es war morgendlich frisch, da die Sonne gerade erst aufging, als wir endlich auf dem 5km/h langsamen Wasserboot zur Insel hinüber plätscherten.
Auf der Karte hatte die Insel näher ausgehen bis wir schockiert vernahmen ,dass wir 45 Minuten brauchen würden um diese zu erreichen.
Zu Fuß mussten wir zu nächst den Autoverleih suchen, der etwas entfernt im Dschungel lag. Mit dem gemieteten 4WD Jeep hatten wir 12 Stunden Zeit die Insel alleine zu erkunden. Mit der absolut unübersichtlichsten schlechtesten Karte, die ich jemals in der Hand hatte, fuhren wir einach drauf los ohne zu wissen wo uns die steilen sandigen felsigen Wege führen würden.
Das Zentrum von Fraser besteht aus einem riesigen Nationalpark durch den man sich erstmal vorkämpfen musste um das östliche Ufer und somit das Meer zu erreichen. Man darf, besser gesagt -kann- gerade mal 30 km/h über die Insel fahren. Dabei befuhren wir die steilsten und sandigsten Wege und wurden durch ge-
schüttelt wie Popcorn in einer Popcornmaschine. Zu meinemm "Glück" kam hinzu, dass mein Gurt kaputt war und ich aufpassen musste mir nicht mein Genick am Autodach zu brechen.
Nach dem wir 3 Runden im Kreis gefahren waren, da die Beschilderung auf der Insel auch zu Wünschen übrig gelassen hatte, erreichten wir das erste Highlight der Insel: Lake McKenzie. Dieser See hat den weißesten Strand den man sich vorstellen kann. Wenn man am Strand sitzt, hat man beinahe das Gefühl im Schnee zu sein. Das Wasser ist zu dem glasklar :-)
Nach einer Stunde hatten wir allerdings genug, da es immer noch früh am Morgen war (wir hatten gerade einmal 8 Uhr), brauchten wir erstmal etwas Aktion um nicht ein zu schlafen.
Mit einigen Umwegen erreichten wir endlich mit unserem Jeep das Meer. Nun stand uns 100km befahrbarer 100m breiter Strand zur Verfügung zum Austoben. Es ist ein unglaubliches Gefühl grenzenloser Freiheit hier lang zu fahren. Dabei entdeckten wir das berühmte Maheno Wrack, die Champagner Pools und andere kleine Sehenswürdigkeiten.
Auf dem Rückweg steuerten wir noch Lake Boomanjin an, den ich unbedingt sehen wollte bevor wir Fraser verlassen würden. Der Weg dahin wurde allerdings zur Qual. Mehrmals blieben wir im tiefen Sand stecken oder konnten uns nur ganz langsam vorwärts bewegen. Für eine Strecke von 10 km brauchten wir über eine halbe Stunde. Hinzu kam, dass aufeinmal die Servolenkung vom Jeep nicht mehr funktionierte und das Lenken im tiefen Sand schier unmöglich war.
Als wir den See endlich erreichten, war uns bewusst, dass wir niemals die Fähre um 5 Uhr bekommen würden. Wir brauchten für den weiteren Rückweg von 25 km fast 1,5 Stunden und kamen total erledigt vom ganzen Rumgeschüttel am Hafen an. Die nächste Fähre legte erst (warum auch immer) um 21 Uhr ab, sodass wir 4 Stunden Zeit hatten uns in einem überteuerten Resort die Zeit zu vertreiben. Das einzig Postive dadran war, dass wir den Sonnenuntergang auf dem Meer beobachten konnten. Im Anschluss wurde es allerdings winterlich kalt.
Gegen 23 Uhr trafen wir endlich wieder im Hostel ein. Wir waren an diesem Tag fast 18 Stunden auf den Beinen gewesen, davon 14 Stunden auf der Insel und schliefen nach nicht einmal einer Minute ein.
Auf der Karte hatte die Insel näher ausgehen bis wir schockiert vernahmen ,dass wir 45 Minuten brauchen würden um diese zu erreichen.
Zu Fuß mussten wir zu nächst den Autoverleih suchen, der etwas entfernt im Dschungel lag. Mit dem gemieteten 4WD Jeep hatten wir 12 Stunden Zeit die Insel alleine zu erkunden. Mit der absolut unübersichtlichsten schlechtesten Karte, die ich jemals in der Hand hatte, fuhren wir einach drauf los ohne zu wissen wo uns die steilen sandigen felsigen Wege führen würden.
Das Zentrum von Fraser besteht aus einem riesigen Nationalpark durch den man sich erstmal vorkämpfen musste um das östliche Ufer und somit das Meer zu erreichen. Man darf, besser gesagt -kann- gerade mal 30 km/h über die Insel fahren. Dabei befuhren wir die steilsten und sandigsten Wege und wurden durch ge-
schüttelt wie Popcorn in einer Popcornmaschine. Zu meinemm "Glück" kam hinzu, dass mein Gurt kaputt war und ich aufpassen musste mir nicht mein Genick am Autodach zu brechen.
Nach dem wir 3 Runden im Kreis gefahren waren, da die Beschilderung auf der Insel auch zu Wünschen übrig gelassen hatte, erreichten wir das erste Highlight der Insel: Lake McKenzie. Dieser See hat den weißesten Strand den man sich vorstellen kann. Wenn man am Strand sitzt, hat man beinahe das Gefühl im Schnee zu sein. Das Wasser ist zu dem glasklar :-)
Nach einer Stunde hatten wir allerdings genug, da es immer noch früh am Morgen war (wir hatten gerade einmal 8 Uhr), brauchten wir erstmal etwas Aktion um nicht ein zu schlafen.
Mit einigen Umwegen erreichten wir endlich mit unserem Jeep das Meer. Nun stand uns 100km befahrbarer 100m breiter Strand zur Verfügung zum Austoben. Es ist ein unglaubliches Gefühl grenzenloser Freiheit hier lang zu fahren. Dabei entdeckten wir das berühmte Maheno Wrack, die Champagner Pools und andere kleine Sehenswürdigkeiten.
Auf dem Rückweg steuerten wir noch Lake Boomanjin an, den ich unbedingt sehen wollte bevor wir Fraser verlassen würden. Der Weg dahin wurde allerdings zur Qual. Mehrmals blieben wir im tiefen Sand stecken oder konnten uns nur ganz langsam vorwärts bewegen. Für eine Strecke von 10 km brauchten wir über eine halbe Stunde. Hinzu kam, dass aufeinmal die Servolenkung vom Jeep nicht mehr funktionierte und das Lenken im tiefen Sand schier unmöglich war.
Als wir den See endlich erreichten, war uns bewusst, dass wir niemals die Fähre um 5 Uhr bekommen würden. Wir brauchten für den weiteren Rückweg von 25 km fast 1,5 Stunden und kamen total erledigt vom ganzen Rumgeschüttel am Hafen an. Die nächste Fähre legte erst (warum auch immer) um 21 Uhr ab, sodass wir 4 Stunden Zeit hatten uns in einem überteuerten Resort die Zeit zu vertreiben. Das einzig Postive dadran war, dass wir den Sonnenuntergang auf dem Meer beobachten konnten. Im Anschluss wurde es allerdings winterlich kalt.
Gegen 23 Uhr trafen wir endlich wieder im Hostel ein. Wir waren an diesem Tag fast 18 Stunden auf den Beinen gewesen, davon 14 Stunden auf der Insel und schliefen nach nicht einmal einer Minute ein.
.. nur 1000km bis zum Meer, bis zum Meer dort schauen wir den Wellen hinterher!
Samstag war es an der Zeit Airlie Beach zu verlassen. Da wir bereits auf dem Hinweg festgestellt hatten, dass Mackay, Rockhampton etc. nicht so schön an zu schauen ist, beschlossen wir am heutigen Tag die 1000km auf uns zu nehmen und nach Hervey Bay durch zu reisen.
Um 7Uhr fuhren wir los um noch vor Einrbuch der Dunkelheit unser Ziel zu erreichen.
Nach ungefähr 12 Stunden Autofahrt kamen wir erleichert und heil an. Unterwegs waren wir beinahe von einem Truck überrollt worden und die Langeweile war uns zu Kopf gestiegen. Nach dem wir elendige Stunden nur Bäume, Straße und Himmel gesehen hatten, war ich mehr als glücklich endlich unser Auto verlassen zu können.
Der Supermarkt hatte um 7 Uhr schon zu, sodass wir im Hostel mehr oder weniger gutes Fleisch mit Salat genießen mussten.
Am nächsten Tag konnten wir uns erstmal erholen von der langen Reise. Wir schliefen bis fast 11 Uhr und legten uns anschließend an den Pool um zu entspannen. Als wir am gestrigen Tag angekommen waren, war uns sofort aufgefallen wie kalt es hier noch ist. Temperaturen um die 25 Grad verleiteten uns dazu lange Sachen zu tragen .. dabei weiss ich garnicht wie das werden soll wenn wir wieder in Deutschland sind. Wir schafften es heute nicht einmal in den Pool zu gehen weil wir so fröstelten :-P
Abends suchten wir mal wieder früh das Bett auf, da am nächsten Tag uns endlich Fraser Island erwartete und wir um 5 Uhr auf zu stehen hatten.
Um 7Uhr fuhren wir los um noch vor Einrbuch der Dunkelheit unser Ziel zu erreichen.
Nach ungefähr 12 Stunden Autofahrt kamen wir erleichert und heil an. Unterwegs waren wir beinahe von einem Truck überrollt worden und die Langeweile war uns zu Kopf gestiegen. Nach dem wir elendige Stunden nur Bäume, Straße und Himmel gesehen hatten, war ich mehr als glücklich endlich unser Auto verlassen zu können.
Der Supermarkt hatte um 7 Uhr schon zu, sodass wir im Hostel mehr oder weniger gutes Fleisch mit Salat genießen mussten.
Am nächsten Tag konnten wir uns erstmal erholen von der langen Reise. Wir schliefen bis fast 11 Uhr und legten uns anschließend an den Pool um zu entspannen. Als wir am gestrigen Tag angekommen waren, war uns sofort aufgefallen wie kalt es hier noch ist. Temperaturen um die 25 Grad verleiteten uns dazu lange Sachen zu tragen .. dabei weiss ich garnicht wie das werden soll wenn wir wieder in Deutschland sind. Wir schafften es heute nicht einmal in den Pool zu gehen weil wir so fröstelten :-P
Abends suchten wir mal wieder früh das Bett auf, da am nächsten Tag uns endlich Fraser Island erwartete und wir um 5 Uhr auf zu stehen hatten.
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Zurück in Klein-Malle für 3 Nächte
Von Townsville ging es weiter nach Airlie Beach von wo wir nochmals die Whitsundays ansteuern wollten.
Auch diese Autofahrt zog sich wieder auf Grund der einspurigen Straßen in die Länge wie Kaugummi. Manchmal hat man das Gefühl, dass egal wie viele km wir vor uns haben wir immer die gleiche Zeitspanne benötigt.
Man fährt früh nach dem Frühstück los und kommt abends gegen 5-6 Uhr am nächsten Ort an. Wir entschieden uns hier etwas länger zu bleiben, da wir die letzten Tage kaum länger als eine Nacht irgendwo geblieben waren und wir uns mal ein paar ruhige Tage gönnen wollten.
Am ersten Tag allerdings wurden wir enttäuscht von dem Wetter. Allgemein scheint in Airlie Beach immer
schlechteres Wetter zu sein als in den umliegenden Orten.
Dennoch legten wir uns an die Lagune um etwas zu entspannen und zu schlafen. Nachmittags konnten Nadine und ich uns sogar erstmals aufraffen, den Regen aus zu nutzen und etwas Sport zu machen. Trotz der kälteren Temperaturen merkten wir schnell das die Luft in Australien ganz anders ist und wir super schnell aus der Puste waren. Danach konnten wir uns auch mal wieder einen Besuch bei Mcces mit guten Gewissen gönnen wobei wir Ruven und Kevin trafen von Mission Beach und dort verweilten für einige Zeit.
Am nächsten Tag war es an der Zeit mal wieder per Ocean Rafting zu den Whitsunday Inseln zu fahren.
Ausnahmsweise hatten wir sogar Glück mit dem Wetter. Die Sonne strahlte und wir verbrachten einen wirklich unvergesslichen Tag am Whiteheaven Beach. Abends fielen wir wirklich wie Tod in die Betten und konnten somit genug Schlaf sammeln für den kommenden seeeeeehr laaaaangen Tag.
Auch diese Autofahrt zog sich wieder auf Grund der einspurigen Straßen in die Länge wie Kaugummi. Manchmal hat man das Gefühl, dass egal wie viele km wir vor uns haben wir immer die gleiche Zeitspanne benötigt.
Man fährt früh nach dem Frühstück los und kommt abends gegen 5-6 Uhr am nächsten Ort an. Wir entschieden uns hier etwas länger zu bleiben, da wir die letzten Tage kaum länger als eine Nacht irgendwo geblieben waren und wir uns mal ein paar ruhige Tage gönnen wollten.
Am ersten Tag allerdings wurden wir enttäuscht von dem Wetter. Allgemein scheint in Airlie Beach immer
schlechteres Wetter zu sein als in den umliegenden Orten.
Dennoch legten wir uns an die Lagune um etwas zu entspannen und zu schlafen. Nachmittags konnten Nadine und ich uns sogar erstmals aufraffen, den Regen aus zu nutzen und etwas Sport zu machen. Trotz der kälteren Temperaturen merkten wir schnell das die Luft in Australien ganz anders ist und wir super schnell aus der Puste waren. Danach konnten wir uns auch mal wieder einen Besuch bei Mcces mit guten Gewissen gönnen wobei wir Ruven und Kevin trafen von Mission Beach und dort verweilten für einige Zeit.
Am nächsten Tag war es an der Zeit mal wieder per Ocean Rafting zu den Whitsunday Inseln zu fahren.
Ausnahmsweise hatten wir sogar Glück mit dem Wetter. Die Sonne strahlte und wir verbrachten einen wirklich unvergesslichen Tag am Whiteheaven Beach. Abends fielen wir wirklich wie Tod in die Betten und konnten somit genug Schlaf sammeln für den kommenden seeeeeehr laaaaangen Tag.
Der Tag startete heute ausnahmsweise mal mit etwas Schlechtem, nämlich abgelaufenen Toast - was wir allerdings erst feststellten nach dem jeder bereits 3 Scheiben gegessen hatte.
Wir machten uns heute in aller Frühe auf den Weg nach Townsville wieder zurück in den Süden. Aus
irgendwelchen Gründen brauchten wir für die wenigen 500 km an diesem Tag mindestens 7-8 Stunden
und kamen erst spät am Abend als die Sonne unter ging an.
Wir hatten uns vorher allerdings nicht überlegt in welche Unterkunft wir gehen, deswegen mussten wir
zunächst uns einen Schlafplatz suchen.
Nach einigem hin und her fahren fanden wir schließlich ein riesiges Backpacker-Hostel, das zwar von
Außen nicht gerade einlud aber für eine Nacht dachten wir uns nichts dabei.
Schon an der Rezeption erwartete uns eine unsympathische Frau, die es eilig hatte uns die Schlüssel zu
geben und uns weg zu schicken.
Das Hostel stellte sich dann als Labyrinth heraus mit elendig langen Fluren und schon bröckelnden Wänden.
Obwohl das Zimmer das größte vierer Zimmer war, was wir bis jetzt in Australien hatten, war insgesamt
das ganze Gebäude eher unheimlich und Horrorfilm verdächtig.
Die Duschen bzw das Badezimmer war echt der absolute Abschaum. Ich war noch nie in so einem schäbigen Hostel. Um wirklich so wenig Zeit wie möglich hier zu verbringen, gingen wir noch um die Ecke etwas Essen.
Später kehrten wir nur zum Schlafen zurück um ohne Frühstück am nächsten Morgen so schnell wie
möglich die Flucht zu ergreifen von jenem schrecklichen Ort.
Wir machten uns heute in aller Frühe auf den Weg nach Townsville wieder zurück in den Süden. Aus
irgendwelchen Gründen brauchten wir für die wenigen 500 km an diesem Tag mindestens 7-8 Stunden
und kamen erst spät am Abend als die Sonne unter ging an.
Wir hatten uns vorher allerdings nicht überlegt in welche Unterkunft wir gehen, deswegen mussten wir
zunächst uns einen Schlafplatz suchen.
Nach einigem hin und her fahren fanden wir schließlich ein riesiges Backpacker-Hostel, das zwar von
Außen nicht gerade einlud aber für eine Nacht dachten wir uns nichts dabei.
Schon an der Rezeption erwartete uns eine unsympathische Frau, die es eilig hatte uns die Schlüssel zu
geben und uns weg zu schicken.
Das Hostel stellte sich dann als Labyrinth heraus mit elendig langen Fluren und schon bröckelnden Wänden.
Obwohl das Zimmer das größte vierer Zimmer war, was wir bis jetzt in Australien hatten, war insgesamt
das ganze Gebäude eher unheimlich und Horrorfilm verdächtig.
Die Duschen bzw das Badezimmer war echt der absolute Abschaum. Ich war noch nie in so einem schäbigen Hostel. Um wirklich so wenig Zeit wie möglich hier zu verbringen, gingen wir noch um die Ecke etwas Essen.
Später kehrten wir nur zum Schlafen zurück um ohne Frühstück am nächsten Morgen so schnell wie
möglich die Flucht zu ergreifen von jenem schrecklichen Ort.
Port Douglas
Nachdem wir Sonntag das Great Barrierreef erobert und so mit unser Planziel in Cairns
erreicht hatten, machten wir uns heute auf den Weg nach Port Douglas. Dies ist der
letzte Ort unserer Ostküstentour und bedeutet so mit das Ende dieser Fahrt in den Norden.
Port Douglas ist ein kleines Dorf Nahe am Cape Tribulation d.h. Dschungel.
Schon die Hinfahrt beeindruckte uns mit wahnsinnigen Bildern. Von der Hauptstraße
aus hatte man einen wunderschönen Ausblick über Strände und Felsen. Trotz des
guten sonnigen Wetters darf man hier nicht ins Wasser, da momentan Quallenzeit ist.
Es ist so unfassbar, dass man die schönsten Strände vor die Nase gehalten bekommt aber
es einem nicht erlaubt ist ins Meer zu gehen.
In Port Douglas war die Atmosphere eher altertümlich. Viele alte Menschen, kleine
Straßen mit teuren Restaurants und menschenleeren Geschäften.
Selbst das Hostel hat sich, um sich dem nahe gelegenden Regenwald an zu passen,
komplett auf öko eingestellt. Im Gesamten wirkte es billig, schmutzig und unübersichtlich
kompliziert.
Also suchten wir erstmal "Mossmann Gorge" im Norden auf, wo wir nach nicht einmal
5 Minuten unsere Heimfahrt antraten, weil (natürlich wenn wir einmal dahin fahren) der Weg für
Umbauarbeiten gesperrt ist. So konnten wir so gut wie nichts sehen außer ein paar Steinen
im Wasser.
Auf dem Rückweg entschlossen wir uns in einem Karavanpark unter zu kommen. Da die
Luft wieder eher tropisch war und wir verschwitzt waren, nahmen wir das erst Beste
was wir sahen als Unterkunft.
Dabei war unsere Kabine in der wir schliefen nicht größer als ein Schuhkarton.
Carina und ich mussten leider auch noch unsere Wäsche hier waschen, die nach einmal
durch den Trockner schleudern noch lange nicht trocken war.
So kamen wir auf die absolut kranke Idee die Müllbeutel zusammen gebunden durch
den ganzen Raum von Stange zu Stange zu spannen und darauf unsere Sachen zu
hängen.
Diese Nacht schliefen wir also im Endeffekt in einem Waschsalon :D über meiner Nasen-
spitze hingen an die 20 Shirts und Hosen und jeder Schrank, jede Tür musste als
Wäscheständer taugen
erreicht hatten, machten wir uns heute auf den Weg nach Port Douglas. Dies ist der
letzte Ort unserer Ostküstentour und bedeutet so mit das Ende dieser Fahrt in den Norden.
Port Douglas ist ein kleines Dorf Nahe am Cape Tribulation d.h. Dschungel.
Schon die Hinfahrt beeindruckte uns mit wahnsinnigen Bildern. Von der Hauptstraße
aus hatte man einen wunderschönen Ausblick über Strände und Felsen. Trotz des
guten sonnigen Wetters darf man hier nicht ins Wasser, da momentan Quallenzeit ist.
Es ist so unfassbar, dass man die schönsten Strände vor die Nase gehalten bekommt aber
es einem nicht erlaubt ist ins Meer zu gehen.
In Port Douglas war die Atmosphere eher altertümlich. Viele alte Menschen, kleine
Straßen mit teuren Restaurants und menschenleeren Geschäften.
Selbst das Hostel hat sich, um sich dem nahe gelegenden Regenwald an zu passen,
komplett auf öko eingestellt. Im Gesamten wirkte es billig, schmutzig und unübersichtlich
kompliziert.
Also suchten wir erstmal "Mossmann Gorge" im Norden auf, wo wir nach nicht einmal
5 Minuten unsere Heimfahrt antraten, weil (natürlich wenn wir einmal dahin fahren) der Weg für
Umbauarbeiten gesperrt ist. So konnten wir so gut wie nichts sehen außer ein paar Steinen
im Wasser.
Auf dem Rückweg entschlossen wir uns in einem Karavanpark unter zu kommen. Da die
Luft wieder eher tropisch war und wir verschwitzt waren, nahmen wir das erst Beste
was wir sahen als Unterkunft.
Dabei war unsere Kabine in der wir schliefen nicht größer als ein Schuhkarton.
Carina und ich mussten leider auch noch unsere Wäsche hier waschen, die nach einmal
durch den Trockner schleudern noch lange nicht trocken war.
So kamen wir auf die absolut kranke Idee die Müllbeutel zusammen gebunden durch
den ganzen Raum von Stange zu Stange zu spannen und darauf unsere Sachen zu
hängen.
Diese Nacht schliefen wir also im Endeffekt in einem Waschsalon :D über meiner Nasen-
spitze hingen an die 20 Shirts und Hosen und jeder Schrank, jede Tür musste als
Wäscheständer taugen
Mittwoch, 13. Oktober 2010
Bitte Warten
ab dem 21. 10. bin ich wieder voll online für eine Woche. dann folgen weitere posts. wenn mal jmd lust hat zu skypen, soll er/sie sich melden. hätte dann eine woche lang die möglich dazu. grüße aus dem zuuuuu heißen australien :)
Great Barrier Reef .. und ich hatte so Angst Haie zu sehen :P
Viel zu früh weckte uns der Wecker. Ich fühlte mich wie zu Schulzeiten als ich um 6 Uhr auf-
stehen musste und es draußen noch nicht hell war. Nadine und ich schafften es noch kurz
zu frühstücken, die anderen standen 5 Minuten vor unserem geplanten Losgehen auf.
In Trance und total verpeilt eilten wir Richtung Hafen. Auf dem Boot mit ungefähr 30 Mann
wurden wir zum Glück mit Kaffee und Muffins versorgt. So war der frühe Start in den Tag
noch irgendwie gerettet worden ;)
Wir hatten eine zwei Stündige Fahrt vor uns bis zum Grat Barrier Reef und konnten die erste
Zeit auf dem Deck gammeln und schlafen. Im hinteren Bereich des Bootes ging bereits
"das große Kotzen" los. Anscheinend vertragen viele nicht die Wellen und das Schaukeln,
jedenfalls hatte jeder zweite eine Tüte in der Hand und war kreidebleich.
Normalerweise habe ich auch einen empfindlichen Magen aber nach den ganzen letzten
Bootstrips, wo wir schon aller Hand erlebt hatten, bin ich vollkommen abgehärtet mittler-
weile. Ich fühlte mich rund um wohl und wäre am liebsten noch zwei Stunden gesegelt.
Unsere erste Station war eine maximal 60 km³ große Sandinsel im Meer. Von weiten
dachten wir erst, dass die Crew uns veräppelt. Als wir näher kamen entpuppten sich
auch noch alle Sträucher als Vögel. Auf der "Insel" waren ungelogen 100 000 Vögel.
Am liebsten hätte ich es mir in diesem Moment mit der Tour anders überlegt, aber es
gab kein zurück mehr. Ein kleineres Motorboot brachte uns zu der zwitschernden,
kreischenden Möwen-Insel. Es war unglaublich laut um uns und wir hatten echt Angst
alle 5 Minuten angeschissen zu werden.
Also gingen wir sofort ins Wasser mit den Flossen und paddelten raus auf das Meer um
die Fische und Korallen-Reefs zu begutachten.
Nach 2 Stunden gab es zurück auf unserem Boot Mittag bis wir weiter fuhren zu einem
weiteren Reef mitten auf dem Meer.
Ich hatte befürchtet, dass wir irgendwann mal auf dem offenen Meer tauchen würden aber
an dieser Stelle kam hinzu, dass die Wellen ziemlich hoch waren. Nach einigem hin und her
beschloss ich es mit ins Wasser zu gehen. Während wir schnorchelten, tauchten einige
sogar und waren genauso begeistert wie wir.
Das Wasser hier ist wirklich unglaublich klar und blau.. :-)
Auf dem Rückweg lagen wir wieder die meiste Zeit nur draußen auf dem Deck und ge-
nossen die Ruhe vom Meer.
Ich weiss garnicht wie die Zeit verging aber aufjedenfall waren wir somit 10 Stunden auf
dem Meer gewesen und abends mehr als müde, kaputt und geschafft von den letzten
Tagen.
stehen musste und es draußen noch nicht hell war. Nadine und ich schafften es noch kurz
zu frühstücken, die anderen standen 5 Minuten vor unserem geplanten Losgehen auf.
In Trance und total verpeilt eilten wir Richtung Hafen. Auf dem Boot mit ungefähr 30 Mann
wurden wir zum Glück mit Kaffee und Muffins versorgt. So war der frühe Start in den Tag
noch irgendwie gerettet worden ;)
Wir hatten eine zwei Stündige Fahrt vor uns bis zum Grat Barrier Reef und konnten die erste
Zeit auf dem Deck gammeln und schlafen. Im hinteren Bereich des Bootes ging bereits
"das große Kotzen" los. Anscheinend vertragen viele nicht die Wellen und das Schaukeln,
jedenfalls hatte jeder zweite eine Tüte in der Hand und war kreidebleich.
Normalerweise habe ich auch einen empfindlichen Magen aber nach den ganzen letzten
Bootstrips, wo wir schon aller Hand erlebt hatten, bin ich vollkommen abgehärtet mittler-
weile. Ich fühlte mich rund um wohl und wäre am liebsten noch zwei Stunden gesegelt.
Unsere erste Station war eine maximal 60 km³ große Sandinsel im Meer. Von weiten
dachten wir erst, dass die Crew uns veräppelt. Als wir näher kamen entpuppten sich
auch noch alle Sträucher als Vögel. Auf der "Insel" waren ungelogen 100 000 Vögel.
Am liebsten hätte ich es mir in diesem Moment mit der Tour anders überlegt, aber es
gab kein zurück mehr. Ein kleineres Motorboot brachte uns zu der zwitschernden,
kreischenden Möwen-Insel. Es war unglaublich laut um uns und wir hatten echt Angst
alle 5 Minuten angeschissen zu werden.
Also gingen wir sofort ins Wasser mit den Flossen und paddelten raus auf das Meer um
die Fische und Korallen-Reefs zu begutachten.
Nach 2 Stunden gab es zurück auf unserem Boot Mittag bis wir weiter fuhren zu einem
weiteren Reef mitten auf dem Meer.
Ich hatte befürchtet, dass wir irgendwann mal auf dem offenen Meer tauchen würden aber
an dieser Stelle kam hinzu, dass die Wellen ziemlich hoch waren. Nach einigem hin und her
beschloss ich es mit ins Wasser zu gehen. Während wir schnorchelten, tauchten einige
sogar und waren genauso begeistert wie wir.
Das Wasser hier ist wirklich unglaublich klar und blau.. :-)
Auf dem Rückweg lagen wir wieder die meiste Zeit nur draußen auf dem Deck und ge-
nossen die Ruhe vom Meer.
Ich weiss garnicht wie die Zeit verging aber aufjedenfall waren wir somit 10 Stunden auf
dem Meer gewesen und abends mehr als müde, kaputt und geschafft von den letzten
Tagen.
Pub Crawl.. endlich :)
.. und die Sonne bleib uns erhalten.
Obwohl es nachts ganz anders aussah. Als wir von dem Pub nach Hause liefen, zog ein
Sturm auf und brachte so etwas wie ein Sommergewitter mit sich. aber von der harten Sorte.
Morgens war es vorbei und die Sonne brannte wieder.
Mit Badesachen bepackt zogen wir los um zunächst uns etwas über die Angebote hier zu
erkundigen. Zum einen wollten wir zum Great Barrier Reef schnorcheln und in den Regen-
wald im Norden und zum anderen wollten wir das Hostel wechseln.
Am Abend zu vor hatten wir auf der Promenade zahlreiche andere Hostels gesehen mit
günstigeren Unterkunftspreisen und wollten diese nun alle abchecken.
Dabei liefen wir von einem Haus zum anderen und schauten uns jeweils ein Zimmer an.
So stellten wir fest was ein Preisunterschied von 5 $ alles bewirken kann. Eine Toilette
oder Küche sah schlimmer aus als die andere. Ich habe noch nie so viele schäbige
Zimmer gesehen für 19 $ die Nacht.
Beeindruckt war keiner von dem was wir sahen so dass wir am Mittag nicht fähig waren
eine Entscheidung über den Schlafplatzwechsel zu fällen.
Wir brauchten erstmal eine Abkühlung und liefen auf direkten Weg zur Lagune.
Da hier momentan neben der Regenzeit, auch Quallen, Krokodil und Haie-Saison ist,
kann man nur in einem riesigen Schwimmbad ins Wasser.
Natürlich war an diesem ersten Sonnentag nach Wochen des Regens jede Menge los.
Trotzdem genossen wir es statt auf dem dämlichm Sand auf der Wiese zu liegen.
Später diskutierten wir über unsere Pläne für die nächsten Tage. Wir hatten soviele
verschiedene Möglichkeiten die kommende Woche zu gestalten, dass beinahe
jeder eine andere Vorstellung hatte.
Irgendwie kamen wir dabei auf einen Nenner und beschlossen in unserem Hostel für
eine Nacht länger noch zu bleiben, damit wir am nächsten Tag eine Great Barrier Reef
Tour machen zu können.
Für den Abend hatten wir uns für eine Pub Crawl (zweiter Anlauf nach Brisbane) einge-
schrieben. Gegen 6 Uhr bereits trafen sich ca. 120 Personen in der größten Disko
der Stadt um erst zu essen und dann los zu fahren. In einem rieigen Partybus
fuhren wir so die ganze Nacht von Pub zu Pub und feierten.
Gegen 2 Uhr mussten wir leider die anderen verlassen um noch rechtzeitig ins Bett zu
kommen und wenigsten 2 - 3 Stunden zu schlafen. Wir mussten früh um 6Uhr raus um
unser Boot zu kriegen..
Obwohl es nachts ganz anders aussah. Als wir von dem Pub nach Hause liefen, zog ein
Sturm auf und brachte so etwas wie ein Sommergewitter mit sich. aber von der harten Sorte.
Morgens war es vorbei und die Sonne brannte wieder.
Mit Badesachen bepackt zogen wir los um zunächst uns etwas über die Angebote hier zu
erkundigen. Zum einen wollten wir zum Great Barrier Reef schnorcheln und in den Regen-
wald im Norden und zum anderen wollten wir das Hostel wechseln.
Am Abend zu vor hatten wir auf der Promenade zahlreiche andere Hostels gesehen mit
günstigeren Unterkunftspreisen und wollten diese nun alle abchecken.
Dabei liefen wir von einem Haus zum anderen und schauten uns jeweils ein Zimmer an.
So stellten wir fest was ein Preisunterschied von 5 $ alles bewirken kann. Eine Toilette
oder Küche sah schlimmer aus als die andere. Ich habe noch nie so viele schäbige
Zimmer gesehen für 19 $ die Nacht.
Beeindruckt war keiner von dem was wir sahen so dass wir am Mittag nicht fähig waren
eine Entscheidung über den Schlafplatzwechsel zu fällen.
Wir brauchten erstmal eine Abkühlung und liefen auf direkten Weg zur Lagune.
Da hier momentan neben der Regenzeit, auch Quallen, Krokodil und Haie-Saison ist,
kann man nur in einem riesigen Schwimmbad ins Wasser.
Natürlich war an diesem ersten Sonnentag nach Wochen des Regens jede Menge los.
Trotzdem genossen wir es statt auf dem dämlichm Sand auf der Wiese zu liegen.
Später diskutierten wir über unsere Pläne für die nächsten Tage. Wir hatten soviele
verschiedene Möglichkeiten die kommende Woche zu gestalten, dass beinahe
jeder eine andere Vorstellung hatte.
Irgendwie kamen wir dabei auf einen Nenner und beschlossen in unserem Hostel für
eine Nacht länger noch zu bleiben, damit wir am nächsten Tag eine Great Barrier Reef
Tour machen zu können.
Für den Abend hatten wir uns für eine Pub Crawl (zweiter Anlauf nach Brisbane) einge-
schrieben. Gegen 6 Uhr bereits trafen sich ca. 120 Personen in der größten Disko
der Stadt um erst zu essen und dann los zu fahren. In einem rieigen Partybus
fuhren wir so die ganze Nacht von Pub zu Pub und feierten.
Gegen 2 Uhr mussten wir leider die anderen verlassen um noch rechtzeitig ins Bett zu
kommen und wenigsten 2 - 3 Stunden zu schlafen. Wir mussten früh um 6Uhr raus um
unser Boot zu kriegen..
Cairns
Heute war es an der Zeit zu unserer vorletzten Station unserer Ostküsten-Tour zu reisen.
Cairns erwartete uns als wir mal wieder von dem wunderschönen blauen Himmel am
Fahrttag geweckt wurden. Im Zimmer hatten die Temperaturen höchste Deminsionen
angenommen und die Engländerinnen, mit denen wir den Raum teilten, hielten auch
nichts von Rücksicht nehmen. Ab 8 Uhr wurden die Gardinen aufgerissen und rum-
geschriehen als wenn sie in einer Disko stehen würden.
Mies gelaunt und mürrisch schaufelten wir also an diesem Morgen unser Müsli in uns
rein. Es ist noch nie vorgekommen, dass wir kein einziges Wort während des Essens
sprachen. Dabei sind wir alle keine Morgenmuffel. Nicht mal unser Standartspruch
(für schlechte Tage) : Was solls, another day in paradise! .. half uns in den ersten Stunden.
Carina zog anschließend sofort los um nochmal nach der verlorenen Kamera zu
fragen.Ohne Erfolg kehrte sie zurück. Nadine und ich suchten in der Zeit die Info
auf um uns nach den Millaa Millaa Wasserfällen zu erkundigen.
Als wir schließlich alle zusammen im Auto saßen, schlief eine Minute später schon
die Rückbank.
Nachdem wir in die richtige Straße, welche hier auch Touristenwege genannt werden,
für die Wasserfälle eingebogen waren, hieß es 10 km Berg auf und Berg ab. Dabei
zog sich der Weg vorbei an vielen Bauernhöfen, die es anscheinend nicht für
nötig halten ihre Tiere ein zu zäunen d.h. wir hatten allerhand Stallviehcher vor uns,
die es nicht einsahen sich von den Straßen zu bewegen.
Die Strecke zog sich somit hin. Wir brauchten eine Weile um die 3 Wasserfälle zu
erreichen.
Im Anschluss fuhren wir auf direkten Weg mit einem riiiiiiesen Hunger weiter nach
Cairns. Das erste mal mussten wir dabei eine "Gebirgskette" überqueren.
Die wenigen km zwischen Mission Beach und Cairns zogen sich ausgerechnet
heute, wo wir alle so ungesprächig waren, ins Unendliche.
In Cairns wurden wir dann allerdings am Ende belohnt für den anstrengenden Tag.
Unmittelbar vor unserem Hostel befindet sich ein Einkaufscenter, das wohl die
beste, größte Essmeile hat. Wir waren vollkommen überfordert mit der Auswahl.
Abends zogen wir frisch geduscht und besser gelaunt nochmal los. Dabei schauten
wir uns einen Nachtmarkt an, den man sich ungefähr wie ein Basar im Iran vor-
stellen kann. Ein Händler neben dem anderen.
Außerdem sahen wir die schön beleuchtete Lagune und andere Pubs und Restaurants
an der Meerpromenade.
Trotz Müdigkeit zogen wir es vor, noch uns irgendwo rein zu setzen und etwas
zu trinken wobei nach nur kurzer Zeit zahlreiche neue Leute kennen lernten.
Die meisten darunter ausnahmsweise Australier nicht Backpacker ;)
Trotz des anfangs stressigen Tages konnten wir heute das erste mal sagen, dass
wir Glück haben mit dem Wetter. Eigentlich startet die Regensaison doch wir
hatten Sonne für unseren Aufenthalt vorraus gesagt bekommen.
Die Hoffnung stirbt zu letzt :p
Cairns erwartete uns als wir mal wieder von dem wunderschönen blauen Himmel am
Fahrttag geweckt wurden. Im Zimmer hatten die Temperaturen höchste Deminsionen
angenommen und die Engländerinnen, mit denen wir den Raum teilten, hielten auch
nichts von Rücksicht nehmen. Ab 8 Uhr wurden die Gardinen aufgerissen und rum-
geschriehen als wenn sie in einer Disko stehen würden.
Mies gelaunt und mürrisch schaufelten wir also an diesem Morgen unser Müsli in uns
rein. Es ist noch nie vorgekommen, dass wir kein einziges Wort während des Essens
sprachen. Dabei sind wir alle keine Morgenmuffel. Nicht mal unser Standartspruch
(für schlechte Tage) : Was solls, another day in paradise! .. half uns in den ersten Stunden.
Carina zog anschließend sofort los um nochmal nach der verlorenen Kamera zu
fragen.Ohne Erfolg kehrte sie zurück. Nadine und ich suchten in der Zeit die Info
auf um uns nach den Millaa Millaa Wasserfällen zu erkundigen.
Als wir schließlich alle zusammen im Auto saßen, schlief eine Minute später schon
die Rückbank.
Nachdem wir in die richtige Straße, welche hier auch Touristenwege genannt werden,
für die Wasserfälle eingebogen waren, hieß es 10 km Berg auf und Berg ab. Dabei
zog sich der Weg vorbei an vielen Bauernhöfen, die es anscheinend nicht für
nötig halten ihre Tiere ein zu zäunen d.h. wir hatten allerhand Stallviehcher vor uns,
die es nicht einsahen sich von den Straßen zu bewegen.
Die Strecke zog sich somit hin. Wir brauchten eine Weile um die 3 Wasserfälle zu
erreichen.
Im Anschluss fuhren wir auf direkten Weg mit einem riiiiiiesen Hunger weiter nach
Cairns. Das erste mal mussten wir dabei eine "Gebirgskette" überqueren.
Die wenigen km zwischen Mission Beach und Cairns zogen sich ausgerechnet
heute, wo wir alle so ungesprächig waren, ins Unendliche.
In Cairns wurden wir dann allerdings am Ende belohnt für den anstrengenden Tag.
Unmittelbar vor unserem Hostel befindet sich ein Einkaufscenter, das wohl die
beste, größte Essmeile hat. Wir waren vollkommen überfordert mit der Auswahl.
Abends zogen wir frisch geduscht und besser gelaunt nochmal los. Dabei schauten
wir uns einen Nachtmarkt an, den man sich ungefähr wie ein Basar im Iran vor-
stellen kann. Ein Händler neben dem anderen.
Außerdem sahen wir die schön beleuchtete Lagune und andere Pubs und Restaurants
an der Meerpromenade.
Trotz Müdigkeit zogen wir es vor, noch uns irgendwo rein zu setzen und etwas
zu trinken wobei nach nur kurzer Zeit zahlreiche neue Leute kennen lernten.
Die meisten darunter ausnahmsweise Australier nicht Backpacker ;)
Trotz des anfangs stressigen Tages konnten wir heute das erste mal sagen, dass
wir Glück haben mit dem Wetter. Eigentlich startet die Regensaison doch wir
hatten Sonne für unseren Aufenthalt vorraus gesagt bekommen.
Die Hoffnung stirbt zu letzt :p
Cairns
Heute war es an der Zeit zu unserer vorletzten Station unserer Ostküsten-Tour zu reisen.
Cairns erwartete uns als wir mal wieder von dem wunderschönen blauen Himmel am
Fahrttag geweckt wurden. Im Zimmer hatten die Temperaturen höchste Deminsionen
angenommen und die Engländerinnen, mit denen wir den Raum teilten, hielten auch
nichts von Rücksicht nehmen. Ab 8 Uhr wurden die Gardinen aufgerissen und rum-
geschriehen als wenn sie in einer Disko stehen würden.
Mies gelaunt und mürrisch schaufelten wir also an diesem Morgen unser Müsli in uns
rein. Es ist noch nie vorgekommen, dass wir kein einziges Wort während des Essens
sprachen. Dabei sind wir alle keine Morgenmuffel. Nicht mal unser Standartspruch
(für schlechte Tage) : Was solls, another day in paradise! .. half uns in den ersten Stunden.
Carina zog anschließend sofort los um nochmal nach der verlorenen Kamera zu
fragen.Ohne Erfolg kehrte sie zurück. Nadine und ich suchten in der Zeit die Info
auf um uns nach den Millaa Millaa Wasserfällen zu erkundigen.
Als wir schließlich alle zusammen im Auto saßen, schlief eine Minute später schon
die Rückbank.
Nachdem wir in die richtige Straße, welche hier auch Touristenwege genannt werden,
für die Wasserfälle eingebogen waren, hieß es 10 km Berg auf und Berg ab. Dabei
zog sich der Weg vorbei an vielen Bauernhöfen, die es anscheinend nicht für
nötig halten ihre Tiere ein zu zäunen d.h. wir hatten allerhand Stallviehcher vor uns,
die es nicht einsahen sich von den Straßen zu bewegen.
Die Strecke zog sich somit hin. Wir brauchten eine Weile um die 3 Wasserfälle zu
erreichen.
Im Anschluss fuhren wir auf direkten Weg mit einem riiiiiiesen Hunger weiter nach
Cairns. Das erste mal mussten wir dabei eine "Gebirgskette" überqueren.
Die wenigen km zwischen Mission Beach und Cairns zogen sich ausgerechnet
heute, wo wir alle so ungesprächig waren, ins Unendliche.
In Cairns wurden wir dann allerdings am Ende belohnt für den anstrengenden Tag.
Unmittelbar vor unserem Hostel befindet sich ein Einkaufscenter, das wohl die
beste, größte Essmeile hat. Wir waren vollkommen überfordert mit der Auswahl.
Abends zogen wir frisch geduscht und besser gelaunt nochmal los. Dabei schauten
wir uns einen Nachtmarkt an, den man sich ungefähr wie ein Basar im Iran vor-
stellen kann. Ein Händler neben dem anderen.
Außerdem sahen wir die schön beleuchtete Lagune und andere Pubs und Restaurants
an der Meerpromenade.
Trotz Müdigkeit zogen wir es vor, noch uns irgendwo rein zu setzen und etwas
zu trinken wobei nach nur kurzer Zeit zahlreiche neue Leute kennen lernten.
Die meisten darunter ausnahmsweise Australier nicht Backpacker ;)
Trotz des anfangs stressigen Tages konnten wir heute das erste mal sagen, dass
wir Glück haben mit dem Wetter. Eigentlich startet die Regensaison doch wir
hatten Sonne für unseren Aufenthalt vorraus gesagt bekommen.
Die Hoffnung stirbt zu letzt :p
Cairns erwartete uns als wir mal wieder von dem wunderschönen blauen Himmel am
Fahrttag geweckt wurden. Im Zimmer hatten die Temperaturen höchste Deminsionen
angenommen und die Engländerinnen, mit denen wir den Raum teilten, hielten auch
nichts von Rücksicht nehmen. Ab 8 Uhr wurden die Gardinen aufgerissen und rum-
geschriehen als wenn sie in einer Disko stehen würden.
Mies gelaunt und mürrisch schaufelten wir also an diesem Morgen unser Müsli in uns
rein. Es ist noch nie vorgekommen, dass wir kein einziges Wort während des Essens
sprachen. Dabei sind wir alle keine Morgenmuffel. Nicht mal unser Standartspruch
(für schlechte Tage) : Was solls, another day in paradise! .. half uns in den ersten Stunden.
Carina zog anschließend sofort los um nochmal nach der verlorenen Kamera zu
fragen.Ohne Erfolg kehrte sie zurück. Nadine und ich suchten in der Zeit die Info
auf um uns nach den Millaa Millaa Wasserfällen zu erkundigen.
Als wir schließlich alle zusammen im Auto saßen, schlief eine Minute später schon
die Rückbank.
Nachdem wir in die richtige Straße, welche hier auch Touristenwege genannt werden,
für die Wasserfälle eingebogen waren, hieß es 10 km Berg auf und Berg ab. Dabei
zog sich der Weg vorbei an vielen Bauernhöfen, die es anscheinend nicht für
nötig halten ihre Tiere ein zu zäunen d.h. wir hatten allerhand Stallviehcher vor uns,
die es nicht einsahen sich von den Straßen zu bewegen.
Die Strecke zog sich somit hin. Wir brauchten eine Weile um die 3 Wasserfälle zu
erreichen.
Im Anschluss fuhren wir auf direkten Weg mit einem riiiiiiesen Hunger weiter nach
Cairns. Das erste mal mussten wir dabei eine "Gebirgskette" überqueren.
Die wenigen km zwischen Mission Beach und Cairns zogen sich ausgerechnet
heute, wo wir alle so ungesprächig waren, ins Unendliche.
In Cairns wurden wir dann allerdings am Ende belohnt für den anstrengenden Tag.
Unmittelbar vor unserem Hostel befindet sich ein Einkaufscenter, das wohl die
beste, größte Essmeile hat. Wir waren vollkommen überfordert mit der Auswahl.
Abends zogen wir frisch geduscht und besser gelaunt nochmal los. Dabei schauten
wir uns einen Nachtmarkt an, den man sich ungefähr wie ein Basar im Iran vor-
stellen kann. Ein Händler neben dem anderen.
Außerdem sahen wir die schön beleuchtete Lagune und andere Pubs und Restaurants
an der Meerpromenade.
Trotz Müdigkeit zogen wir es vor, noch uns irgendwo rein zu setzen und etwas
zu trinken wobei nach nur kurzer Zeit zahlreiche neue Leute kennen lernten.
Die meisten darunter ausnahmsweise Australier nicht Backpacker ;)
Trotz des anfangs stressigen Tages konnten wir heute das erste mal sagen, dass
wir Glück haben mit dem Wetter. Eigentlich startet die Regensaison doch wir
hatten Sonne für unseren Aufenthalt vorraus gesagt bekommen.
Die Hoffnung stirbt zu letzt :p
Freitag, 8. Oktober 2010
Dunk-Drunk Island
Natürlich hatten wir genau für den nächsten Tag das Wassertaxi gebucht um nach Dunkisland
zu fahren. Nachdem wir nachts erst spät im Bett ankamen, waren wir morgens alle fix und
fertig mit der Welt. Es gibt nichts schlimmeres als hier einen Kater zu haben bei den den
tropischen Temperaturen.
Da es im Zimmer wie gesagt zu warm war, suchten wir umgehend in aller Frühe den TV Raum
auf, der über eine super tolle Klimaanlage verfügt. Auf den Couchen schliefen wir dann noch
1-2 Stunden bis kurz vor der Abfahrt.
Gegen 11 Uhr bestiegen wir eine "wunderschöne" kleine Blechdose, die für eventuell 20 Personen
Platz hatte. Leider hatten wir bereits vorher festgestellt, dass heute der Wellengang mal
wieder stärker war.
Als wir dann das Böötchen auf dem Meer schaukeln sahen, wurde es uns allen schlechter
als wir uns bereits fühlten. Und dieses Empfingen täuschte uns auch nicht.
Mit dem Boot ging es nur auf und ab. Selbst wenn ich den vorher gehenden Abend nichts
getrunken hätte, wäre mir es mir spätestens in diesem Moment genauso übel gegangen.
Die Fahrtzeit von 10 Minuten erschien mir unendlich. Ich wollte einfach nur raus aus
dem kleinen Raum und hatte das erste mal so etwas wie Platz Angst.
Alle Wassertransporte hier in Australien waren und sind ein absoluten Abenteuer.
Zum Glück hatten sich aber die Strapazen gelohnt. Nach einem kurzen Zögern, ob wir
überhaupt zu der Insel fahren sollten, stand jetzt fest, dass dieser Ort unbeschreiblich
paradiesisch war.
Die kleine Insel bot den perfekten Mix aus Strand, Urwald und einer einzigen kleinen Bar.
Nach nur wenigen Minuten lagen wir alle im Sand und atmeten erstmal tief durch.
So faul, müde und erledig war ich noch nie in Australien wie in dieser ersten Stunde auf
Dunkisland.
Dabei fiehl uns auf, dass alles was uns zu vor empfohlen wurde und wovon jeder sprach
uns enttäuscht hatte. Diese Insel z.b. hingegen kennt scheinbar kein Mensch und ist
einfach atemberaubend.
Noch viel besser wurde es aber, als uns ein junger Mann ansprach und anbot, dass wir
mit ihm eine Runde Biscuit fahren können umsonst.
Alles was "For Free" ist, lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Wir verabredeten uns
für die nächste halbe Stunde. Es stellte sich dann heraus, dass er für die Wassersportfirma
auf der Insel arbeitet und diese Tour einmal am Tag macht um somit zu werben.
Wir waren quasi zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Nadine und ich waren die glücklich ersten. Tatjana und Karina nahmen auf dem Speedboot
Platz.
Wir mussten uns in den Reifen setzen und festhalten bis das Schnellboot los legte und uns
hinter sich her zog. Nach einigen Kurven und 20 Minuten Fahrt konnte ich nicht mehr.
Meine Hände zitterten und mein Bauch tat weh vor lachen. Ich habe noch nie so etwas
wirklich krankes auf dem Wasser miterlebt......
Aus der Puste von der Aktion gönnten wir uns erstmal einen Michshake in der Bar.
Anschließend liefen wir zu einem 7 km entfernten Strand, da man uns gesagt hatte, dass
man dort schnorcheln gut schnorcheln könne. Der Weg führte uns allerdings durch
einen von Spinnen und Tieren sehr belebten Urwald. Ich hatte echt Angst, dass mich eine
der riesen Insekten anknabbern würde. Nur mit einem Bikini bekleidet boten wir auch
ein leichtes Ziel.
Am Strand angekommen war es beinahe schon zu spät um zu schnorcheln, da in
einer Stunde wir bereits das Wassertaxi wieder nehmen mussten.
Kurz versuchten wir es trotzdem, sahen aber kaum Fische, da diese weiter hinaus
im Meer sich befanden.
Auf dem Rückweg zur Ablegestellte liefen wir einen totalen Umweg, sodass wir gerade
noch rechtzeitig ankamen. Durch einen ganz blöden Zufall wollte Nadine nochmal
hier auf die Uhr schauen und dabei stellten wir fest, dass mein Portmonaie weg war.
Nach 100 mal ein und auspacken meiner Tasche, bis jetzt hatte sich immer wieder
alles aufgefunden, stand fest: Es ist weg!!
Mein Herz klopfte mir bis zum Hals als ich zurück rannte zum Restaurant, wo ich
es zu letzt offensichtlich hatte zum Bezahlen.
"You are a lucky person" sagte die Dame hinter der Bar nur als sie mir das schwarze
kleine überlebenswichtige Portmonaie zurück gab. Es war mehr als Glück, dass die
Bedienung meine Geldtasche gefunden hatte UND dass wir noch auf der Insel bemerkt
hatten, dass es fehlte. TOI TOI TOI.
Zurück auf dem Festland dann der nächste Schock: Carinas Cam war nicht mehr da.
Wo haben wir nur alle unseren Kopf momentan. Einen Tag im Paradies und schon
verlieren und vergessen wir alles. Überzeugt davon, dass die Kamera auch auf dem
Tisch in der Bar liegen geblieben war riefen wir auf der Insel an um nach zu fragen.
Doch leider hatten wir in diesem Moment kein Glück mehr: die Kamera war weg.
Nach einem so schönen Tag nahm dieser ein trauriges Ende.
Bis jetzt verstehe ich nicht wie man meine Geldtasche finden konnte und die
Kamera nicht. Selbst wenn jemand die Kamera eingesteckt hat, ist es komisch,
dass mein Portmonai liegen gelassen wurde.
Bis jetzt haben wir des Rätzelslösung nicht.
Den Abend verbrachten wir mit einer DVD auf der Couch bis wir alle totmüde vom
Tag in die Betten fiehlen.
zu fahren. Nachdem wir nachts erst spät im Bett ankamen, waren wir morgens alle fix und
fertig mit der Welt. Es gibt nichts schlimmeres als hier einen Kater zu haben bei den den
tropischen Temperaturen.
Da es im Zimmer wie gesagt zu warm war, suchten wir umgehend in aller Frühe den TV Raum
auf, der über eine super tolle Klimaanlage verfügt. Auf den Couchen schliefen wir dann noch
1-2 Stunden bis kurz vor der Abfahrt.
Gegen 11 Uhr bestiegen wir eine "wunderschöne" kleine Blechdose, die für eventuell 20 Personen
Platz hatte. Leider hatten wir bereits vorher festgestellt, dass heute der Wellengang mal
wieder stärker war.
Als wir dann das Böötchen auf dem Meer schaukeln sahen, wurde es uns allen schlechter
als wir uns bereits fühlten. Und dieses Empfingen täuschte uns auch nicht.
Mit dem Boot ging es nur auf und ab. Selbst wenn ich den vorher gehenden Abend nichts
getrunken hätte, wäre mir es mir spätestens in diesem Moment genauso übel gegangen.
Die Fahrtzeit von 10 Minuten erschien mir unendlich. Ich wollte einfach nur raus aus
dem kleinen Raum und hatte das erste mal so etwas wie Platz Angst.
Alle Wassertransporte hier in Australien waren und sind ein absoluten Abenteuer.
Zum Glück hatten sich aber die Strapazen gelohnt. Nach einem kurzen Zögern, ob wir
überhaupt zu der Insel fahren sollten, stand jetzt fest, dass dieser Ort unbeschreiblich
paradiesisch war.
Die kleine Insel bot den perfekten Mix aus Strand, Urwald und einer einzigen kleinen Bar.
Nach nur wenigen Minuten lagen wir alle im Sand und atmeten erstmal tief durch.
So faul, müde und erledig war ich noch nie in Australien wie in dieser ersten Stunde auf
Dunkisland.
Dabei fiehl uns auf, dass alles was uns zu vor empfohlen wurde und wovon jeder sprach
uns enttäuscht hatte. Diese Insel z.b. hingegen kennt scheinbar kein Mensch und ist
einfach atemberaubend.
Noch viel besser wurde es aber, als uns ein junger Mann ansprach und anbot, dass wir
mit ihm eine Runde Biscuit fahren können umsonst.
Alles was "For Free" ist, lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Wir verabredeten uns
für die nächste halbe Stunde. Es stellte sich dann heraus, dass er für die Wassersportfirma
auf der Insel arbeitet und diese Tour einmal am Tag macht um somit zu werben.
Wir waren quasi zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Nadine und ich waren die glücklich ersten. Tatjana und Karina nahmen auf dem Speedboot
Platz.
Wir mussten uns in den Reifen setzen und festhalten bis das Schnellboot los legte und uns
hinter sich her zog. Nach einigen Kurven und 20 Minuten Fahrt konnte ich nicht mehr.
Meine Hände zitterten und mein Bauch tat weh vor lachen. Ich habe noch nie so etwas
wirklich krankes auf dem Wasser miterlebt......
Aus der Puste von der Aktion gönnten wir uns erstmal einen Michshake in der Bar.
Anschließend liefen wir zu einem 7 km entfernten Strand, da man uns gesagt hatte, dass
man dort schnorcheln gut schnorcheln könne. Der Weg führte uns allerdings durch
einen von Spinnen und Tieren sehr belebten Urwald. Ich hatte echt Angst, dass mich eine
der riesen Insekten anknabbern würde. Nur mit einem Bikini bekleidet boten wir auch
ein leichtes Ziel.
Am Strand angekommen war es beinahe schon zu spät um zu schnorcheln, da in
einer Stunde wir bereits das Wassertaxi wieder nehmen mussten.
Kurz versuchten wir es trotzdem, sahen aber kaum Fische, da diese weiter hinaus
im Meer sich befanden.
Auf dem Rückweg zur Ablegestellte liefen wir einen totalen Umweg, sodass wir gerade
noch rechtzeitig ankamen. Durch einen ganz blöden Zufall wollte Nadine nochmal
hier auf die Uhr schauen und dabei stellten wir fest, dass mein Portmonaie weg war.
Nach 100 mal ein und auspacken meiner Tasche, bis jetzt hatte sich immer wieder
alles aufgefunden, stand fest: Es ist weg!!
Mein Herz klopfte mir bis zum Hals als ich zurück rannte zum Restaurant, wo ich
es zu letzt offensichtlich hatte zum Bezahlen.
"You are a lucky person" sagte die Dame hinter der Bar nur als sie mir das schwarze
kleine überlebenswichtige Portmonaie zurück gab. Es war mehr als Glück, dass die
Bedienung meine Geldtasche gefunden hatte UND dass wir noch auf der Insel bemerkt
hatten, dass es fehlte. TOI TOI TOI.
Zurück auf dem Festland dann der nächste Schock: Carinas Cam war nicht mehr da.
Wo haben wir nur alle unseren Kopf momentan. Einen Tag im Paradies und schon
verlieren und vergessen wir alles. Überzeugt davon, dass die Kamera auch auf dem
Tisch in der Bar liegen geblieben war riefen wir auf der Insel an um nach zu fragen.
Doch leider hatten wir in diesem Moment kein Glück mehr: die Kamera war weg.
Nach einem so schönen Tag nahm dieser ein trauriges Ende.
Bis jetzt verstehe ich nicht wie man meine Geldtasche finden konnte und die
Kamera nicht. Selbst wenn jemand die Kamera eingesteckt hat, ist es komisch,
dass mein Portmonai liegen gelassen wurde.
Bis jetzt haben wir des Rätzelslösung nicht.
Den Abend verbrachten wir mit einer DVD auf der Couch bis wir alle totmüde vom
Tag in die Betten fiehlen.
Mission Beach
Die erste Nacht in Mission Beach war die heißeste die ich je hier erlebt habe. Da das Zimmer
keine Klimaanlage hatte, sondern nur einen Ventilator der die warme Luft hin und her
wehte, war es nach kurzer Zeit mit 10 Personen unerträglich.
Schon früh wurden wir wach, weil keiner wirklich schlafen konnte.
Nach dem Frühstück zogen wir direkt los zum Strand um dort erstmal im Wasser eine
Abkühlung zu nehmen. Leider musste man hier ziemlich weit ins Meer hinein laufen um
wenigstens bis zum Bauch im Wasser stehen zu können. Dabei fiehl uns auf, dass wie
schon so oft kein Mensch weit und breit im Meer zu sehen war. Seit der Quallen-Tafel in
Airlie Beach haben wir ziemlichen Respekt vor den Wasserbewohnern und sind fast schon
übervorsichtig.
Hinter unseren Badedecken wehte zu dem eine rote Fahne, deren Bedeutung wir mit
irgendetwas gefährlichen in Verbindung setzten. Es wehte allerdings kein Wind und die
Wellen an jenem Tag waren auch nicht hoch.
Nach nicht einmal 10 Minuten bekamen wir die Antwort: Ein Mann rannte stürmisch zu
uns und machte uns darauf aufmerksam dass wir auf der Landefläche der Skydiver
liegen. Als wir unsere Augen nach Oben richtete, sahen wir die Flieger auch schon
kommen. Eilig packten wir alles zusammen und ergriffen die Flucht als schon die ersten
wenige Sekunden später in den Strand stürzten.
Manchmal habe ich echt das Gefühl, dass wir hier garnicht nachdenken :D
Weitere 10 Minuten später, ich hatte mich wirklich auf einen gemütlichen Tag am Strand
gefreut, fing es an zu schütten. Der ganze Himmel war in so kurzer Zeit zu gezogen
und brachte starken Regen mit sich.
Wiederum sammelten wir unsere Sachen zusammen und liefen zurück zum Hostel,
wo, kaum dass wir ankamen, die Sonne wieder schien. Das Wetter in Australien
kann man wirklich garnicht einschätzen. Innerhalb von Minuten wechseln sich
Regen und Sonne ab. Selbst die Wettervorhersage kann man hier komplett vergessen.
Kein Mensch vertraut dieser!!!
Die nächsten Stunden verbrachten wir im Pool mit Wasserball spielen und rum-
plantschen. Gegen Abend liefen wir noch kurz einkaufen um später mit zwei anderen
Deutschen, die nicht mal Nudeln machen können :P , zu kochen.
An irgendeinem Zeitpunkt beschlossen wir ausnahmsweise mal Schnaps zu
trinken. Nicht wie sonst immer Bier.
Ich kann nur sagen, dass es ein feucht fröhlicher Abend wurde. Alle Geschehnisse
werden an dieser Stelle strengstens geheim gehalten ;)
keine Klimaanlage hatte, sondern nur einen Ventilator der die warme Luft hin und her
wehte, war es nach kurzer Zeit mit 10 Personen unerträglich.
Schon früh wurden wir wach, weil keiner wirklich schlafen konnte.
Nach dem Frühstück zogen wir direkt los zum Strand um dort erstmal im Wasser eine
Abkühlung zu nehmen. Leider musste man hier ziemlich weit ins Meer hinein laufen um
wenigstens bis zum Bauch im Wasser stehen zu können. Dabei fiehl uns auf, dass wie
schon so oft kein Mensch weit und breit im Meer zu sehen war. Seit der Quallen-Tafel in
Airlie Beach haben wir ziemlichen Respekt vor den Wasserbewohnern und sind fast schon
übervorsichtig.
Hinter unseren Badedecken wehte zu dem eine rote Fahne, deren Bedeutung wir mit
irgendetwas gefährlichen in Verbindung setzten. Es wehte allerdings kein Wind und die
Wellen an jenem Tag waren auch nicht hoch.
Nach nicht einmal 10 Minuten bekamen wir die Antwort: Ein Mann rannte stürmisch zu
uns und machte uns darauf aufmerksam dass wir auf der Landefläche der Skydiver
liegen. Als wir unsere Augen nach Oben richtete, sahen wir die Flieger auch schon
kommen. Eilig packten wir alles zusammen und ergriffen die Flucht als schon die ersten
wenige Sekunden später in den Strand stürzten.
Manchmal habe ich echt das Gefühl, dass wir hier garnicht nachdenken :D
Weitere 10 Minuten später, ich hatte mich wirklich auf einen gemütlichen Tag am Strand
gefreut, fing es an zu schütten. Der ganze Himmel war in so kurzer Zeit zu gezogen
und brachte starken Regen mit sich.
Wiederum sammelten wir unsere Sachen zusammen und liefen zurück zum Hostel,
wo, kaum dass wir ankamen, die Sonne wieder schien. Das Wetter in Australien
kann man wirklich garnicht einschätzen. Innerhalb von Minuten wechseln sich
Regen und Sonne ab. Selbst die Wettervorhersage kann man hier komplett vergessen.
Kein Mensch vertraut dieser!!!
Die nächsten Stunden verbrachten wir im Pool mit Wasserball spielen und rum-
plantschen. Gegen Abend liefen wir noch kurz einkaufen um später mit zwei anderen
Deutschen, die nicht mal Nudeln machen können :P , zu kochen.
An irgendeinem Zeitpunkt beschlossen wir ausnahmsweise mal Schnaps zu
trinken. Nicht wie sonst immer Bier.
Ich kann nur sagen, dass es ein feucht fröhlicher Abend wurde. Alle Geschehnisse
werden an dieser Stelle strengstens geheim gehalten ;)
Mission Beach
Die erste Nacht in Mission Beach war die heißeste die ich je hier erlebt habe. Da das Zimmer
keine Klimaanlage hatte, sondern nur einen Ventilator der die warme Luft hin und her
wehte, war es nach kurzer Zeit mit 10 Personen unerträglich.
Schon früh wurden wir wach, weil keiner wirklich schlafen konnte.
Nach dem Frühstück zogen wir direkt los zum Strand um dort erstmal im Wasser eine
Abkühlung zu nehmen. Leider musste man hier ziemlich weit ins Meer hinein laufen um
wenigstens bis zum Bauch im Wasser stehen zu können. Dabei fiehl uns auf, dass wie
schon so oft kein Mensch weit und breit im Meer zu sehen war. Seit der Quallen-Tafel in
Airlie Beach haben wir ziemlichen Respekt vor den Wasserbewohnern und sind fast schon
übervorsichtig.
Hinter unseren Badedecken wehte zu dem eine rote Fahne, deren Bedeutung wir mit
irgendetwas gefährlichen in Verbindung setzten. Es wehte allerdings kein Wind und die
Wellen an jenem Tag waren auch nicht hoch.
Nach nicht einmal 10 Minuten bekamen wir die Antwort: Ein Mann rannte stürmisch zu
uns und machte uns darauf aufmerksam dass wir auf der Landefläche der Skydiver
liegen. Als wir unsere Augen nach Oben richtete, sahen wir die Flieger auch schon
kommen. Eilig packten wir alles zusammen und ergriffen die Flucht als schon die ersten
wenige Sekunden später in den Strand stürzten.
Manchmal habe ich echt das Gefühl, dass wir hier garnicht nachdenken :D
Weitere 10 Minuten später, ich hatte mich wirklich auf einen gemütlichen Tag am Strand
gefreut, fing es an zu schütten. Der ganze Himmel war in so kurzer Zeit zu gezogen
und brachte starken Regen mit sich.
Wiederum sammelten wir unsere Sachen zusammen und liefen zurück zum Hostel,
wo, kaum dass wir ankamen, die Sonne wieder schien. Das Wetter in Australien
kann man wirklich garnicht einschätzen. Innerhalb von Minuten wechseln sich
Regen und Sonne ab. Selbst die Wettervorhersage kann man hier komplett vergessen.
Kein Mensch vertraut dieser!!!
Die nächsten Stunden verbrachten wir im Pool mit Wasserball spielen und rum-
plantschen. Gegen Abend liefen wir noch kurz einkaufen um später mit zwei anderen
Deutschen, die nicht mal Nudeln machen können :P , zu kochen.
An irgendeinem Zeitpunkt beschlossen wir ausnahmsweise mal Schnaps zu
trinken. Nicht wie sonst immer Bier.
Ich kann nur sagen, dass es ein feucht fröhlicher Abend wurde. Alle Geschehnisse
werden an dieser Stelle strengstens geheim gehalten ;)
keine Klimaanlage hatte, sondern nur einen Ventilator der die warme Luft hin und her
wehte, war es nach kurzer Zeit mit 10 Personen unerträglich.
Schon früh wurden wir wach, weil keiner wirklich schlafen konnte.
Nach dem Frühstück zogen wir direkt los zum Strand um dort erstmal im Wasser eine
Abkühlung zu nehmen. Leider musste man hier ziemlich weit ins Meer hinein laufen um
wenigstens bis zum Bauch im Wasser stehen zu können. Dabei fiehl uns auf, dass wie
schon so oft kein Mensch weit und breit im Meer zu sehen war. Seit der Quallen-Tafel in
Airlie Beach haben wir ziemlichen Respekt vor den Wasserbewohnern und sind fast schon
übervorsichtig.
Hinter unseren Badedecken wehte zu dem eine rote Fahne, deren Bedeutung wir mit
irgendetwas gefährlichen in Verbindung setzten. Es wehte allerdings kein Wind und die
Wellen an jenem Tag waren auch nicht hoch.
Nach nicht einmal 10 Minuten bekamen wir die Antwort: Ein Mann rannte stürmisch zu
uns und machte uns darauf aufmerksam dass wir auf der Landefläche der Skydiver
liegen. Als wir unsere Augen nach Oben richtete, sahen wir die Flieger auch schon
kommen. Eilig packten wir alles zusammen und ergriffen die Flucht als schon die ersten
wenige Sekunden später in den Strand stürzten.
Manchmal habe ich echt das Gefühl, dass wir hier garnicht nachdenken :D
Weitere 10 Minuten später, ich hatte mich wirklich auf einen gemütlichen Tag am Strand
gefreut, fing es an zu schütten. Der ganze Himmel war in so kurzer Zeit zu gezogen
und brachte starken Regen mit sich.
Wiederum sammelten wir unsere Sachen zusammen und liefen zurück zum Hostel,
wo, kaum dass wir ankamen, die Sonne wieder schien. Das Wetter in Australien
kann man wirklich garnicht einschätzen. Innerhalb von Minuten wechseln sich
Regen und Sonne ab. Selbst die Wettervorhersage kann man hier komplett vergessen.
Kein Mensch vertraut dieser!!!
Die nächsten Stunden verbrachten wir im Pool mit Wasserball spielen und rum-
plantschen. Gegen Abend liefen wir noch kurz einkaufen um später mit zwei anderen
Deutschen, die nicht mal Nudeln machen können :P , zu kochen.
An irgendeinem Zeitpunkt beschlossen wir ausnahmsweise mal Schnaps zu
trinken. Nicht wie sonst immer Bier.
Ich kann nur sagen, dass es ein feucht fröhlicher Abend wurde. Alle Geschehnisse
werden an dieser Stelle strengstens geheim gehalten ;)
Zurück in die Zivilisation
Heute war unser Abreisetag. Nadine und ich hatten am Abend beschlossen früher auf zu
stehen um trotzdem noch auf den Berg hoch zu kommen. Wir haben da nämlich so unsere
Devisen:
1. Nimm alles mit was "for free" also kostenlos ist.
2. Bleibe so lange wie möglich wach damit du auch so viel wie möglich erlebst.
3. Du bist hier nie wieder. Nutze jede Chance alles zu erkunden. Nimm alles mit was geht!
(es gibt sicherlich noch mehr; mir fallen gerade allerdings nicht alle ein)
Also standen wir um halb 8 Uhr auf, zogen unsere Wanderschuhe an und liefen die 4km
hin und wieder zurück innerhalb von 2 Stunden. Die Sonne brannte morgens so stark,
dass ich kurz davor war die Tour ab zu brechen.
Am Straßenrand auf unserem Rückweg sammlte uns zum Glück der Bus ein, da wir
bestimmt aussahen wie zwei hungrige deutsche Mädchen auf der Suche nach Wasser.
Der Ausblick vom Berg war eher bescheiden gewesen. Viele Bäume versperrten die Sicht
und die Strände lagen genau hinter einem anderen Berg. Aber wir hatten es wenigstens
versucht und etwas "Sport" gemacht :D
Gegen Mittag fuhren wir zurück aufs Festland. Von Townsville ging es dann weiter nach
Mission Beach. Nach einer endlosen Autofahrt erreichten wir das YHA Hostel, das mal
wieder mitten im Regenwald steht. Das bedeutete, dass der nächste Supermarkt 18 km
entfernt ist und man zum Meer immer mit dem Auto fahren muss.
Unentschlossen suchten wir erstmal Woolworth auf, der nachdem wir uns im Umkreis von
30km verfahren hatten, so richtig starke Kühle Luft lieferte. Wir hielten uns so lange dort auf
wie sonst nie.
Gegenüber hatten wir noch ein anderes Hostel gesichtet, das von Außen uns ganz gut
gefiehl. Erledigt und Entkräftigt von dem langen Tag blieben wir nun einfach dort in einem
10 er Zimmer.
Diesen Abend saßen wir mit vielen anderen zusammen und spielten irgendwelche Spiele.
Gegen 23Uhr liefen wir noch mit einigen Leuten zum Strand, da dort ein Lagerfeuer
gemacht wurde und alle Hostelbewohner aus der Umgebung dorthin eingeladen waren.
Hier habe ich den schönsten Sternenhimmel meines Lebens gesehen. So viele Sterne auf
einen Fleck kann sich kein Mensch vorstellen außer er hat es selber schon so gesehen.
Nach Mitternacht startete es plötzlich zu regnen, sodass wir die Flucht ergreifen mussten.
Endlich mal wieder hatten wir einen abwechslungsreicheren Abend.
stehen um trotzdem noch auf den Berg hoch zu kommen. Wir haben da nämlich so unsere
Devisen:
1. Nimm alles mit was "for free" also kostenlos ist.
2. Bleibe so lange wie möglich wach damit du auch so viel wie möglich erlebst.
3. Du bist hier nie wieder. Nutze jede Chance alles zu erkunden. Nimm alles mit was geht!
(es gibt sicherlich noch mehr; mir fallen gerade allerdings nicht alle ein)
Also standen wir um halb 8 Uhr auf, zogen unsere Wanderschuhe an und liefen die 4km
hin und wieder zurück innerhalb von 2 Stunden. Die Sonne brannte morgens so stark,
dass ich kurz davor war die Tour ab zu brechen.
Am Straßenrand auf unserem Rückweg sammlte uns zum Glück der Bus ein, da wir
bestimmt aussahen wie zwei hungrige deutsche Mädchen auf der Suche nach Wasser.
Der Ausblick vom Berg war eher bescheiden gewesen. Viele Bäume versperrten die Sicht
und die Strände lagen genau hinter einem anderen Berg. Aber wir hatten es wenigstens
versucht und etwas "Sport" gemacht :D
Gegen Mittag fuhren wir zurück aufs Festland. Von Townsville ging es dann weiter nach
Mission Beach. Nach einer endlosen Autofahrt erreichten wir das YHA Hostel, das mal
wieder mitten im Regenwald steht. Das bedeutete, dass der nächste Supermarkt 18 km
entfernt ist und man zum Meer immer mit dem Auto fahren muss.
Unentschlossen suchten wir erstmal Woolworth auf, der nachdem wir uns im Umkreis von
30km verfahren hatten, so richtig starke Kühle Luft lieferte. Wir hielten uns so lange dort auf
wie sonst nie.
Gegenüber hatten wir noch ein anderes Hostel gesichtet, das von Außen uns ganz gut
gefiehl. Erledigt und Entkräftigt von dem langen Tag blieben wir nun einfach dort in einem
10 er Zimmer.
Diesen Abend saßen wir mit vielen anderen zusammen und spielten irgendwelche Spiele.
Gegen 23Uhr liefen wir noch mit einigen Leuten zum Strand, da dort ein Lagerfeuer
gemacht wurde und alle Hostelbewohner aus der Umgebung dorthin eingeladen waren.
Hier habe ich den schönsten Sternenhimmel meines Lebens gesehen. So viele Sterne auf
einen Fleck kann sich kein Mensch vorstellen außer er hat es selber schon so gesehen.
Nach Mitternacht startete es plötzlich zu regnen, sodass wir die Flucht ergreifen mussten.
Endlich mal wieder hatten wir einen abwechslungsreicheren Abend.
Das große Krabbeln
In der Nacht besuchten uns schließlich zahlreiche Tiere, darunter die größte Kakalake, die ich
je in meinem Leben gesehen habe. Leider sieht diese auf den Fotos kleiner aus als sie in
Wirklichkeit war. Da wir alle nicht mit dem Gedanken einschlafen konnten von einem Tier
bekrabbelt zu werden, fingen wir an alle Betten zu verschieben und jeden Zentimeter ab zu
suchen. Nach zwei Stunden war das Zimmer fast Ungezieferfrei. Die kleinen Motten und den
Frosch an der Tür ließen wir am Leben.
Die Mädels bauten sich eine Burg aus Tüchern um deren Schlafplatz zu schützen.
Neben den Geräuschen von Insekten war unsere Hütte unter einer Palme platziert, die wohl
gerne Kokusnüsse fallen lässt. Ich schreckte so oft nachts zusammen weil die Nüsse immer
mit Vollspeed auf das Holz knallten.
Völlig übermüdet wachten wir morgens in einer unerträglich heissen Bude komplett verschwitzt
auf. Nach einem langen Frühstück wollten wir ein uns ein kleines Inselauto ausleihen um die
Strände und Straßen alleine erkunden zu können. Doch der Bus fährt dort wie er will und zum
Ausleihen war es eindeutig zu spät. Man musste nämlich zu nächst mit dem Bus irgendwo
hin fahren das Auto abholen.
Wir beschlossen dann einfach mit einem Tagesticket mit dem Bus um die Insel zu reisen.
Am Straßenrand warteten wir in brütender Hitze auf dem Bus. Nach einer halben Stunde
und tausend Sonnenstichen mehr, kam schließlich einer, der aber voll war und weiter fuhr.
Nach weiteren 20 Minuten startete unsere Rundfahrt endlich. Die Insel ist so klein und
bewohnt, dass hier alles etwas ruhiger und gelassener abläuft. Die Busfahrer und die
Menschen, die anscheinend größtenteils nur zum Urlaub machen auf der Insel sind, sind
total gelassen und geduldig.
Ohne Plan (wie immer) wo wir aussteigen sollten, fuhren wir einfach drauf los. An irgendeinem
Strand, der uns von weiten gefiehl, stiegen wir aus. Es war ein wundervoller sonniger Tag am
Meer. Die meiste Zeit verbrachten wir aus Temperaturgründen im Wasser. Am Strand selber,
der ca. 3 km lang ist, lagen maximal 4 Personen.
Das ist Australien ;-)
Als wir gegen 4 Uhr zurückfuhren, entschieden Nadine und ich noch einen Aussichtspunkt
auf einem Berg zu besteigen. Leider hatte natrülich der Bus Verspätung und die Dame an
der Rezeption riet uns ab noch hoch zu gehen, da wir es nicht mehr im Hellen runter
schaffen würden. Ich war sehr enttäuscht, da ich mich auf den Sonnenuntergang gefreut
hatte.
Was wir am Abend gemacht haben, brauche ich garnicht mehr zu berichten. Das Paradies
schläft früh, da man vom Sonnenbaden meistens so müde ist =P
je in meinem Leben gesehen habe. Leider sieht diese auf den Fotos kleiner aus als sie in
Wirklichkeit war. Da wir alle nicht mit dem Gedanken einschlafen konnten von einem Tier
bekrabbelt zu werden, fingen wir an alle Betten zu verschieben und jeden Zentimeter ab zu
suchen. Nach zwei Stunden war das Zimmer fast Ungezieferfrei. Die kleinen Motten und den
Frosch an der Tür ließen wir am Leben.
Die Mädels bauten sich eine Burg aus Tüchern um deren Schlafplatz zu schützen.
Neben den Geräuschen von Insekten war unsere Hütte unter einer Palme platziert, die wohl
gerne Kokusnüsse fallen lässt. Ich schreckte so oft nachts zusammen weil die Nüsse immer
mit Vollspeed auf das Holz knallten.
Völlig übermüdet wachten wir morgens in einer unerträglich heissen Bude komplett verschwitzt
auf. Nach einem langen Frühstück wollten wir ein uns ein kleines Inselauto ausleihen um die
Strände und Straßen alleine erkunden zu können. Doch der Bus fährt dort wie er will und zum
Ausleihen war es eindeutig zu spät. Man musste nämlich zu nächst mit dem Bus irgendwo
hin fahren das Auto abholen.
Wir beschlossen dann einfach mit einem Tagesticket mit dem Bus um die Insel zu reisen.
Am Straßenrand warteten wir in brütender Hitze auf dem Bus. Nach einer halben Stunde
und tausend Sonnenstichen mehr, kam schließlich einer, der aber voll war und weiter fuhr.
Nach weiteren 20 Minuten startete unsere Rundfahrt endlich. Die Insel ist so klein und
bewohnt, dass hier alles etwas ruhiger und gelassener abläuft. Die Busfahrer und die
Menschen, die anscheinend größtenteils nur zum Urlaub machen auf der Insel sind, sind
total gelassen und geduldig.
Ohne Plan (wie immer) wo wir aussteigen sollten, fuhren wir einfach drauf los. An irgendeinem
Strand, der uns von weiten gefiehl, stiegen wir aus. Es war ein wundervoller sonniger Tag am
Meer. Die meiste Zeit verbrachten wir aus Temperaturgründen im Wasser. Am Strand selber,
der ca. 3 km lang ist, lagen maximal 4 Personen.
Das ist Australien ;-)
Als wir gegen 4 Uhr zurückfuhren, entschieden Nadine und ich noch einen Aussichtspunkt
auf einem Berg zu besteigen. Leider hatte natrülich der Bus Verspätung und die Dame an
der Rezeption riet uns ab noch hoch zu gehen, da wir es nicht mehr im Hellen runter
schaffen würden. Ich war sehr enttäuscht, da ich mich auf den Sonnenuntergang gefreut
hatte.
Was wir am Abend gemacht haben, brauche ich garnicht mehr zu berichten. Das Paradies
schläft früh, da man vom Sonnenbaden meistens so müde ist =P
Magnetic - lost - Island.
Heute fuhren wir weiter nach Townsville, welche die Hauptstadt von Queensland ist. Üblicher-
weise hatten wir mal wieder das Gefühl, dass die Sonne beim Auto fahren doppelt so
stark brannte. Es war kaum zu ertragen auf den dunklen Sitzen. Die meiste Zeit der Strecke
schliefen wir. Bei der Ankunft stellten wir dann fest, dass die Seite unseres Körpers, die
auf der Sonnenseite war Abdrücke von der Hose und dem Oberteil abzeichneten.
In Townsville selber wollten wir nicht bleiben. In Airlie Beach hatten es uns zwei Mädchen
abgeraten und versprochen dass Magnetic Island viel schöner sei.
Also nahmen wir die Fähre rüber zu der nicht weit entfernten Insel. Das Auto liessen wir
allerdings zurück, da man auf der Insel alles mit dem Bus abfahren kann. Das Problem
bestand jetzt aber dadrinnen alles mit zu nehmen. Über die Wochen hatten sich so viele
Tüten und Sachen im Kofferraum angesammelt, dass wir kaum noch einen Überblick
haben, Geschweige denn wissen wie wir das vorher alles in einer Tasche untergebracht
hatten. Es ist natürlich einfach wenn man einen riesen Kofferraum hat dort auch alles
ab zu lagern.
Irgendwie schafften wir es dennoch mit mehr oder weniger Gepäck das Festland zu ver-
lassen.
Die Fahrt über das Meer war wieder mal eine sehr wacklige Angelegenheit. Trotz großen
Bootes konnte man sich kaum aufrecht vorwärts bewegen. Also für Seekranke ist
australischer Wassertransport garnicht geeignet.
Auf Magnetic Island schließlich fuhren wir mit dem Bus direkt unser Hostel an. Schon
bei der Ankunft fiehl uns auf, dass wir sehr abgelegen wohnen. Unsere Unterkunft war
eher ein Familienresort, das mit Tieren wirbt d.h. man kann Koalas und nachts ganz
viele Wallabys sehen, Vögel füttern und andere exotische Tiere auf den Arm nehmen.
Unser Zimmer befand sich in einer Holz-Hütte mit offenen Fenstern, einem Bad und einer
Steckdose für 8 Personen. Da wir die gleiche Situation schon einmal hatten, verzichteten
wir direkt auf die Benutzung sämtlicher elektronischer Geräte die nächsten Tage. Das
Zimmer wurde von zwei Deutschen und zwei Franzosen bewohnt, die noch ganz neu
in Australien waren.
Um Wasser zu holen, liefen wir an den Strand. Dort gab es insgesamt zwei Restaurants
und ein Kiosk für die Umgebung. Die Preise der Produkte hauten uns um. Für eine
Wasserflasche sollte man 5 Dollar bezahlen!!! Mit 4 Flaschen für 3 Tage mussten wir
im Endeffekt auskommen. Es war uns einfach zu teuer.
Am Abend kochten wir und saßen noch in der Hostelbar mit den Deutschen zusammen.
Es stellte sich am Ende des Tages noch heraus, dass man auf der gesamten
Insel weder über Handyempfang noch TV Satelliten Empfang verfügt.
Um 9 Uhr machte außerdem die Bar zu. Es war die pure langweilige Idylle wo wir
gelandet waren.
weise hatten wir mal wieder das Gefühl, dass die Sonne beim Auto fahren doppelt so
stark brannte. Es war kaum zu ertragen auf den dunklen Sitzen. Die meiste Zeit der Strecke
schliefen wir. Bei der Ankunft stellten wir dann fest, dass die Seite unseres Körpers, die
auf der Sonnenseite war Abdrücke von der Hose und dem Oberteil abzeichneten.
In Townsville selber wollten wir nicht bleiben. In Airlie Beach hatten es uns zwei Mädchen
abgeraten und versprochen dass Magnetic Island viel schöner sei.
Also nahmen wir die Fähre rüber zu der nicht weit entfernten Insel. Das Auto liessen wir
allerdings zurück, da man auf der Insel alles mit dem Bus abfahren kann. Das Problem
bestand jetzt aber dadrinnen alles mit zu nehmen. Über die Wochen hatten sich so viele
Tüten und Sachen im Kofferraum angesammelt, dass wir kaum noch einen Überblick
haben, Geschweige denn wissen wie wir das vorher alles in einer Tasche untergebracht
hatten. Es ist natürlich einfach wenn man einen riesen Kofferraum hat dort auch alles
ab zu lagern.
Irgendwie schafften wir es dennoch mit mehr oder weniger Gepäck das Festland zu ver-
lassen.
Die Fahrt über das Meer war wieder mal eine sehr wacklige Angelegenheit. Trotz großen
Bootes konnte man sich kaum aufrecht vorwärts bewegen. Also für Seekranke ist
australischer Wassertransport garnicht geeignet.
Auf Magnetic Island schließlich fuhren wir mit dem Bus direkt unser Hostel an. Schon
bei der Ankunft fiehl uns auf, dass wir sehr abgelegen wohnen. Unsere Unterkunft war
eher ein Familienresort, das mit Tieren wirbt d.h. man kann Koalas und nachts ganz
viele Wallabys sehen, Vögel füttern und andere exotische Tiere auf den Arm nehmen.
Unser Zimmer befand sich in einer Holz-Hütte mit offenen Fenstern, einem Bad und einer
Steckdose für 8 Personen. Da wir die gleiche Situation schon einmal hatten, verzichteten
wir direkt auf die Benutzung sämtlicher elektronischer Geräte die nächsten Tage. Das
Zimmer wurde von zwei Deutschen und zwei Franzosen bewohnt, die noch ganz neu
in Australien waren.
Um Wasser zu holen, liefen wir an den Strand. Dort gab es insgesamt zwei Restaurants
und ein Kiosk für die Umgebung. Die Preise der Produkte hauten uns um. Für eine
Wasserflasche sollte man 5 Dollar bezahlen!!! Mit 4 Flaschen für 3 Tage mussten wir
im Endeffekt auskommen. Es war uns einfach zu teuer.
Am Abend kochten wir und saßen noch in der Hostelbar mit den Deutschen zusammen.
Es stellte sich am Ende des Tages noch heraus, dass man auf der gesamten
Insel weder über Handyempfang noch TV Satelliten Empfang verfügt.
Um 9 Uhr machte außerdem die Bar zu. Es war die pure langweilige Idylle wo wir
gelandet waren.
Samstag, 2. Oktober 2010
Whitsunday
Heute war also der Tag an dem wir eines der vielen Highlights in Australien sehen würde:
Die Whitsundays erwarten uns!! :) Leider sah das Wetter am frühen morgen nicht so gut aus,
als uns der Bus abholte und zum Hafen brachte. Es gab aber die Chance dass die Wolken
sich noch verziehen würden da der Wind diese Nacht sich zu einen Sturm entwickelt hatte.
Im Bus bereits wurden wir aufgeklärt, dass die Bootsfahrt nicht gerade sanft wäre sondern
wegen dem Wind uns Wellen bis zu 4m erwarten würden.
Da mir immer noch schlecht war von letzter Nacht war ich zu nächst unentschlossen, wollte
aber nicht als einzige zurück bleiben. Viele stornierten an diesem Morgen die Tour, was mir
auch noch ein mulmiges Gefühl bereitete.
Am Steg kam dann nach einer Stunde das so genannte Rafting Boat das einem Schlauchboot
mit Motor gleicht. 25 Personen gingen an jeweils eines der drei Boote.
Zu unserem "Glück" stellte sich heraus, dass wir mit der einzigen Frau des Unternehmens
fahren würden. Diese konnte wohl von Speed und Wellenreiten nicht genug bekommen,
denn bereits nach dem Start schrieh sie rum und tänzelte über das Boot bei einer Ge-
schwindigkeit von 80 km/h. Dummerweise hatten wir uns frewillig erklärt vorne Platz zu
nehmen. Wir mussten uns die ganze Zeit so krampfhaft festhalten um nicht heraus zu fliegen
bei dem Tempo und den Wellen. Auf Grund des Windes, der überwältigend war während
der Fahrt, konnte ich fast garnichts sehen. Unsere Augen kniffen sich so zusammen. Wir
befürchteten, dass wir eine Bindehautentzündung bekommen würden. Cappis und Sonnen-
brillen hatten ebenfals keine Chance. Nach ca. 20 min sah ich Tatjanas teure Brille im
hohen Bogen zur Sptze des Boots fliegen.
Nun flogen wir fast immer 2-3 m über dem Meer und stürzten in die Wellen, dass beim
Aufschlag unsere Rücken immer aufprallten. Ich kam mir vor wie beim freien Fall!!!
Kurzzeitig als wir zwischen den Inseln waren und es am extremsten war, hatten
Nadine und ich wirklich Todesängste. So etwas extremes hatte ich noch nie auf dem
Wasser erlebt und übertraf alles. Dennoch waren wir froh dass wir uns für diese Art
von Wassergefährt entschieden hatten, da die ganzen Sailing-Boote im 90 Grad
Winkel im Wasser hingen. Da hätten wir uns sicherlich alle übergeben.
Zunächst stoppten wir an einer kleinen Bucht, wo es windgeschützter und der
Wellengang nicht so krass war. Dort schnorchelten wir eine Stunde.
Dann hielten wir auf der Whitsunday Hauptinsel an und machten dort einen Bushwalk
auf eine Aussichtsplatform. Von hier hatten wir einen wundervollen Ausblick auf die
schnee weissen, puderzucker ähnlichen Sandinseln im Wasser und den Whiteheavenbeach.
Anschließend liefen wir etwas über den angeschwemmten Sand, der sanfter war als
unsere Hostelbetten :-P wie in einem Traum kam ich mir in dem Moment vor!
Nur leider wurde der Sturm immer heftiger und brachte mehr Wolken mit sich. Wir setzen
dann zum Whiteheavenbeach hinüber und blieben dort für 3 Stunden, bekamen etwas
Warmes zu essen und schliefen etwas am Strand. Dabei erlebten wir jeweils eine
halbe Stunde Regen und Sonne.
Auf der Rückfahrt bekamen wir dann die Auswirkunges des Sturmes richtig zu spüren.
Die Wellen waren gigantisch und durchnässten uns von oben bis unten. Immer wenn ich
wieder bereit war meine Augen zu öffnen, schlug eine neue Welle ein.
Ich glaube ich habe noch nie so ein ungenehmes Gefühl auf der Haut gehabt wie nach dem
Trip. Alles war salzig und brannte!!
Abends waren wir total müde und fertig. Wir wuschen mal wieder auf Risiko unsere
Sachen in den uralten Waschmaschinen und gingen früh ins Bett.
Am nächsten Tag hatten wir eine ähnliche Tour gebucht, die wir aber auf Grund des
stärker gewordenen Sturmes absagen mussten. Außerdem schmerzten unsere
Rücken von der Fahrt. Der Mann an der Rezeption berichtete uns nur kurze Zeit
später dass vor einem Jahr sich eine Frau schon einmal den Rücken gebrochen hatte
beim Aufprall auf das Wasser. Die Leute sind wohl nicht in der Lage das Wetter und
die Gefahren gut ein zu schätzen.
Wir jedenfals wollen die Tour nachholen wenn die Sonne wieder rauskommt..
Die Whitsundays erwarten uns!! :) Leider sah das Wetter am frühen morgen nicht so gut aus,
als uns der Bus abholte und zum Hafen brachte. Es gab aber die Chance dass die Wolken
sich noch verziehen würden da der Wind diese Nacht sich zu einen Sturm entwickelt hatte.
Im Bus bereits wurden wir aufgeklärt, dass die Bootsfahrt nicht gerade sanft wäre sondern
wegen dem Wind uns Wellen bis zu 4m erwarten würden.
Da mir immer noch schlecht war von letzter Nacht war ich zu nächst unentschlossen, wollte
aber nicht als einzige zurück bleiben. Viele stornierten an diesem Morgen die Tour, was mir
auch noch ein mulmiges Gefühl bereitete.
Am Steg kam dann nach einer Stunde das so genannte Rafting Boat das einem Schlauchboot
mit Motor gleicht. 25 Personen gingen an jeweils eines der drei Boote.
Zu unserem "Glück" stellte sich heraus, dass wir mit der einzigen Frau des Unternehmens
fahren würden. Diese konnte wohl von Speed und Wellenreiten nicht genug bekommen,
denn bereits nach dem Start schrieh sie rum und tänzelte über das Boot bei einer Ge-
schwindigkeit von 80 km/h. Dummerweise hatten wir uns frewillig erklärt vorne Platz zu
nehmen. Wir mussten uns die ganze Zeit so krampfhaft festhalten um nicht heraus zu fliegen
bei dem Tempo und den Wellen. Auf Grund des Windes, der überwältigend war während
der Fahrt, konnte ich fast garnichts sehen. Unsere Augen kniffen sich so zusammen. Wir
befürchteten, dass wir eine Bindehautentzündung bekommen würden. Cappis und Sonnen-
brillen hatten ebenfals keine Chance. Nach ca. 20 min sah ich Tatjanas teure Brille im
hohen Bogen zur Sptze des Boots fliegen.
Nun flogen wir fast immer 2-3 m über dem Meer und stürzten in die Wellen, dass beim
Aufschlag unsere Rücken immer aufprallten. Ich kam mir vor wie beim freien Fall!!!
Kurzzeitig als wir zwischen den Inseln waren und es am extremsten war, hatten
Nadine und ich wirklich Todesängste. So etwas extremes hatte ich noch nie auf dem
Wasser erlebt und übertraf alles. Dennoch waren wir froh dass wir uns für diese Art
von Wassergefährt entschieden hatten, da die ganzen Sailing-Boote im 90 Grad
Winkel im Wasser hingen. Da hätten wir uns sicherlich alle übergeben.
Zunächst stoppten wir an einer kleinen Bucht, wo es windgeschützter und der
Wellengang nicht so krass war. Dort schnorchelten wir eine Stunde.
Dann hielten wir auf der Whitsunday Hauptinsel an und machten dort einen Bushwalk
auf eine Aussichtsplatform. Von hier hatten wir einen wundervollen Ausblick auf die
schnee weissen, puderzucker ähnlichen Sandinseln im Wasser und den Whiteheavenbeach.
Anschließend liefen wir etwas über den angeschwemmten Sand, der sanfter war als
unsere Hostelbetten :-P wie in einem Traum kam ich mir in dem Moment vor!
Nur leider wurde der Sturm immer heftiger und brachte mehr Wolken mit sich. Wir setzen
dann zum Whiteheavenbeach hinüber und blieben dort für 3 Stunden, bekamen etwas
Warmes zu essen und schliefen etwas am Strand. Dabei erlebten wir jeweils eine
halbe Stunde Regen und Sonne.
Auf der Rückfahrt bekamen wir dann die Auswirkunges des Sturmes richtig zu spüren.
Die Wellen waren gigantisch und durchnässten uns von oben bis unten. Immer wenn ich
wieder bereit war meine Augen zu öffnen, schlug eine neue Welle ein.
Ich glaube ich habe noch nie so ein ungenehmes Gefühl auf der Haut gehabt wie nach dem
Trip. Alles war salzig und brannte!!
Abends waren wir total müde und fertig. Wir wuschen mal wieder auf Risiko unsere
Sachen in den uralten Waschmaschinen und gingen früh ins Bett.
Am nächsten Tag hatten wir eine ähnliche Tour gebucht, die wir aber auf Grund des
stärker gewordenen Sturmes absagen mussten. Außerdem schmerzten unsere
Rücken von der Fahrt. Der Mann an der Rezeption berichtete uns nur kurze Zeit
später dass vor einem Jahr sich eine Frau schon einmal den Rücken gebrochen hatte
beim Aufprall auf das Wasser. Die Leute sind wohl nicht in der Lage das Wetter und
die Gefahren gut ein zu schätzen.
Wir jedenfals wollen die Tour nachholen wenn die Sonne wieder rauskommt..
Freitag, 1. Oktober 2010
Vorfreude auf Whitsunday
Früh war dann aber sofort die Sonne wieder da. So lange es nachts hier nur regnet, haben wir
alle da kein Problem mit. Aber die Diagnose für die nächsten beiden Tage war eher nicht so
gut. Ein Sturm sollte auf Airlie Beach zu kommen und mit ihm der Regen und die Wolken.
Also hiess es, genießen so lange noch die Sonne strahlt!
Zu vor den Tag hatten wir etwas von einem nicht weit entfernten Wasserfall gehört, der recht
schön sein soll. Früh fuhren wir die 25 km in den nächsten Ort um diesen zu besichtigen.
Etwas versteckt im Dschungel fanden wir schließlich den Wasserfall oder besser gesagt
das Wasserfällchen. Ungefähr 20 m hoch und unter ihm ein kleiner Tümpel mit nicht gerade
sauberen Wasser. Eigentlich hatten wir vor ein kleines Sonnenbad zu nehmen bis wir fest-
stellten dass man nicht mal 10 cm unter Wasser schauen konnte. Unsicher ob man hier auf
seltsame Tiere trifft oder irgendwelche Strömungen sind, warteten wir erstmal ab und ließen
uns in der Zeit mal wieder von Mücken und anderen Insekten ärgern.
Nachdem wir ein paar Jungs beobachteten wie sie in dem Wasser schwommen und spielten,
beschlossen Tatjana und ich es zu wagen und auch eine kleine Ablühlung zu nehmen.
Dabei schwommen wir einmal direkt unter den Wasserfall bis wir feststellten was für eine
enorme Kraft hier das Wasser hatte und wie laut es war.
Im Anschluss wollten wir endlich die Lagune sehen von Airlie Beach. Hier gehen
alle Menschen ins Wasser wenn die Quallensaison startet. Schon beim Ankommen stellten
wir fest dass die Hölle los war. Aber der Platz lud auch zum Sonnen und Baden ein. Es gleicht
allerdings mehr einem Freibad neben dem Meer als einer Lagune. Ich hatte mir es anders
vorgestellt. Trotzdem verbrachten wir den gesamten Nachmittag hier und schliefen mal
wieder die Hälfte der Zeit da wir momentan irgendwie andauernd alle so müde sind :-P
Gegen Abend machten wir uns erst auf dem Heimweg, jeder mit neuem tollen Sonnenbrand.
Jetzt wollten wir nur noch eine Tour buchen zu den Whitsunday Islands. Wir hatten
mal wieder gedacht, dass diese Buchung nicht viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Aber
es lief darauf hinaus, dass dieses Vornehmen 2 Stunden und viel Geduld brauchte. Auf den
Straßen hier wird man förmlich überflutet mit Angeboten. Dabei gibt es die verschiedensten
Sachen. Wir hatten zwar selber Vorstellungen und Ansprüche aber nicht gedacht dass es
so komplex werden würde. In einem Infostand hatten wir nach mehr maligen hin und her
laufen und vergleichen endlich einen guten Preis für 2 Tage ausgehandelt.
Immer wenn man hier zwei - drei tägige Ausflüge machen will, die für uns so etwas wie
Urlaub sind, ist dies mit enormen Stress vorher verbunden.
Naja... Abends, nachdem wir mal wieder das Übliche gekocht hatten, zogen wir los
um noch in ein paar Pubs vorbei zu schauen.
Dabei stellten wir fest, dass Airlie Beach wirklich so klein ist, dass man jeden Abend die
gleichen Leute trifft. Nach gerade mal 3 Tagen konnten wir Leute an verschiedenen Ecken grüßen.
Als wir schon gehen wollten, passierte dann das scheinbar Unmögliche. Karina traf
auf einen ehemaligen Schulkollegen. Natürlich mussten dann noch ein paar Stunden
ran gehangen werden, sodass wir später und betrunkner als wir wollten Heim kehrten.
alle da kein Problem mit. Aber die Diagnose für die nächsten beiden Tage war eher nicht so
gut. Ein Sturm sollte auf Airlie Beach zu kommen und mit ihm der Regen und die Wolken.
Also hiess es, genießen so lange noch die Sonne strahlt!
Zu vor den Tag hatten wir etwas von einem nicht weit entfernten Wasserfall gehört, der recht
schön sein soll. Früh fuhren wir die 25 km in den nächsten Ort um diesen zu besichtigen.
Etwas versteckt im Dschungel fanden wir schließlich den Wasserfall oder besser gesagt
das Wasserfällchen. Ungefähr 20 m hoch und unter ihm ein kleiner Tümpel mit nicht gerade
sauberen Wasser. Eigentlich hatten wir vor ein kleines Sonnenbad zu nehmen bis wir fest-
stellten dass man nicht mal 10 cm unter Wasser schauen konnte. Unsicher ob man hier auf
seltsame Tiere trifft oder irgendwelche Strömungen sind, warteten wir erstmal ab und ließen
uns in der Zeit mal wieder von Mücken und anderen Insekten ärgern.
Nachdem wir ein paar Jungs beobachteten wie sie in dem Wasser schwommen und spielten,
beschlossen Tatjana und ich es zu wagen und auch eine kleine Ablühlung zu nehmen.
Dabei schwommen wir einmal direkt unter den Wasserfall bis wir feststellten was für eine
enorme Kraft hier das Wasser hatte und wie laut es war.
Im Anschluss wollten wir endlich die Lagune sehen von Airlie Beach. Hier gehen
alle Menschen ins Wasser wenn die Quallensaison startet. Schon beim Ankommen stellten
wir fest dass die Hölle los war. Aber der Platz lud auch zum Sonnen und Baden ein. Es gleicht
allerdings mehr einem Freibad neben dem Meer als einer Lagune. Ich hatte mir es anders
vorgestellt. Trotzdem verbrachten wir den gesamten Nachmittag hier und schliefen mal
wieder die Hälfte der Zeit da wir momentan irgendwie andauernd alle so müde sind :-P
Gegen Abend machten wir uns erst auf dem Heimweg, jeder mit neuem tollen Sonnenbrand.
Jetzt wollten wir nur noch eine Tour buchen zu den Whitsunday Islands. Wir hatten
mal wieder gedacht, dass diese Buchung nicht viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Aber
es lief darauf hinaus, dass dieses Vornehmen 2 Stunden und viel Geduld brauchte. Auf den
Straßen hier wird man förmlich überflutet mit Angeboten. Dabei gibt es die verschiedensten
Sachen. Wir hatten zwar selber Vorstellungen und Ansprüche aber nicht gedacht dass es
so komplex werden würde. In einem Infostand hatten wir nach mehr maligen hin und her
laufen und vergleichen endlich einen guten Preis für 2 Tage ausgehandelt.
Immer wenn man hier zwei - drei tägige Ausflüge machen will, die für uns so etwas wie
Urlaub sind, ist dies mit enormen Stress vorher verbunden.
Naja... Abends, nachdem wir mal wieder das Übliche gekocht hatten, zogen wir los
um noch in ein paar Pubs vorbei zu schauen.
Dabei stellten wir fest, dass Airlie Beach wirklich so klein ist, dass man jeden Abend die
gleichen Leute trifft. Nach gerade mal 3 Tagen konnten wir Leute an verschiedenen Ecken grüßen.
Als wir schon gehen wollten, passierte dann das scheinbar Unmögliche. Karina traf
auf einen ehemaligen Schulkollegen. Natürlich mussten dann noch ein paar Stunden
ran gehangen werden, sodass wir später und betrunkner als wir wollten Heim kehrten.
Sonne, Strand, Meer und Todesquallen
Nach der eher unangenehmeren Nacht strahlte uns nach 14 Tagen Unwetter ein strahlend
blauer wolkenloser Himmel entgegen. Da wir aber das Hostel nur für eine Nacht gebucht hatten,
hieß es früh aufstehen. Ich war froh dass die heisse Nacht endlich vorbei war und ich duschen
gehen konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich aber noch keine Ahnung dass wir die Zimmer
wechseln müssen. Wir sollten alles so schnell wie möglich zusammen packen und runter-
bringen, so dass die nächsten rein konnten. Nachdem wir das dritte mal alles hoch und runter
geschleppt hatten, war ich schon wieder total durch geschwitzt und erschöpft weil wir noch
nicht mal etwas gegessen hatten. Mittlerweile hatten wir beinahe Mittag und wenn ich Hunger
habe, kann ich ganz schön böse werden :S
Gegen 1 Uhr waren wir endlich mit allem fertig und hatten alles geregelt. Nun waren nur noch
3 Stunden übrig für Sonne. Strand und Meer, was wir uns mehr als verdient hatten nach den
letzten Tagen.
Komischerweise war allerdings der nahegelegende Beach komplett leer. Irgendetwas stimmte
nicht.... Wir zogen es aber trotzdem vor sofort ins Wasser zu gehen und dort erstmal eine
Stunde zu bleiben. Später stellte sich heraus, dass nahe am Ufer giftige Quallen schwammen.
Ein Schild lud uns dazu ein, die ganzen Auswirkungen bei Berührungen auf zu führen, darunter
Übelkeitserscheinungen, Erbrechen, Tod innerhalb von 10 Minuten etc. PP.
Hinzu kam dass man die Teile nicht mal sehen kann.
Gegen Nachmittag bekamen wir Hunger vom im flachen Wasser rumhängen und holten uns im
total überfüllten Mcces einen Salat. Anschließend bummelten wir mal wieder durch die Geschäfte.
Man muss ja den Winter-Sale hier voll und ganz ausnutzen ;-)
Abends aßen wir dann nochmals im Hostel und saßen noch etwas gemütlich am Pool.
Müde vom Sonnenbaden schliefen wir früh ein. Unser neues Zimmer mit 6 Personen war direkt
viel angenehmer und diese Nacht regnete es mal wieder sodass die Temperaturen etwas sanken
und wir in unseren Betten nicht mehr so schwitzten.
blauer wolkenloser Himmel entgegen. Da wir aber das Hostel nur für eine Nacht gebucht hatten,
hieß es früh aufstehen. Ich war froh dass die heisse Nacht endlich vorbei war und ich duschen
gehen konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich aber noch keine Ahnung dass wir die Zimmer
wechseln müssen. Wir sollten alles so schnell wie möglich zusammen packen und runter-
bringen, so dass die nächsten rein konnten. Nachdem wir das dritte mal alles hoch und runter
geschleppt hatten, war ich schon wieder total durch geschwitzt und erschöpft weil wir noch
nicht mal etwas gegessen hatten. Mittlerweile hatten wir beinahe Mittag und wenn ich Hunger
habe, kann ich ganz schön böse werden :S
Gegen 1 Uhr waren wir endlich mit allem fertig und hatten alles geregelt. Nun waren nur noch
3 Stunden übrig für Sonne. Strand und Meer, was wir uns mehr als verdient hatten nach den
letzten Tagen.
Komischerweise war allerdings der nahegelegende Beach komplett leer. Irgendetwas stimmte
nicht.... Wir zogen es aber trotzdem vor sofort ins Wasser zu gehen und dort erstmal eine
Stunde zu bleiben. Später stellte sich heraus, dass nahe am Ufer giftige Quallen schwammen.
Ein Schild lud uns dazu ein, die ganzen Auswirkungen bei Berührungen auf zu führen, darunter
Übelkeitserscheinungen, Erbrechen, Tod innerhalb von 10 Minuten etc. PP.
Hinzu kam dass man die Teile nicht mal sehen kann.
Gegen Nachmittag bekamen wir Hunger vom im flachen Wasser rumhängen und holten uns im
total überfüllten Mcces einen Salat. Anschließend bummelten wir mal wieder durch die Geschäfte.
Man muss ja den Winter-Sale hier voll und ganz ausnutzen ;-)
Abends aßen wir dann nochmals im Hostel und saßen noch etwas gemütlich am Pool.
Müde vom Sonnenbaden schliefen wir früh ein. Unser neues Zimmer mit 6 Personen war direkt
viel angenehmer und diese Nacht regnete es mal wieder sodass die Temperaturen etwas sanken
und wir in unseren Betten nicht mehr so schwitzten.
Early Airlie Beach
Da Bundaberg nicht gerade zu unserer Glücksstadt wurde und wir nach dem Dilemma auf der
Tomatenfarm genug hatten, fuhren wir direkt am nächsten Tag weiter in den Norden. Unser
Ziel war zu nächst Rockhampton. Hier soll sich alles um den Stierkampf drehen und ich war
gespannt mal etwas ganz anderes zu sehen als Strand und Klippen.
Als wir allerdings nach 400 km in die Stadt hinein fuhren, konnte man keinen Unterschied zu
Bundaberg feststellen. Im Gegenteil es sah alles noch schäbiger aus. Selbst das YHA Hostel
wirkte auf uns wie eine Bruchbude. Hinzu kam dass es seit 2 Stunden mal
wieder wie aus Eimern schüttete.
Unentschlossen stellten wir unser Auto vor der Rezeption ab und gingen erstmal eine Runde.
Nach nicht einmal 10Minuten waren wir uns alle einig nicht in Rockhampton zu bleiben.
Die Unterkunft war einfach ihr Geld nicht wert und die Umgebung versprach auch nichts
positives.
Auf der Karte suchten wir nun nach dem nächst gelegenen Ort für uns. Normalerweise wäre
Mackay das Planziel gewesen aber als wir feststellten dass Airlie Beach nur 140 km weiter
entfernt war, zogen wir es vor direkt voll durch zu starten in den Norden.
Ingesamt bedeutete das für den Tag 900 km Autofahrt und 11 Stunden rumsitzen.
Als erstes machten wir aber einen langen Stop bei Macces. Die Luft, die hier herrscht,
kann man sich nicht vorstellen. Wir trieften in unseren weiten Klamotten und man konnte im
Auto kaum atmen. Dementsprechend riecht es auch dort :-/ als wenn etwas vor sich hin
gammeln oder verwesen würde. Nasse Handtücher oder anderes werden irgendwie feuchter und
stinkender!!!
Auf unserer Reise nach Airlie durchfuhren wir schließlich auch Mackay, das Bundaberg und
Rockhampton in seiner Umgebung glich. Also hatten wir die richtige Entscheidung getroffen.
Gegen 9 Uhr abends erreichten wir endlich Airlie Beach. Um 10 Uhr morgens waren wir los
gefahren. Ich kann garnicht sagen, was wir auf dem ganzen Weg gemacht haben. Aber im
Endeffekt hat uns dieser Weg etwas näher zusammen gerückt. Das erste mal sprachen wir
seit wir hier sind über so viele Sachen aus der Vergangenheit. Dabei redeten wir 4 über
Dinge als wenn wir uns schon seit Jahren kennen.
Die Fahrt wurde zu dem von einem überschlagenen Jeep, viel Unwetter und zahlreichen
Fahrerwechseln geprägt.
Im Hostel bekamen wir ein eher unsauberes Zimmer und das erste mal seit wir hier sind,
mussten wir die Erfahrung machen mit 8 Leuten eine Dusche zu teilen. Es war klar, dass jeder
nach 11 Stunden Autofahrt bei vollkommen tropischen Klima erstmal duschen wollte.
Am Ende einigten wir uns einfach darauf dass keiner geht und wir erstmal um die Häuser
ziehen, denn gesessen und rumgegammelt hatten wir für heute genug.
Man kann sich Airlie Beach wirklich wie den Ballermann vorstellen: Kneipe an Kneipe!
Aber es ist schön abends noch so lange draußen zu sitzen mit kurzen Badesachen. Hier
herrscht komplett anderes Klima als im Süden. Die Nacht im Zimmer dafür wurde eher nicht so
spaßig. Bei gefühlten 30 Grad und stickiger Luft schlief kaum jemand. Man drehte sich
eher nur von rechts nach links. Zum Glück waren wir abends noch nicht duschen gewesen,
denn früh brauchte man mehr eine Abkühlung denn je :p
Tomatenfarm genug hatten, fuhren wir direkt am nächsten Tag weiter in den Norden. Unser
Ziel war zu nächst Rockhampton. Hier soll sich alles um den Stierkampf drehen und ich war
gespannt mal etwas ganz anderes zu sehen als Strand und Klippen.
Als wir allerdings nach 400 km in die Stadt hinein fuhren, konnte man keinen Unterschied zu
Bundaberg feststellen. Im Gegenteil es sah alles noch schäbiger aus. Selbst das YHA Hostel
wirkte auf uns wie eine Bruchbude. Hinzu kam dass es seit 2 Stunden mal
wieder wie aus Eimern schüttete.
Unentschlossen stellten wir unser Auto vor der Rezeption ab und gingen erstmal eine Runde.
Nach nicht einmal 10Minuten waren wir uns alle einig nicht in Rockhampton zu bleiben.
Die Unterkunft war einfach ihr Geld nicht wert und die Umgebung versprach auch nichts
positives.
Auf der Karte suchten wir nun nach dem nächst gelegenen Ort für uns. Normalerweise wäre
Mackay das Planziel gewesen aber als wir feststellten dass Airlie Beach nur 140 km weiter
entfernt war, zogen wir es vor direkt voll durch zu starten in den Norden.
Ingesamt bedeutete das für den Tag 900 km Autofahrt und 11 Stunden rumsitzen.
Als erstes machten wir aber einen langen Stop bei Macces. Die Luft, die hier herrscht,
kann man sich nicht vorstellen. Wir trieften in unseren weiten Klamotten und man konnte im
Auto kaum atmen. Dementsprechend riecht es auch dort :-/ als wenn etwas vor sich hin
gammeln oder verwesen würde. Nasse Handtücher oder anderes werden irgendwie feuchter und
stinkender!!!
Auf unserer Reise nach Airlie durchfuhren wir schließlich auch Mackay, das Bundaberg und
Rockhampton in seiner Umgebung glich. Also hatten wir die richtige Entscheidung getroffen.
Gegen 9 Uhr abends erreichten wir endlich Airlie Beach. Um 10 Uhr morgens waren wir los
gefahren. Ich kann garnicht sagen, was wir auf dem ganzen Weg gemacht haben. Aber im
Endeffekt hat uns dieser Weg etwas näher zusammen gerückt. Das erste mal sprachen wir
seit wir hier sind über so viele Sachen aus der Vergangenheit. Dabei redeten wir 4 über
Dinge als wenn wir uns schon seit Jahren kennen.
Die Fahrt wurde zu dem von einem überschlagenen Jeep, viel Unwetter und zahlreichen
Fahrerwechseln geprägt.
Im Hostel bekamen wir ein eher unsauberes Zimmer und das erste mal seit wir hier sind,
mussten wir die Erfahrung machen mit 8 Leuten eine Dusche zu teilen. Es war klar, dass jeder
nach 11 Stunden Autofahrt bei vollkommen tropischen Klima erstmal duschen wollte.
Am Ende einigten wir uns einfach darauf dass keiner geht und wir erstmal um die Häuser
ziehen, denn gesessen und rumgegammelt hatten wir für heute genug.
Man kann sich Airlie Beach wirklich wie den Ballermann vorstellen: Kneipe an Kneipe!
Aber es ist schön abends noch so lange draußen zu sitzen mit kurzen Badesachen. Hier
herrscht komplett anderes Klima als im Süden. Die Nacht im Zimmer dafür wurde eher nicht so
spaßig. Bei gefühlten 30 Grad und stickiger Luft schlief kaum jemand. Man drehte sich
eher nur von rechts nach links. Zum Glück waren wir abends noch nicht duschen gewesen,
denn früh brauchte man mehr eine Abkühlung denn je :p
"Do we have to change the plantaigé?" :D
Gegen 5 Uhr klingelte heute also schon der Wecker. Überraschend schnell kamen wir nach einer
ungemütlichen Nacht aus den Betten, alle froh und gespannt, was nun geschehen würde. Wir
frühstückten noch etwas und packten uns sicherheitshalber ein paar Brote ein.
Auf der Straße konnte man keinen Meter weit sehen. So einen dichten Nebel habe ich noch nie er-
lebt. Es dauerte einige Zeit bis wir die 15km entfernte Plantage erreichten.
Hier sahen wir bereits am Straßenrand, dass diese Arbeit alles andere als einfach sein würde.
Alle waren von oben bis unten eingepackt mit langen Sachen, Hut, Mundschutz und dicken
Handschuhen. Dabei schwitzten wir schon in unseren langen Sachen in den morgendlichen
Stunden. Die Luft war nass und warm und das was man trug war schon nach wenigen Minuten
klamm und irgendwie durchgeschwitzt.
Die meisten Arbeiter kamen in großen Schüben mit Bussen und waren Inder. Das Bild erinnerte
uns sehr an den Schulunterricht wo wir viel von Globalisation und Ausbeutung gesprochen hatten.
Nach den ersten Gesprächen stand fest, dass die meisten Arbeiter illegal da sind um das ganze
Jahr über auf Feldern Geld zu verdienen. Im Nebel sah alles noch erbärmlicher aus als es bereits
war. Es kamen immer mehr Busse bis die Straße mit fast 50 Personen gefüllt war.
Wir mussten uns auf einer Liste eintragen und erhielten daraufhin Stäbchen mit Nummern.
Als wir eine Deutsche hörten, sprachen wir sie auf die Arbeitsumstände und Bezahlung an.
Ihre Antwort offenbarte den ganzen Schrecken. Pro Korb erhält man glatte 2!!!!!!!!!! Dollar also mit
Steuerabzügen vielleicht 1,70 $. Ein absoluter Witz.
Sie berichtete dass sie so in 8 Stunden 15 Körbe schafft. Das wären dann 8 Stunden Arbeit mit
knapp 20$ verdienst.
Als wir hörten, dass die Arbeiter, die schon länger da sind zwischen 40-70 Körben am Tag
schaffen, dachten wir, dass man es ja mal versuchen könne.
Ich muss an dieser Stelle sagen, dass diese ersten Stunden auf dem Feld das anstrengenste
war, was ich je in meinem Leben getan habe. Unsere Hände waren taub, schmutzig und offen
von den gespritzten Pestiziden. Der Boden war schlammig und man musste die ganze Zeit
in gebückter Haltung sich vor arbeiten.
Gegen 12 Uhr d.h. nach 5 Stunden hatten wir alle zusammen ca. 30 Körbe gesammelt
und sahen aus .. dafür fällt mir bis jetzt keine Beschreibung ein! Wir waren durch und durch geschwitzt,
klagten über Rückenschmerzen und Durst. Ich hatte innerhalb von 4 Stunden 4 Liter getrunken. Noch
dazu kam, dass die Sonne, die morgens am schlimmsten ist, heute so stark schien wie nie. Wir hatten
um 9 Uhr schon 28 Grad.
(ich erinnere: wir waren von Hervey Bay abgereist um uns Arbeit zu suchen, da schlechtes Wetter für
die kommenden Tage angesagt war)
Es gab weder etwas zu Trinken, noch etwas um sich die Hände zu waschen und ein Dixi Klo, das 1km
entfernt war.
Steve, der Chef der Truppe, die allen Anschein nach noch mit Drogen zu tun hat, schickte uns mit den
anderen weiter zu einem anderen Feld. Wir mussten mit unserem eigenen Auto 48 km ins nächste
Dorf fahren zu der nächsten Plantage. Hier brachen wir an Ort und Stelle ab.
Diese Ausbeuterei und auf gut deutsch "Verarschung" wollten wir nicht länger mitmachen. Wir hinter-
ließen alles wir hatten und fuhren auf direkten Wege in unser Häuschen Duschen. So viel
Schmutz hatte ich nicht einmal nach der einen Woche Outdoor-Camp an meinem Körper. Bis
jetzt sind unsere Hände gelb-braun und unsere Nägel gleichen die eines Kettenrauchers.
Wir waren so erledigt, dass wir nur noch kurz einkaufen gingen, kochten und dann ins Bett fiehlen.
Schon jetzt habe ich Muskelkater in den Oberschenkeln vom auf dem Boden rumkriechen.
Wir geben aber die Hoffnung auf Arbeit nicht auf :D
Felder kommen für uns nicht mehr in Frage. Bei den Temperaturen halten wir das nicht in der Sonne aus!
Wir werden es nun die Tage mal in Rockhampton versuchen.
ungemütlichen Nacht aus den Betten, alle froh und gespannt, was nun geschehen würde. Wir
frühstückten noch etwas und packten uns sicherheitshalber ein paar Brote ein.
Auf der Straße konnte man keinen Meter weit sehen. So einen dichten Nebel habe ich noch nie er-
lebt. Es dauerte einige Zeit bis wir die 15km entfernte Plantage erreichten.
Hier sahen wir bereits am Straßenrand, dass diese Arbeit alles andere als einfach sein würde.
Alle waren von oben bis unten eingepackt mit langen Sachen, Hut, Mundschutz und dicken
Handschuhen. Dabei schwitzten wir schon in unseren langen Sachen in den morgendlichen
Stunden. Die Luft war nass und warm und das was man trug war schon nach wenigen Minuten
klamm und irgendwie durchgeschwitzt.
Die meisten Arbeiter kamen in großen Schüben mit Bussen und waren Inder. Das Bild erinnerte
uns sehr an den Schulunterricht wo wir viel von Globalisation und Ausbeutung gesprochen hatten.
Nach den ersten Gesprächen stand fest, dass die meisten Arbeiter illegal da sind um das ganze
Jahr über auf Feldern Geld zu verdienen. Im Nebel sah alles noch erbärmlicher aus als es bereits
war. Es kamen immer mehr Busse bis die Straße mit fast 50 Personen gefüllt war.
Wir mussten uns auf einer Liste eintragen und erhielten daraufhin Stäbchen mit Nummern.
Als wir eine Deutsche hörten, sprachen wir sie auf die Arbeitsumstände und Bezahlung an.
Ihre Antwort offenbarte den ganzen Schrecken. Pro Korb erhält man glatte 2!!!!!!!!!! Dollar also mit
Steuerabzügen vielleicht 1,70 $. Ein absoluter Witz.
Sie berichtete dass sie so in 8 Stunden 15 Körbe schafft. Das wären dann 8 Stunden Arbeit mit
knapp 20$ verdienst.
Als wir hörten, dass die Arbeiter, die schon länger da sind zwischen 40-70 Körben am Tag
schaffen, dachten wir, dass man es ja mal versuchen könne.
Ich muss an dieser Stelle sagen, dass diese ersten Stunden auf dem Feld das anstrengenste
war, was ich je in meinem Leben getan habe. Unsere Hände waren taub, schmutzig und offen
von den gespritzten Pestiziden. Der Boden war schlammig und man musste die ganze Zeit
in gebückter Haltung sich vor arbeiten.
Gegen 12 Uhr d.h. nach 5 Stunden hatten wir alle zusammen ca. 30 Körbe gesammelt
und sahen aus .. dafür fällt mir bis jetzt keine Beschreibung ein! Wir waren durch und durch geschwitzt,
klagten über Rückenschmerzen und Durst. Ich hatte innerhalb von 4 Stunden 4 Liter getrunken. Noch
dazu kam, dass die Sonne, die morgens am schlimmsten ist, heute so stark schien wie nie. Wir hatten
um 9 Uhr schon 28 Grad.
(ich erinnere: wir waren von Hervey Bay abgereist um uns Arbeit zu suchen, da schlechtes Wetter für
die kommenden Tage angesagt war)
Es gab weder etwas zu Trinken, noch etwas um sich die Hände zu waschen und ein Dixi Klo, das 1km
entfernt war.
Steve, der Chef der Truppe, die allen Anschein nach noch mit Drogen zu tun hat, schickte uns mit den
anderen weiter zu einem anderen Feld. Wir mussten mit unserem eigenen Auto 48 km ins nächste
Dorf fahren zu der nächsten Plantage. Hier brachen wir an Ort und Stelle ab.
Diese Ausbeuterei und auf gut deutsch "Verarschung" wollten wir nicht länger mitmachen. Wir hinter-
ließen alles wir hatten und fuhren auf direkten Wege in unser Häuschen Duschen. So viel
Schmutz hatte ich nicht einmal nach der einen Woche Outdoor-Camp an meinem Körper. Bis
jetzt sind unsere Hände gelb-braun und unsere Nägel gleichen die eines Kettenrauchers.
Wir waren so erledigt, dass wir nur noch kurz einkaufen gingen, kochten und dann ins Bett fiehlen.
Schon jetzt habe ich Muskelkater in den Oberschenkeln vom auf dem Boden rumkriechen.
Wir geben aber die Hoffnung auf Arbeit nicht auf :D
Felder kommen für uns nicht mehr in Frage. Bei den Temperaturen halten wir das nicht in der Sonne aus!
Wir werden es nun die Tage mal in Rockhampton versuchen.
"ARBEIT NERVT.."
Heute fuhren wir also hoch motiviert los nach Childers. Der Ort liegt etwas weiter im Landes-
inneren und führte von unserer eigentlichen Route ab.
Wir hatten eine zwei stündige Fahrt vor uns und natürlich schien in diesem Zeitraum ausnahmsweise
mal die Sonne. Im Auto war es so stickig und heiss, dass wir total geschwitzt im Touristeninformations-
zentrum ankamen. Blöderweise hatten wir uns genau an einem Sonntag überlegt Arbeit zu suchen.
Es gab also kaum Anlaufstellen für den heutigen Tag. Die Damen von der Info konnten uns daher auch
nur eine Nummer geben von Steve, der -angeblich- für die umliegenden Plantagen verantwortlich sei.
Das Telefonat war kurz und schmerzlos: Kommt morgen früh um halb 7 Uhr in die Chadricks Road mit
einem Hut und 4 Liter Wasser! , hiess es. Keine Auskünfte über die Arbeit und das Geld was wir dabei
verdienen würden.
Da das Navi die Straße nicht finden konnte, fragten wir nochmals bei den älteren Damen nach, die
nach stundenlangen Recherchen und Rücksprachen uns irgendwie den Weg erklären konnten.
Dabei waren die einzigen Hinweise: Kiefernbäume und Telefonmaste, als ob es diese in Australien
so gut wie nie geben würde ;-) Um die Lage etwas unter die Lupe zu nehmen, wollten wir
heute schon dahin fahren und gleichzeitig in der Umgebung nach einer Unterkunft suchen
Nach nochmaligen 50km kamen wir auf dem Feld,auf dem Tomaten angepflanzt werden,an.
Auf einem Parkplatz trafen wir sogar auf ein paar Leute, die gerade zu Mittag aßen. Wir wurden von
oben bis unten gemustert und mit Blicken getötet. Als wir uns dann endlich zu der Chefin durch gefragt
hatten, standen wir in einer Halle. Sie betäuerte keine Leute zu brauchen.
Nach einigem hin und her kamen wir endlich auf einen Nenner: Sie sprach von Packing und wir von
Picking. Mit letzteres habe sie garnichts am Hut und könne uns auch nicht weiterhelfen.
So mussten wir doch den nächsten Tag abwarten.
Auf dem Highway nach Bundaberg, der nächst gelegenen Stadt zu der Plantage, zielten wir den ersten
Caravan Park an, der sich als absolutes Drecksloch entpuppte.
Kurz vor Bundaberg fanden wir zwar ungepflegte aber günstige Zimmer. Dennoch wollten wir uns weder
mit der Arbeit noch mit der Unterkunft zu frieden geben.
In der Info in Bundaberg wurden wir weiter geleitet an die Hostels, die für Backpackerarbeit zuständig seien.
Nach dem wir erfloglos drei Hostels abegklappert hatten und entweder keinen antrafen oder weggeschickt
wurden, hatten wir die Schnauze voll. An der Hauptsstraße entdeckten wir einen weiteren Caravan Park,
den wir auf mein Bedrängen hin uns auch anschauten. Hier wurde uns ein kleiner Bungalow mit Küche,
Dusche und WC für einen super Preis angeboten. Ich war schon lange nicht mehr so glücklich und zu-
frieden mit unserer Unterkunft. Wir bezogen also ein kleines Häuschen nicht weit entfernt von der Arbeit.
Unsere Meinungen und Gedanken zu dem Thema waren abends dennoch geteilt, weil wir nicht im
geringsten wussten was uns erwartete.
Wir versuchten möglichst früh zu schlafen, so dass wir morgens alle aus dem Bett kommen würden.
inneren und führte von unserer eigentlichen Route ab.
Wir hatten eine zwei stündige Fahrt vor uns und natürlich schien in diesem Zeitraum ausnahmsweise
mal die Sonne. Im Auto war es so stickig und heiss, dass wir total geschwitzt im Touristeninformations-
zentrum ankamen. Blöderweise hatten wir uns genau an einem Sonntag überlegt Arbeit zu suchen.
Es gab also kaum Anlaufstellen für den heutigen Tag. Die Damen von der Info konnten uns daher auch
nur eine Nummer geben von Steve, der -angeblich- für die umliegenden Plantagen verantwortlich sei.
Das Telefonat war kurz und schmerzlos: Kommt morgen früh um halb 7 Uhr in die Chadricks Road mit
einem Hut und 4 Liter Wasser! , hiess es. Keine Auskünfte über die Arbeit und das Geld was wir dabei
verdienen würden.
Da das Navi die Straße nicht finden konnte, fragten wir nochmals bei den älteren Damen nach, die
nach stundenlangen Recherchen und Rücksprachen uns irgendwie den Weg erklären konnten.
Dabei waren die einzigen Hinweise: Kiefernbäume und Telefonmaste, als ob es diese in Australien
so gut wie nie geben würde ;-) Um die Lage etwas unter die Lupe zu nehmen, wollten wir
heute schon dahin fahren und gleichzeitig in der Umgebung nach einer Unterkunft suchen
Nach nochmaligen 50km kamen wir auf dem Feld,auf dem Tomaten angepflanzt werden,an.
Auf einem Parkplatz trafen wir sogar auf ein paar Leute, die gerade zu Mittag aßen. Wir wurden von
oben bis unten gemustert und mit Blicken getötet. Als wir uns dann endlich zu der Chefin durch gefragt
hatten, standen wir in einer Halle. Sie betäuerte keine Leute zu brauchen.
Nach einigem hin und her kamen wir endlich auf einen Nenner: Sie sprach von Packing und wir von
Picking. Mit letzteres habe sie garnichts am Hut und könne uns auch nicht weiterhelfen.
So mussten wir doch den nächsten Tag abwarten.
Auf dem Highway nach Bundaberg, der nächst gelegenen Stadt zu der Plantage, zielten wir den ersten
Caravan Park an, der sich als absolutes Drecksloch entpuppte.
Kurz vor Bundaberg fanden wir zwar ungepflegte aber günstige Zimmer. Dennoch wollten wir uns weder
mit der Arbeit noch mit der Unterkunft zu frieden geben.
In der Info in Bundaberg wurden wir weiter geleitet an die Hostels, die für Backpackerarbeit zuständig seien.
Nach dem wir erfloglos drei Hostels abegklappert hatten und entweder keinen antrafen oder weggeschickt
wurden, hatten wir die Schnauze voll. An der Hauptsstraße entdeckten wir einen weiteren Caravan Park,
den wir auf mein Bedrängen hin uns auch anschauten. Hier wurde uns ein kleiner Bungalow mit Küche,
Dusche und WC für einen super Preis angeboten. Ich war schon lange nicht mehr so glücklich und zu-
frieden mit unserer Unterkunft. Wir bezogen also ein kleines Häuschen nicht weit entfernt von der Arbeit.
Unsere Meinungen und Gedanken zu dem Thema waren abends dennoch geteilt, weil wir nicht im
geringsten wussten was uns erwartete.
Wir versuchten möglichst früh zu schlafen, so dass wir morgens alle aus dem Bett kommen würden.
Alles ausgebucht, Regen und kein Strand sondern Ebbe.
Morgens begrüßte uns natürlich mal wieder "DER REGEN". Seit nun mehr als einer Woche
haben wir keine Sonne gesehen sondern nur graue dunkle Wolken. Keiner von uns hatte
Lust auf zu stehen.
Das Frühstück fiehl mal wieder größer aus um die Zeit tot zu schlagen, die Tatjana und Karina
(die beiden österreicherischen Mädels) eigentlich nicht haben. In 2 Monaten ist schon ihr
Rückflug und bis jetzt hatten sie auch noch nicht viel von dem heißen australischen Klima mit-
bekommen. Es sind zwar warme 25 Grad draußen aber die Luft ist unerträglich schwül und feucht.
Ohne Sonne kann man in den kleinen Städtchen im Prinzip nichts machen.
Nach dem Essen steuerten wir die Rezeption an um uns ein paar Infos zu Fraser Island zu holen.
Fraser Island ist die größe Sandinsel der Welt und am Besten von Hervey Bay mit einer Fähre
zu erreichen.
Wir wollen zwei Tage auf die Sandinsel rüberfahren, dort eine Nacht zelten und mit einem
ausgeliehenen Jeep selbst ständig alles erkunden. Wir bekamen ein gutes Angebot von unserem
Hostel, das wir aber erst in einer Woche wahrnehmen können. Momentan sind in Australien
Ferien und alles ausgebucht.
Zunächst waren wir enttäuscht, bis der Mann von der Rezeption uns mitteilte dass für die kommende
Woche eh keine Besserung des Wetters voraus gesehen ist. Wir brauchen ja keine Sandinsel wenn
keine Sonne da ist.
Auf dem Weg zum Meer überlegten wir nun wie es für uns weiter gehen soll. Eine Woche hier
zu warten, machte für uns keinen Sinn. Das wäre absolute Zeitverschwendung, teuer und ebenfals
langweilig. Also dachten wir darüber nach umliegende Strände und Städte zu besuchen um die
Zeit zu überbrücken. Nur leider ist hier nicht viel ansehbares in der Nähe.
In der Touristen-Information kamen wir dann auf die Idee arbeiten zu gehen die nächsten Tage.
In Hervey Bay selbst wurden uns ein paar Stellen in Hostels genannt, die sich aber später als besetzt
heraus stellten.
Nach dem ganzen Frust war es an der Zeit mal wieder zu Shoppen!!!
In einem wirklich äußerst kleinen Center liefen wir ca.2 Stunden rum. Dabei wurden alle findig
außer mir :-/
Nach dem Mittagessen bei Mcces steuerten wir nochmal den Strand an, wo gerade soetwas wie Ebbe
war. Man konnte km weit hinaus laufen wie an der Nordsee. Erstmals kam sogar etwas
die Sonne raus doch nach 10 Minuten verschwand sie auch genauso schnell wieder.
Später entdeckten wir noch einen Steg der etwas weiter ins Meer hinaus ragte. Auf dem Weg
konnten wir genau beobachten wie schnell das Wasser wieder zurückfloss.
Der Abend im Hostel war mal wieder eintönig: Duschen, Kochen und diesmal Scrabbel spielen
bei ein paar Bier. Obwohl man uns am ersten Tag mitgeteilt hatte, dass die Anlage fast ausge-
bucht sei, haben wir hier so wenig Menschen wie sonst noch nirgendwo angetroffen. Selbst die
Bar war auch heute wieder komplett leer.
Jetzt packen wir nur noch unsere Sachen zusammen um morgen möglichst früh weiter zu fahren
und uns einen Job zu suchen für die nächsten 2-3 Wochen. Wir wollen zunächst nach Childers
und im Falle dass wir nichts finden nach Bundaberg.
Ich denke dass wir dabei bevorzugt Felder an zielen werden aber ich lasse mich da noch über-
raschen. Mal schauen was der Tag morgen bringt. Wir haben uns zu mindest in den Kopf
gesetzt Montag an zu fangen und Geld zu verdienen ;)
haben wir keine Sonne gesehen sondern nur graue dunkle Wolken. Keiner von uns hatte
Lust auf zu stehen.
Das Frühstück fiehl mal wieder größer aus um die Zeit tot zu schlagen, die Tatjana und Karina
(die beiden österreicherischen Mädels) eigentlich nicht haben. In 2 Monaten ist schon ihr
Rückflug und bis jetzt hatten sie auch noch nicht viel von dem heißen australischen Klima mit-
bekommen. Es sind zwar warme 25 Grad draußen aber die Luft ist unerträglich schwül und feucht.
Ohne Sonne kann man in den kleinen Städtchen im Prinzip nichts machen.
Nach dem Essen steuerten wir die Rezeption an um uns ein paar Infos zu Fraser Island zu holen.
Fraser Island ist die größe Sandinsel der Welt und am Besten von Hervey Bay mit einer Fähre
zu erreichen.
Wir wollen zwei Tage auf die Sandinsel rüberfahren, dort eine Nacht zelten und mit einem
ausgeliehenen Jeep selbst ständig alles erkunden. Wir bekamen ein gutes Angebot von unserem
Hostel, das wir aber erst in einer Woche wahrnehmen können. Momentan sind in Australien
Ferien und alles ausgebucht.
Zunächst waren wir enttäuscht, bis der Mann von der Rezeption uns mitteilte dass für die kommende
Woche eh keine Besserung des Wetters voraus gesehen ist. Wir brauchen ja keine Sandinsel wenn
keine Sonne da ist.
Auf dem Weg zum Meer überlegten wir nun wie es für uns weiter gehen soll. Eine Woche hier
zu warten, machte für uns keinen Sinn. Das wäre absolute Zeitverschwendung, teuer und ebenfals
langweilig. Also dachten wir darüber nach umliegende Strände und Städte zu besuchen um die
Zeit zu überbrücken. Nur leider ist hier nicht viel ansehbares in der Nähe.
In der Touristen-Information kamen wir dann auf die Idee arbeiten zu gehen die nächsten Tage.
In Hervey Bay selbst wurden uns ein paar Stellen in Hostels genannt, die sich aber später als besetzt
heraus stellten.
Nach dem ganzen Frust war es an der Zeit mal wieder zu Shoppen!!!
In einem wirklich äußerst kleinen Center liefen wir ca.2 Stunden rum. Dabei wurden alle findig
außer mir :-/
Nach dem Mittagessen bei Mcces steuerten wir nochmal den Strand an, wo gerade soetwas wie Ebbe
war. Man konnte km weit hinaus laufen wie an der Nordsee. Erstmals kam sogar etwas
die Sonne raus doch nach 10 Minuten verschwand sie auch genauso schnell wieder.
Später entdeckten wir noch einen Steg der etwas weiter ins Meer hinaus ragte. Auf dem Weg
konnten wir genau beobachten wie schnell das Wasser wieder zurückfloss.
Der Abend im Hostel war mal wieder eintönig: Duschen, Kochen und diesmal Scrabbel spielen
bei ein paar Bier. Obwohl man uns am ersten Tag mitgeteilt hatte, dass die Anlage fast ausge-
bucht sei, haben wir hier so wenig Menschen wie sonst noch nirgendwo angetroffen. Selbst die
Bar war auch heute wieder komplett leer.
Jetzt packen wir nur noch unsere Sachen zusammen um morgen möglichst früh weiter zu fahren
und uns einen Job zu suchen für die nächsten 2-3 Wochen. Wir wollen zunächst nach Childers
und im Falle dass wir nichts finden nach Bundaberg.
Ich denke dass wir dabei bevorzugt Felder an zielen werden aber ich lasse mich da noch über-
raschen. Mal schauen was der Tag morgen bringt. Wir haben uns zu mindest in den Kopf
gesetzt Montag an zu fangen und Geld zu verdienen ;)
Hervey Bay
Nach der langen Partynacht, die gegen 4 Uhr morgens endete, waren am Morgen alle ziemlich
fertig. Sprachlos saßen wir auf den Couchen und verarbeiteten unsere nächtlichen Erlebnisse.
Ab 12 Uhr begann der erste mit Duschen und Packen, da wir beschlossen hatten weiter zu reisen.
Wir brauchten ungefähr 3 Stunden um das Auto zu beladen und alles zu verstauen in unseren
Taschen. In den 5 Tagen hatten wir uns im ganzen Haus breit gemacht und jeder schaute überall
zehnmal nach aus Angst etwas zu vergessen.
Da ich die Nüchternste von allen war, fuhr ich die 200 km nach Hervey Bay.
Die anderen hatten entweder Kopf schmerzen, waren müde oder ihnen war schlecht. Ich
freute mich also schon auf die Autofahrt ;-)
Der Abschied von Shaun und Sam fiehl uns nicht leicht. Wir hatten echt Spaß gemeinsam.
Trotzdem hatten die letzten Tage nicht viel Abenteuer mit sich gebracht sondern eher Fressattacken,
Müdigkeitserscheinungen und Langeweile. Wir wollten nun endlich mal wieder neues entdecken.
Nach gerade mal 25km Fahrt hieß es: "Stop, wir haben Hunger!". Also machten wir einen ungefähr
20 km Umweg zu Subway.
Anschließend wurde die Reise zwar ohne Unterbrechung fortgesetzt, aber die Straßen waren
voll von LKWs und langsamen Brummi-Fahrern. Nach 4 Stunden und 200 km kamen wir in
Hervey Bay spät abends endlich an.
Im Zimmer wurden wir direkt von einem Salamander begrüßt, der nun ein Mitbewohner von uns für
die nächsten beiden Nächte ist. Ansonsten trafen wir noch auf aller Hand andere Tiere im Resort.
(der Regen auf meinem Kopf sollte sich z.b. später als Possum-Piipiih herausstellen)
Wir kochten noch etwas und fiehlen immernoch / wieder müde nach einigen Runden Jenga-spielen
ins Bettchen.
fertig. Sprachlos saßen wir auf den Couchen und verarbeiteten unsere nächtlichen Erlebnisse.
Ab 12 Uhr begann der erste mit Duschen und Packen, da wir beschlossen hatten weiter zu reisen.
Wir brauchten ungefähr 3 Stunden um das Auto zu beladen und alles zu verstauen in unseren
Taschen. In den 5 Tagen hatten wir uns im ganzen Haus breit gemacht und jeder schaute überall
zehnmal nach aus Angst etwas zu vergessen.
Da ich die Nüchternste von allen war, fuhr ich die 200 km nach Hervey Bay.
Die anderen hatten entweder Kopf schmerzen, waren müde oder ihnen war schlecht. Ich
freute mich also schon auf die Autofahrt ;-)
Der Abschied von Shaun und Sam fiehl uns nicht leicht. Wir hatten echt Spaß gemeinsam.
Trotzdem hatten die letzten Tage nicht viel Abenteuer mit sich gebracht sondern eher Fressattacken,
Müdigkeitserscheinungen und Langeweile. Wir wollten nun endlich mal wieder neues entdecken.
Nach gerade mal 25km Fahrt hieß es: "Stop, wir haben Hunger!". Also machten wir einen ungefähr
20 km Umweg zu Subway.
Anschließend wurde die Reise zwar ohne Unterbrechung fortgesetzt, aber die Straßen waren
voll von LKWs und langsamen Brummi-Fahrern. Nach 4 Stunden und 200 km kamen wir in
Hervey Bay spät abends endlich an.
Im Zimmer wurden wir direkt von einem Salamander begrüßt, der nun ein Mitbewohner von uns für
die nächsten beiden Nächte ist. Ansonsten trafen wir noch auf aller Hand andere Tiere im Resort.
(der Regen auf meinem Kopf sollte sich z.b. später als Possum-Piipiih herausstellen)
Wir kochten noch etwas und fiehlen immernoch / wieder müde nach einigen Runden Jenga-spielen
ins Bettchen.
Der
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