Nachdem wir Sonntag das Great Barrierreef erobert und so mit unser Planziel in Cairns
erreicht hatten, machten wir uns heute auf den Weg nach Port Douglas. Dies ist der
letzte Ort unserer Ostküstentour und bedeutet so mit das Ende dieser Fahrt in den Norden.
Port Douglas ist ein kleines Dorf Nahe am Cape Tribulation d.h. Dschungel.
Schon die Hinfahrt beeindruckte uns mit wahnsinnigen Bildern. Von der Hauptstraße
aus hatte man einen wunderschönen Ausblick über Strände und Felsen. Trotz des
guten sonnigen Wetters darf man hier nicht ins Wasser, da momentan Quallenzeit ist.
Es ist so unfassbar, dass man die schönsten Strände vor die Nase gehalten bekommt aber
es einem nicht erlaubt ist ins Meer zu gehen.
In Port Douglas war die Atmosphere eher altertümlich. Viele alte Menschen, kleine
Straßen mit teuren Restaurants und menschenleeren Geschäften.
Selbst das Hostel hat sich, um sich dem nahe gelegenden Regenwald an zu passen,
komplett auf öko eingestellt. Im Gesamten wirkte es billig, schmutzig und unübersichtlich
kompliziert.
Also suchten wir erstmal "Mossmann Gorge" im Norden auf, wo wir nach nicht einmal
5 Minuten unsere Heimfahrt antraten, weil (natürlich wenn wir einmal dahin fahren) der Weg für
Umbauarbeiten gesperrt ist. So konnten wir so gut wie nichts sehen außer ein paar Steinen
im Wasser.
Auf dem Rückweg entschlossen wir uns in einem Karavanpark unter zu kommen. Da die
Luft wieder eher tropisch war und wir verschwitzt waren, nahmen wir das erst Beste
was wir sahen als Unterkunft.
Dabei war unsere Kabine in der wir schliefen nicht größer als ein Schuhkarton.
Carina und ich mussten leider auch noch unsere Wäsche hier waschen, die nach einmal
durch den Trockner schleudern noch lange nicht trocken war.
So kamen wir auf die absolut kranke Idee die Müllbeutel zusammen gebunden durch
den ganzen Raum von Stange zu Stange zu spannen und darauf unsere Sachen zu
hängen.
Diese Nacht schliefen wir also im Endeffekt in einem Waschsalon :D über meiner Nasen-
spitze hingen an die 20 Shirts und Hosen und jeder Schrank, jede Tür musste als
Wäscheständer taugen
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