Mittwoch, 13. Oktober 2010

Great Barrier Reef .. und ich hatte so Angst Haie zu sehen :P

Viel zu früh weckte uns der Wecker. Ich fühlte mich wie zu Schulzeiten als ich um 6 Uhr auf-
stehen musste und es draußen noch nicht hell war. Nadine und ich schafften es noch kurz
zu frühstücken, die anderen standen 5 Minuten vor unserem geplanten Losgehen auf.
In Trance und total verpeilt eilten wir Richtung Hafen. Auf dem Boot mit ungefähr 30 Mann
wurden wir zum Glück mit Kaffee und Muffins versorgt. So war der frühe Start in den Tag
noch irgendwie gerettet worden ;)
Wir hatten eine zwei Stündige Fahrt vor uns bis zum Grat Barrier Reef und konnten die erste
Zeit auf dem Deck gammeln und schlafen. Im hinteren Bereich des Bootes ging bereits
"das große Kotzen" los. Anscheinend vertragen viele nicht die Wellen und das Schaukeln,
jedenfalls hatte jeder zweite eine Tüte in der Hand und war kreidebleich.
Normalerweise habe ich auch einen empfindlichen Magen aber nach den ganzen letzten
Bootstrips, wo wir schon aller Hand erlebt hatten, bin ich vollkommen abgehärtet mittler-
weile. Ich fühlte mich rund um wohl und wäre am liebsten noch zwei Stunden gesegelt.
Unsere erste Station war eine maximal 60 km³ große Sandinsel im Meer. Von weiten
dachten wir erst, dass die Crew uns veräppelt. Als wir näher kamen entpuppten sich
auch noch alle Sträucher als Vögel. Auf der "Insel" waren ungelogen 100 000 Vögel.
Am liebsten hätte ich es mir in diesem Moment mit der Tour anders überlegt, aber es
gab kein zurück mehr. Ein kleineres Motorboot brachte uns zu der zwitschernden,
kreischenden Möwen-Insel. Es war unglaublich laut um uns und wir hatten echt Angst
alle 5 Minuten angeschissen zu werden.
Also gingen wir sofort ins Wasser mit den Flossen und paddelten raus auf das Meer um
die Fische und Korallen-Reefs zu begutachten.
Nach 2 Stunden gab es zurück auf unserem Boot Mittag bis wir weiter fuhren zu einem
weiteren Reef mitten auf dem Meer.
Ich hatte befürchtet, dass wir irgendwann mal auf dem offenen Meer tauchen würden aber
an dieser Stelle kam hinzu, dass die Wellen ziemlich hoch waren. Nach einigem hin und her
beschloss ich es mit ins Wasser zu gehen. Während wir schnorchelten, tauchten einige
sogar und waren genauso begeistert wie wir.
Das Wasser hier ist wirklich unglaublich klar und blau.. :-)
Auf dem Rückweg lagen wir wieder die meiste Zeit nur draußen auf dem Deck und ge-
nossen die Ruhe vom Meer.
Ich weiss garnicht wie die Zeit verging aber aufjedenfall waren wir somit 10 Stunden auf
dem Meer gewesen und abends mehr als müde, kaputt und geschafft von den letzten
Tagen.

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