Nach Fraser Island sollte natürlich unser Abenteuer nicht stoppen sondern direkt am nächsten
morgen weiter gehen. Kaum hatten wir das Auto beladen um weiter reisen zu können, sahen
wir das Unheil: einen Platten!! So weit war die Situation nicht schlimm.
Als erstes hieß es dann allerdings alle Taschen wieder raus um an den Ersatzreifen zu gelangen.
Im Anschluss starteten wir die Prozedur der Reifenabmontierung. Schon nach wenigen
Minuten stellten wir fest, dass wir keine einzige Schraube lösen können alleine. Da wir aber
uns noch am Hostel befanden, baten wir die Dame an der Rezeption um Hilfe.
Nach einem knappen "Das müsst ihr als Backpacker selber schaffen", zogen wir los um Jungs
zu suchen die uns eventuell mit mehr Kraft weiter helfen könnten.
Wie das Schicksal es wollte, war natürlich genau an diesem Tag kein Mensch mehr auf dem
Hostelgelände. Es war wie ausgestorben, beinahe unheimlich.
Unschlüssig was wir tuen sollten, fragten wir nach Nummern von Werkstätten bis uns
schließlich einfiel, dass wir beim Kauf des Autos so etwas wie einen australischen ADAC
beantragt hatten.
Nach ungefähr 20 Minuten Warteschleife und massig Problemen die Situation auf Englisch
zu schildern, stellte sich heraus, dass irgendetwas mit unserem Kennzeichen bzw unserer
Regestrierungsnummer nicht stimmt. Den Behörden war wohl eine Verwechslung unterlaufen.
Nach weiteren 10 Minuten hatten wir auch dieses Problem gelöst und Hilfe machte sich endlich
auf den Weg zu uns.
Der Mann vom "ADAC" hatte allerdings ebenfalls Schwierigkeiten die Schrauben zu lösen.
Im Endeffekt lief es darauf hinaus, dass scheinbar mehr kaputt war als wir anfangs vermuteten.
Zunächst gingen wir davon aus, dass der Rost Schuld war doch dann lösten sich mit den
Schrauben die "Nuts" (ich weiss nicht wie die Teile im Deutschen heissen).
Also musste das Auto abgeschleppt werden in die Werkstatt, wo wir geschlagene 4 Stunden
auf der Straße warteten bis die Mechaniker fertig waren.
Glücklich noch am selbigen Tag die Stadt verlassen zu können, da wir uns noch mit der
Hostelchefin gestritten und angelegt hatten, machten wir uns umgehend auf den Weg nach
Noosa Heads.
Ihr habt mit dem Auto öfter Probleme,wenn es mal verkauft wird freut sich dann der neue Besitzr ein tadellos funktionierendes Fahrzeug ergattert zu haben.
AntwortenLöschenOpa Reiner
wir haben garnicht so viele probleme mit dem auto. bis jetzt hat nadine und ich jeweils 70 euro in das Auto investiert an Reperatur und dass finde ich nicht viel bei den weiten Strecken die wir hier zurück legen..
AntwortenLöschenEs ist schon erstaunlich,wie ihr die Probleme mit eurem Fahrzeug in den Griff bekommt. Ich wünsche euch weiter eine pannenfreie Fahrt
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