Mittwoch, 13. Oktober 2010

Cairns

Heute war es an der Zeit zu unserer vorletzten Station unserer Ostküsten-Tour zu reisen.
Cairns erwartete uns als wir mal wieder von dem wunderschönen blauen Himmel am
Fahrttag geweckt wurden. Im Zimmer hatten die Temperaturen höchste Deminsionen
angenommen und die Engländerinnen, mit denen wir den Raum teilten, hielten auch
nichts von Rücksicht nehmen. Ab 8 Uhr wurden die Gardinen aufgerissen und rum-
geschriehen als wenn sie in einer Disko stehen würden.
Mies gelaunt und mürrisch schaufelten wir also an diesem Morgen unser Müsli in uns
rein. Es ist noch nie vorgekommen, dass wir kein einziges Wort während des Essens
sprachen. Dabei sind wir alle keine Morgenmuffel. Nicht mal unser Standartspruch
(für schlechte Tage) : Was solls, another day in paradise! .. half uns in den ersten Stunden.
Carina zog anschließend sofort los um nochmal nach der verlorenen Kamera zu
fragen.Ohne Erfolg kehrte sie zurück. Nadine und ich suchten in der Zeit die Info
auf um uns nach den Millaa Millaa Wasserfällen zu erkundigen.
Als wir schließlich alle zusammen im Auto saßen, schlief eine Minute später schon
die Rückbank.
Nachdem wir in die richtige Straße, welche hier auch Touristenwege genannt werden,
für die Wasserfälle eingebogen waren, hieß es 10 km Berg auf und Berg ab. Dabei
zog sich der Weg vorbei an vielen Bauernhöfen, die es anscheinend nicht für
nötig halten ihre Tiere ein zu zäunen d.h. wir hatten allerhand Stallviehcher vor uns,
die es nicht einsahen sich von den Straßen zu bewegen.
Die Strecke zog sich somit hin. Wir brauchten eine Weile um die 3 Wasserfälle zu
erreichen.
Im Anschluss fuhren wir auf direkten Weg mit einem riiiiiiesen Hunger weiter nach
Cairns. Das erste mal mussten wir dabei eine "Gebirgskette" überqueren.
Die wenigen km zwischen Mission Beach und Cairns zogen sich ausgerechnet
heute, wo wir alle so ungesprächig waren, ins Unendliche.
In Cairns wurden wir dann allerdings am Ende belohnt für den anstrengenden Tag.
Unmittelbar vor unserem Hostel befindet sich ein Einkaufscenter, das wohl die
beste, größte Essmeile hat. Wir waren vollkommen überfordert mit der Auswahl.
Abends zogen wir frisch geduscht und besser gelaunt nochmal los. Dabei schauten
wir uns einen Nachtmarkt an, den man sich ungefähr wie ein Basar im Iran vor-
stellen kann. Ein Händler neben dem anderen.
Außerdem sahen wir die schön beleuchtete Lagune und andere Pubs und Restaurants
an der Meerpromenade.
Trotz Müdigkeit zogen wir es vor, noch uns irgendwo rein zu setzen und etwas
zu trinken wobei nach nur kurzer Zeit zahlreiche neue Leute kennen lernten.
Die meisten darunter ausnahmsweise Australier nicht Backpacker ;)
Trotz des anfangs stressigen Tages konnten wir heute das erste mal sagen, dass
wir Glück haben mit dem Wetter. Eigentlich startet die Regensaison doch wir
hatten Sonne für unseren Aufenthalt vorraus gesagt bekommen.
Die Hoffnung stirbt zu letzt :p

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