Es war früh am Morgen als wir nach dem langen gestrigen Tag aufstanden und uns immer noch total zerknittert und fertig fühlten. In der Küche wurden wir allerdings von gekochten Eiern überrascht, was nach den ganzen letzten Monaten das erste Frühstücksei in Australien bedeutete :-) Ich hatte mir das schon sooo lange gewünscht und nun bekam ich ein kleines aber feines und frisches Ei von den Hühnern aus den Stall, der zu dem Hostel dazu gehörte.
Nach dieser Stärkung war ich gleich doppelt motiviert den Grand Canyon bis zum Pinnacle zu besteigen. Trotz der unglaublichen Hitze diesen Morgen warnte man uns in der Information vor einem aufkommenden Sturm, sodass wir uns beeilten zu dem Ausgangspunkt des Berges zu gelangen. Von hier waren es "nur" 3 km bis zu der Spitze des Berges.
Wir hatten gerade einmal 500m geschafft als wir feststellten, dass dieser Anstieg schwerer und anstrengender war, als jeder andere. Der Weg führte über Steine, Felsen und Flüsse und oft konnte man nicht einmal einen genauen Pfad aus machen sondern versuchte nur den Menschen vor einen zu folgen. Zwischendurch mussten wir viele Pausen machen, da die Mittagshitze und der schwere Weg uns fertig machten. Hinzu kam dass es kaum Möglichkeiten gab sich im Schatten aus zu ruhen. Die wenigen Bäume, die auftauchten, boten meist schon anderen Schutz.
Insgesamt brauchten wir 1,5 Stunden bis ganz nach Oben, wo wir mehr Stolz auf Uns waren als dass wir den Ausblick genossen. Also rasteten wir kurz und stellten uns unter einen Vorsprung ins Kühle. Der Rückweg musste schließlich auch noch geschafft werden..
Wieder Unten angekommen, erwartete uns ein absolut überhitztes Auto mit dem wir erst nach einigen Minuten weiterfahren konnten zu den Balconies.
Von einem Parkplatz aus führte uns ein Weg mit unglaublich vielen Fliegen, Mücken und Bienen direkt zu diesen Felsvorsprüngen. Der Ausblick konnte uns hier allerdings nicht so begeistern, da jener uns sehr an die Blue Mountains erinnerte und nicht ansatzweise so schön war.
Im Anschluss suchten wir noch nahe gelegende Wasserfälle auf und gönnten uns ein Eis. Gegen Nachmittag kamen wir total erledigt im Hostel an und sahen auch schon bald das Unwetter aufziehen. Heute hatte das Wetter mal mitgespielt.
Freitag, 24. Dezember 2010
nach den Klippen, kamen die Strände
Nachdem wir den mehr westlichen Teil der GOR gesehen hatten, fuhren wir am heutigen Tag in die entgegengesetzte Richtung wo uns die zahlreichen Strände an der Küstenstraße erwarteten u.a. der weltbekannte Bells Beach, wo die Surfmeisterschaften stattfinden.
Gegen Morgen konnte man mal wieder keine einzige Wolke am Himmel erkennen und deshalb durften die Strandsachen heute nicht fehlen.
Auf dem Weg Richtung Lorne stoppten wir noch an einigen Aussichtspunkten bis wir schließlich an einen wunderschönen Strand anhielten um die Sonne zugenießen. Nach einiger Zeit mussten wir allerdings feststellen, dass sich das Wetter nicht zu halten schien. Gegen 3 Uhr war der Himmel so zugezogen, dass wir unsere Tour beenden mussten und uns auf den Weg zurück machten nach Apollo Bay. Leider hatten wir nicht am Bells Beach halten können, denn der Regen kam schneller als erwartet. Dafür machten wir es uns im Hostel richtig gemütlich. Wir kochten und schauten später noch mit leckerem Tee eine Weihnachts-DVD.
(irgendwann mussten wir ja mal starten etwas Stimmung zu machen)
Am nächsten Tag nahmen wir schweren Herzens Abschied von der süßen kleinen Stadt, in der wir nun 4 laaaaange Tage waren, was für uns echt ein größerer Abschnitt auf unserer Reise war. Nun führten uns Reiseführer in die Grampians, das ein Gebirge im Innland von Victoria ist.
Dabei mussten wir eine Strecke von ungefähr 400km zurücklegen und wie es mal wieder das Glück mit uns wollte, knallte die Sonne beim Fahren auf unser kleines Auto und erhitzte unsere Gemüter, die eh schon angeschlagen waren, da wir die meiste Zeit mit maximal 60 km/h fahren konnten. Das Navi führte uns über Landstraßen und Schotterwege, sodass manchmal über 100km kein Haus, kein Mensch und kein anderes Auto zu sehen war. Nicht einmal das Radio hatte Empfang und die Batterien von unseren Mp3 Playern waren auch bald runter. Es war fast nervenzerreibend, wenn man auf die Anzeige schaute wie lang 1km sein kann!!!!
So kamen wir gegen 7 Uhr abends endlich in Halls Gap an, ein kleineres Dorf direkt an der Gebirgskette.
Unsere Hoffnung unterwegs auf einen Supermarkt zu stoßen, war bitter enttäuscht worden also hieß es für uns direkt wieder los zu ziehen und in die nächst größere Stadt zu fahren um uns für die kommenden Tage ein zu decken.
Insgesamt waren wir also an jenem Tag von früh um 10 Uhr bis abends um 8 Uhr unterwegs gewesen, hatten gerade einmal 400km zurück gelegt und eingekauft... die Zeit läuft manchmal gegen Uns.
Gegen Morgen konnte man mal wieder keine einzige Wolke am Himmel erkennen und deshalb durften die Strandsachen heute nicht fehlen.
Auf dem Weg Richtung Lorne stoppten wir noch an einigen Aussichtspunkten bis wir schließlich an einen wunderschönen Strand anhielten um die Sonne zugenießen. Nach einiger Zeit mussten wir allerdings feststellen, dass sich das Wetter nicht zu halten schien. Gegen 3 Uhr war der Himmel so zugezogen, dass wir unsere Tour beenden mussten und uns auf den Weg zurück machten nach Apollo Bay. Leider hatten wir nicht am Bells Beach halten können, denn der Regen kam schneller als erwartet. Dafür machten wir es uns im Hostel richtig gemütlich. Wir kochten und schauten später noch mit leckerem Tee eine Weihnachts-DVD.
(irgendwann mussten wir ja mal starten etwas Stimmung zu machen)
Am nächsten Tag nahmen wir schweren Herzens Abschied von der süßen kleinen Stadt, in der wir nun 4 laaaaange Tage waren, was für uns echt ein größerer Abschnitt auf unserer Reise war. Nun führten uns Reiseführer in die Grampians, das ein Gebirge im Innland von Victoria ist.
Dabei mussten wir eine Strecke von ungefähr 400km zurücklegen und wie es mal wieder das Glück mit uns wollte, knallte die Sonne beim Fahren auf unser kleines Auto und erhitzte unsere Gemüter, die eh schon angeschlagen waren, da wir die meiste Zeit mit maximal 60 km/h fahren konnten. Das Navi führte uns über Landstraßen und Schotterwege, sodass manchmal über 100km kein Haus, kein Mensch und kein anderes Auto zu sehen war. Nicht einmal das Radio hatte Empfang und die Batterien von unseren Mp3 Playern waren auch bald runter. Es war fast nervenzerreibend, wenn man auf die Anzeige schaute wie lang 1km sein kann!!!!
So kamen wir gegen 7 Uhr abends endlich in Halls Gap an, ein kleineres Dorf direkt an der Gebirgskette.
Unsere Hoffnung unterwegs auf einen Supermarkt zu stoßen, war bitter enttäuscht worden also hieß es für uns direkt wieder los zu ziehen und in die nächst größere Stadt zu fahren um uns für die kommenden Tage ein zu decken.
Insgesamt waren wir also an jenem Tag von früh um 10 Uhr bis abends um 8 Uhr unterwegs gewesen, hatten gerade einmal 400km zurück gelegt und eingekauft... die Zeit läuft manchmal gegen Uns.
Freitag, 17. Dezember 2010
Great (great) Ocean Road
Am morgen schien dann sogar endlich die Sonne. Nach 5 deprimierenden Tagen mit Regen
und bewölkten Himmel freuten wir uns über die heißen Strahlen.
In diesem Moment konnte ich mir nicht vorstellen, welche Auswirkung das graue Wetter in
Deutschland auf mich haben wird wenn ich nach Hause zurückkehre. Ich kriege bestimmt
Entzugserscheinungen von der Sonne.
In Angst, dass es wieder einen Umschwung geben würde die nächsten Tage, fuhren wir direkt
zu den 150 km entfernten 12 Aposteln. Unterwegs machten wir viele Stops auf der GOR,
da uns immer wieder die Sicht auf das Meer und die Klippen beeindruckte.
Ich konnte den ganzen Tag kaum in Worte fassen, wie atemberaubend ich dieses Naturwunder
fand und ich bin davon überzeugt, dass diese Tour mit das Schönste war, was ich je von
Australien oder in meinem Leben gesehen habe.
Auf dem Weg konnten wir sogar am Straßenrand eine Koalabär-Mama mit ihrem Jungen auf den
Rücken entdecken. Es war das erste mal, dass ich in der Wildnis wache Koalas gesehen hatte,
die sich auf dem Boden fortbewegten.
Neben den Apostels konnten wir außerdem die London Bridge, Lorch Arc und andere schöne
Stellen bewundern. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich nicht gewusst wie umfassend die
GOR ist und wurde im Laufe des Tages immer wieder aufs Neue überrascht.
Auf dem Rückweg hielten wir noch im Otway Nationalpark, der mit seinen vielen
Wasserfällen auch ein beliebtes Touristenziel rund um Apollo Bay ist. Nach einem
einstündigen Marsch durchs Gestrüpp traten wir nach einem langen erfolgreichen Tag die
Heimreise an - endlich wieder glücklich und zufrieden mit unserer kleinen Welt :-)
und bewölkten Himmel freuten wir uns über die heißen Strahlen.
In diesem Moment konnte ich mir nicht vorstellen, welche Auswirkung das graue Wetter in
Deutschland auf mich haben wird wenn ich nach Hause zurückkehre. Ich kriege bestimmt
Entzugserscheinungen von der Sonne.
In Angst, dass es wieder einen Umschwung geben würde die nächsten Tage, fuhren wir direkt
zu den 150 km entfernten 12 Aposteln. Unterwegs machten wir viele Stops auf der GOR,
da uns immer wieder die Sicht auf das Meer und die Klippen beeindruckte.
Ich konnte den ganzen Tag kaum in Worte fassen, wie atemberaubend ich dieses Naturwunder
fand und ich bin davon überzeugt, dass diese Tour mit das Schönste war, was ich je von
Australien oder in meinem Leben gesehen habe.
Auf dem Weg konnten wir sogar am Straßenrand eine Koalabär-Mama mit ihrem Jungen auf den
Rücken entdecken. Es war das erste mal, dass ich in der Wildnis wache Koalas gesehen hatte,
die sich auf dem Boden fortbewegten.
Neben den Apostels konnten wir außerdem die London Bridge, Lorch Arc und andere schöne
Stellen bewundern. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich nicht gewusst wie umfassend die
GOR ist und wurde im Laufe des Tages immer wieder aufs Neue überrascht.
Auf dem Rückweg hielten wir noch im Otway Nationalpark, der mit seinen vielen
Wasserfällen auch ein beliebtes Touristenziel rund um Apollo Bay ist. Nach einem
einstündigen Marsch durchs Gestrüpp traten wir nach einem langen erfolgreichen Tag die
Heimreise an - endlich wieder glücklich und zufrieden mit unserer kleinen Welt :-)
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Lakes Entrance - Melbourne - Lorne - Apollo Bay
Vom verregneten Canberra ging es weiter ins verregnete Lakes Entrance, das noch ausgestor-
bener nicht sein konnte. Bei schönem Wetter hätte dieser Ort ein absolutes Urlaubsparadies
sein können aber natürlich spielte da unser Glück nicht mit.
Es kam uns so vor, als wenn wir mit den Wolken reisen würden. Es war durchgehend kalt und
nass. Nach einer Nacht mit Heizung (!) wollten wir nicht länger unsere Zeit hier verschwenden
und direkt durchfahren nach Melbourne. Zu diesem Zeitpunkt waren wir noch guter Dinge und
freuten uns auf die Stadt, die alle als ein Kunstwerk beschrieben :-)
Gegen Mittag kamen wir überglücklich an und stellten unser Auto für eine kurze Zeit an den
Straßenrand um zur Rezeption zu gehen. Hier teilte man uns mit, dass das Hostel für die
kommenden 3 Nächte ausgebucht sei und wir bei den anderen genauso wenig Glück haben
würden. Enttäuscht latschten wir noch eine Stunde durch die Straßen um uns die Beine zu
vertreten nach der und für die bevorstehende Autofahrt, denn wir mussten nun direkt durch-
fahren zur Great Ocean Road.
Nachdem wir nur einen Kaffee getrunken, uns den Hafen und die Arena angeschaut hatten,
kehrten wir zurück zum Auto, wo uns erstmal ein Strafzettel über 60$ entgegenstrahlte.
Wenn etwas schief lief, dann wirklich alles - und immer wenn man in Australien denkt:
*Es kann nicht mehr schlimmer kommen* dann kommt es schlimmer.
Mit Regen, einem Strafzettel und schlechter Laune machten wir uns also gegen Nachmittag
auf den Weg nach Lorne, unserem ersten Ziel auf der Great Ocean Road und.. was für ein
Zufall; auch hier war alles ausgebucht!!!! Das kleine Dorf am Meer verfügt über gerade mal
3 Hostels, die genau an diesem Tag komplett überfüllt zu sein schienen, da irgendein
Festival in der Nähe stattfand. Überall auf der Straße trafen wir auf merkwürdige Jugendliche,
die uns entweder blöd von der Seite anmachten oder uns direkt Morddrohungen hinterriefen.
Gegen 7 Uhr hatten wir die Schnauze voll. Wir hatten zwar auf Biegen und Brechen eine
Unterkunft gefunden aber ich glaube, wir hätten bevorzugt im Auto geschlafen, da wir so
Angst hatten um uns und unsere Wertsachen. Dieser Ort war einfach nur abschreckend.
Nach einer Weile riefen wir in der nächsten Ortschaft an um uns dort nach einem freien
Zimmer zu erkundigen.
Als wir hörten, dass etwas frei war, zögerten wir nicht lange alle unsere Sachen wieder ins
Auto zu schmeißen und weiter nach Apollo Bay zu fahren. Hauptsache weit weg von hier.
Schließlich kamen wir völlig ausgehungert, müde, Schweiß gebadet und kaputt in einem
der schönsten Hostels, das wir jemals hatten, an. Die Atmosphere war einfach traumhaft und
wir fühlten uns fast wie auf Wolke 7 als wir die wunderschöne Küche und das Kaminzimmer sahen.
Endlich hatten wir einen Ort gefunden, wo wir länger verweilen konnten und uns wohl fühlten.
Wir buchten direkt zwei weitere Nächte um erstmal nach dem Schock der letzten Tage zu ent-
spannen.
bener nicht sein konnte. Bei schönem Wetter hätte dieser Ort ein absolutes Urlaubsparadies
sein können aber natürlich spielte da unser Glück nicht mit.
Es kam uns so vor, als wenn wir mit den Wolken reisen würden. Es war durchgehend kalt und
nass. Nach einer Nacht mit Heizung (!) wollten wir nicht länger unsere Zeit hier verschwenden
und direkt durchfahren nach Melbourne. Zu diesem Zeitpunkt waren wir noch guter Dinge und
freuten uns auf die Stadt, die alle als ein Kunstwerk beschrieben :-)
Gegen Mittag kamen wir überglücklich an und stellten unser Auto für eine kurze Zeit an den
Straßenrand um zur Rezeption zu gehen. Hier teilte man uns mit, dass das Hostel für die
kommenden 3 Nächte ausgebucht sei und wir bei den anderen genauso wenig Glück haben
würden. Enttäuscht latschten wir noch eine Stunde durch die Straßen um uns die Beine zu
vertreten nach der und für die bevorstehende Autofahrt, denn wir mussten nun direkt durch-
fahren zur Great Ocean Road.
Nachdem wir nur einen Kaffee getrunken, uns den Hafen und die Arena angeschaut hatten,
kehrten wir zurück zum Auto, wo uns erstmal ein Strafzettel über 60$ entgegenstrahlte.
Wenn etwas schief lief, dann wirklich alles - und immer wenn man in Australien denkt:
*Es kann nicht mehr schlimmer kommen* dann kommt es schlimmer.
Mit Regen, einem Strafzettel und schlechter Laune machten wir uns also gegen Nachmittag
auf den Weg nach Lorne, unserem ersten Ziel auf der Great Ocean Road und.. was für ein
Zufall; auch hier war alles ausgebucht!!!! Das kleine Dorf am Meer verfügt über gerade mal
3 Hostels, die genau an diesem Tag komplett überfüllt zu sein schienen, da irgendein
Festival in der Nähe stattfand. Überall auf der Straße trafen wir auf merkwürdige Jugendliche,
die uns entweder blöd von der Seite anmachten oder uns direkt Morddrohungen hinterriefen.
Gegen 7 Uhr hatten wir die Schnauze voll. Wir hatten zwar auf Biegen und Brechen eine
Unterkunft gefunden aber ich glaube, wir hätten bevorzugt im Auto geschlafen, da wir so
Angst hatten um uns und unsere Wertsachen. Dieser Ort war einfach nur abschreckend.
Nach einer Weile riefen wir in der nächsten Ortschaft an um uns dort nach einem freien
Zimmer zu erkundigen.
Als wir hörten, dass etwas frei war, zögerten wir nicht lange alle unsere Sachen wieder ins
Auto zu schmeißen und weiter nach Apollo Bay zu fahren. Hauptsache weit weg von hier.
Schließlich kamen wir völlig ausgehungert, müde, Schweiß gebadet und kaputt in einem
der schönsten Hostels, das wir jemals hatten, an. Die Atmosphere war einfach traumhaft und
wir fühlten uns fast wie auf Wolke 7 als wir die wunderschöne Küche und das Kaminzimmer sahen.
Endlich hatten wir einen Ort gefunden, wo wir länger verweilen konnten und uns wohl fühlten.
Wir buchten direkt zwei weitere Nächte um erstmal nach dem Schock der letzten Tage zu ent-
spannen.
Canberra.. eine absolut hässliche Hauptstadt
In Batemans Bay machten wir uns erstmalig daran unsere weitere Route zu planen. Wir hatten
zwar vorher ein paar Sachen rausgeschrieben, uns aber nicht fest entschlossen wo wir anhalten
wollten zum Nächtigen. Als es am Morgen allerdings immer noch nicht aufgehört hatte zu regnen und wir leider feststellen mussten, dass jede von uns über nur eine lange Hose verfügt, beschlossen wir gegen
unseren Plan nach Canberra zu fahren. Dort wollten wir den Tag mit dem Wetter best möglich
nutzen und uns die Hauptstadt anschauen. Wir hatten keine hohen Erwartungen, da uns viele bereits vorher berichteten, dass Canberra wirklich nur Mittel zum Zweck darstellt. Die City ist klein gehalten und ohne Leben. Die ganze Atmosphere der Stadt ist ruhig und angespannt.
Heute konnten wir das neue Parlamenthouse betrachten, das von einen riesigen Park
umgeben wird. Von Innen machte das Gebäude auch eine Menge her und beeindruckte uns mit seinen
verschiedenen Konferenzräumen. Nicht weit entfernt vom Parlament schauten wir uns auch noch die Nationalgallerie an, die ebenfals neu renoviert ist und nun über zwei Etagen Bilder und Skulpturen ausstellt. Es wurde zu einem interessanten Nachmittag und es machte uns Spaß nach den letzten Wochen mal wieder etwas Kulturelles sich an zu schauen. Gegen 5 Uhr machten wir uns auf den Weg zurück zum Hostel um uns in der Umgebung etwas umzu gucken und nach Essen zu suchen. Leider mussten wir dabei feststellen, dass schon alles um diese Uhrzeit zu hatte-unfassbar!!!!!!!!! Mcces diente also mal wieder als Nahrungslieferant und im Hostel verbrachten wir den Abend in der Sauna.
zwar vorher ein paar Sachen rausgeschrieben, uns aber nicht fest entschlossen wo wir anhalten
wollten zum Nächtigen. Als es am Morgen allerdings immer noch nicht aufgehört hatte zu regnen und wir leider feststellen mussten, dass jede von uns über nur eine lange Hose verfügt, beschlossen wir gegen
unseren Plan nach Canberra zu fahren. Dort wollten wir den Tag mit dem Wetter best möglich
nutzen und uns die Hauptstadt anschauen. Wir hatten keine hohen Erwartungen, da uns viele bereits vorher berichteten, dass Canberra wirklich nur Mittel zum Zweck darstellt. Die City ist klein gehalten und ohne Leben. Die ganze Atmosphere der Stadt ist ruhig und angespannt.
Heute konnten wir das neue Parlamenthouse betrachten, das von einen riesigen Park
umgeben wird. Von Innen machte das Gebäude auch eine Menge her und beeindruckte uns mit seinen
verschiedenen Konferenzräumen. Nicht weit entfernt vom Parlament schauten wir uns auch noch die Nationalgallerie an, die ebenfals neu renoviert ist und nun über zwei Etagen Bilder und Skulpturen ausstellt. Es wurde zu einem interessanten Nachmittag und es machte uns Spaß nach den letzten Wochen mal wieder etwas Kulturelles sich an zu schauen. Gegen 5 Uhr machten wir uns auf den Weg zurück zum Hostel um uns in der Umgebung etwas umzu gucken und nach Essen zu suchen. Leider mussten wir dabei feststellen, dass schon alles um diese Uhrzeit zu hatte-unfassbar!!!!!!!!! Mcces diente also mal wieder als Nahrungslieferant und im Hostel verbrachten wir den Abend in der Sauna.
Mittwoch, 15. Dezember 2010
die letzten 3 Wochen Backpacker Leben
Am 24.11. machten wir uns früh auf den Weg zum Flughafen um Claudia ab zu holen. Sie war
den ganzen weiten Weg nach Australien gereist um 3 Wochen mit uns herum zu reisen und
etwas ab zu schalten vom kalten Deutschland.
Als wir am Gate warteten, waren wir so nervös als wenn wir selber nach
Hause fliegen würden. Es dauerte fast 2 Stunden bis sie endlich auf der Bildfläche erschien. Später
stellte sich heraus, dass sie während ihrer gesamten Flugroute ziemlich viel Pech gehabt
hatte. Zunächst wollte man sie aus Frankfurt nicht weglassen, weil ein Fehler beim Visum
aufgetreten war, in Singapur nahm man ihr den Reisepass nicht ab, da dieser angeblich
"gefälscht" sei und schließlich in Sydney musste sie ihr gesamtes Gepäck auspacken,
weil man vermutete, dass sie Drogen schmuggeln wollte.
Irgendwie hatte es Claudia aber geschafft sich durch zu boxen und kam erleichtert in unsere
Arme. Jetzt musste sie nur noch das gleiche durchmachen wie wir an unserem ersten Tag
d.h. Durchhalten bis zum Abend und nicht Einschlafen. Der Jetlag war auch für uns am
Anfang eine schwere Hürde. Wir brauchten fast 1 Woche um in den Rhytmus zu kommen.
Um sie auf Trapp zu halten, liefen wir erstmal durch die Stadt und erzählten alles von den
letzten Geschehnissen.
Gegen 11 Uhr hatten wir einen Termin mit einem Vermieter. Wir schauten uns ein Zimmer
in einem Haus an und hatten endlich eine Unterkunft für unseren letzten Monat gefunden,
was uns am meisten Sorge bereitet hatte, denn über Weihnachten und Silvester kann
man in Sydney kaum etwas finden, geschweige denn bezahlen!
Den restlichen Tag verbrachten wir im Botanic Garden und an der Oper. Claudia war allerdings
genauso benommen wie wir in den ersten Stunden und konnte kaum etwas realisieren oder
aufnehmen.
Dafür erging es ihr in den folgenden zwei Tagen schon besser. Am nächsten Tag musste man
natürlich erstmal den Strand aufsuchen um der Kälte aus Deutschland zu trotzen. Wir
verbrachten fast 5 Stunden am Meer und genossen die Sonne. Ich fühlte mich in diesem
Moment als wenn ich selber gerade erst angekommen war und wusste die Hitze zu schätzen
nachdem ich von den tollen Temperaturen zu Hause erfahren hatte ;)
Am Abend wollten wir noch Claudia etwas vom Nachtleben in Sydney zeigen. Wir gingen
zum Darling Harbour in einen Nachtclub und tanzten ein paar Stunden bis der Jetlag wieder
durchkam.
Sonntag sollte es schließlich wieder los gehen mit dem Backpacker-Leben. Nachdem es
einige Probleme gab mit der Automietung, konnten wir um 14 Uhr endlich los ziehen Richtung Melbourne. Unterwegs überfiel uns eine Schlecht-Wetter-Front - aber eine
vom Feinsten. Der Regen wollte garnicht mehr aufhören und der Weg in die nächst größere
Stadt zog sich ins Unendliche. Wir brauchten für 270 km mal wieder fast 5 Stunden. Völlig
gestresst und fertig (dabei hatten wir es in den letzten beiden Wochen so gut geschafft endlich
mal durch zu atmen) kamen wir im Dunkeln an.
Es war durch den Regen deutlich abgekühlt und wir froren sogar als wir an
diesem Tag in Batmans Bay zu Bett gingen.
den ganzen weiten Weg nach Australien gereist um 3 Wochen mit uns herum zu reisen und
etwas ab zu schalten vom kalten Deutschland.
Als wir am Gate warteten, waren wir so nervös als wenn wir selber nach
Hause fliegen würden. Es dauerte fast 2 Stunden bis sie endlich auf der Bildfläche erschien. Später
stellte sich heraus, dass sie während ihrer gesamten Flugroute ziemlich viel Pech gehabt
hatte. Zunächst wollte man sie aus Frankfurt nicht weglassen, weil ein Fehler beim Visum
aufgetreten war, in Singapur nahm man ihr den Reisepass nicht ab, da dieser angeblich
"gefälscht" sei und schließlich in Sydney musste sie ihr gesamtes Gepäck auspacken,
weil man vermutete, dass sie Drogen schmuggeln wollte.
Irgendwie hatte es Claudia aber geschafft sich durch zu boxen und kam erleichtert in unsere
Arme. Jetzt musste sie nur noch das gleiche durchmachen wie wir an unserem ersten Tag
d.h. Durchhalten bis zum Abend und nicht Einschlafen. Der Jetlag war auch für uns am
Anfang eine schwere Hürde. Wir brauchten fast 1 Woche um in den Rhytmus zu kommen.
Um sie auf Trapp zu halten, liefen wir erstmal durch die Stadt und erzählten alles von den
letzten Geschehnissen.
Gegen 11 Uhr hatten wir einen Termin mit einem Vermieter. Wir schauten uns ein Zimmer
in einem Haus an und hatten endlich eine Unterkunft für unseren letzten Monat gefunden,
was uns am meisten Sorge bereitet hatte, denn über Weihnachten und Silvester kann
man in Sydney kaum etwas finden, geschweige denn bezahlen!
Den restlichen Tag verbrachten wir im Botanic Garden und an der Oper. Claudia war allerdings
genauso benommen wie wir in den ersten Stunden und konnte kaum etwas realisieren oder
aufnehmen.
Dafür erging es ihr in den folgenden zwei Tagen schon besser. Am nächsten Tag musste man
natürlich erstmal den Strand aufsuchen um der Kälte aus Deutschland zu trotzen. Wir
verbrachten fast 5 Stunden am Meer und genossen die Sonne. Ich fühlte mich in diesem
Moment als wenn ich selber gerade erst angekommen war und wusste die Hitze zu schätzen
nachdem ich von den tollen Temperaturen zu Hause erfahren hatte ;)
Am Abend wollten wir noch Claudia etwas vom Nachtleben in Sydney zeigen. Wir gingen
zum Darling Harbour in einen Nachtclub und tanzten ein paar Stunden bis der Jetlag wieder
durchkam.
Sonntag sollte es schließlich wieder los gehen mit dem Backpacker-Leben. Nachdem es
einige Probleme gab mit der Automietung, konnten wir um 14 Uhr endlich los ziehen Richtung Melbourne. Unterwegs überfiel uns eine Schlecht-Wetter-Front - aber eine
vom Feinsten. Der Regen wollte garnicht mehr aufhören und der Weg in die nächst größere
Stadt zog sich ins Unendliche. Wir brauchten für 270 km mal wieder fast 5 Stunden. Völlig
gestresst und fertig (dabei hatten wir es in den letzten beiden Wochen so gut geschafft endlich
mal durch zu atmen) kamen wir im Dunkeln an.
Es war durch den Regen deutlich abgekühlt und wir froren sogar als wir an
diesem Tag in Batmans Bay zu Bett gingen.
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