Nachdem wir den mehr westlichen Teil der GOR gesehen hatten, fuhren wir am heutigen Tag in die entgegengesetzte Richtung wo uns die zahlreichen Strände an der Küstenstraße erwarteten u.a. der weltbekannte Bells Beach, wo die Surfmeisterschaften stattfinden.
Gegen Morgen konnte man mal wieder keine einzige Wolke am Himmel erkennen und deshalb durften die Strandsachen heute nicht fehlen.
Auf dem Weg Richtung Lorne stoppten wir noch an einigen Aussichtspunkten bis wir schließlich an einen wunderschönen Strand anhielten um die Sonne zugenießen. Nach einiger Zeit mussten wir allerdings feststellen, dass sich das Wetter nicht zu halten schien. Gegen 3 Uhr war der Himmel so zugezogen, dass wir unsere Tour beenden mussten und uns auf den Weg zurück machten nach Apollo Bay. Leider hatten wir nicht am Bells Beach halten können, denn der Regen kam schneller als erwartet. Dafür machten wir es uns im Hostel richtig gemütlich. Wir kochten und schauten später noch mit leckerem Tee eine Weihnachts-DVD.
(irgendwann mussten wir ja mal starten etwas Stimmung zu machen)
Am nächsten Tag nahmen wir schweren Herzens Abschied von der süßen kleinen Stadt, in der wir nun 4 laaaaange Tage waren, was für uns echt ein größerer Abschnitt auf unserer Reise war. Nun führten uns Reiseführer in die Grampians, das ein Gebirge im Innland von Victoria ist.
Dabei mussten wir eine Strecke von ungefähr 400km zurücklegen und wie es mal wieder das Glück mit uns wollte, knallte die Sonne beim Fahren auf unser kleines Auto und erhitzte unsere Gemüter, die eh schon angeschlagen waren, da wir die meiste Zeit mit maximal 60 km/h fahren konnten. Das Navi führte uns über Landstraßen und Schotterwege, sodass manchmal über 100km kein Haus, kein Mensch und kein anderes Auto zu sehen war. Nicht einmal das Radio hatte Empfang und die Batterien von unseren Mp3 Playern waren auch bald runter. Es war fast nervenzerreibend, wenn man auf die Anzeige schaute wie lang 1km sein kann!!!!
So kamen wir gegen 7 Uhr abends endlich in Halls Gap an, ein kleineres Dorf direkt an der Gebirgskette.
Unsere Hoffnung unterwegs auf einen Supermarkt zu stoßen, war bitter enttäuscht worden also hieß es für uns direkt wieder los zu ziehen und in die nächst größere Stadt zu fahren um uns für die kommenden Tage ein zu decken.
Insgesamt waren wir also an jenem Tag von früh um 10 Uhr bis abends um 8 Uhr unterwegs gewesen, hatten gerade einmal 400km zurück gelegt und eingekauft... die Zeit läuft manchmal gegen Uns.
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