Freitag, 24. Dezember 2010

nach Sonne, Strand und Meer.. nun Sonne, Berge und Felsen

Es war früh am Morgen als wir nach dem langen gestrigen Tag aufstanden und uns immer noch total zerknittert und fertig fühlten. In der Küche wurden wir allerdings von gekochten Eiern überrascht, was nach den ganzen letzten Monaten das erste Frühstücksei in Australien bedeutete :-) Ich hatte mir das schon sooo lange gewünscht und nun bekam ich ein kleines aber feines und frisches Ei von den Hühnern aus den Stall, der zu dem Hostel dazu gehörte.
Nach dieser Stärkung war ich gleich doppelt motiviert den Grand Canyon bis zum Pinnacle zu besteigen. Trotz der unglaublichen Hitze diesen Morgen warnte man uns in der Information vor einem aufkommenden Sturm, sodass wir uns beeilten zu dem Ausgangspunkt des Berges zu gelangen. Von hier waren es "nur" 3 km bis zu der Spitze des Berges.
Wir hatten gerade einmal 500m geschafft als wir feststellten, dass dieser Anstieg schwerer und anstrengender war, als jeder andere. Der Weg führte über Steine, Felsen und Flüsse und oft konnte man nicht einmal einen genauen Pfad aus machen sondern versuchte nur den Menschen vor einen zu folgen. Zwischendurch mussten wir viele Pausen machen, da die Mittagshitze und der schwere Weg uns fertig machten. Hinzu kam dass es kaum Möglichkeiten gab sich im Schatten aus zu ruhen. Die wenigen Bäume, die auftauchten, boten meist schon anderen Schutz.
Insgesamt brauchten wir 1,5 Stunden bis ganz nach Oben, wo wir mehr Stolz auf Uns waren als dass wir den Ausblick genossen. Also rasteten wir kurz und stellten uns unter einen Vorsprung ins Kühle. Der Rückweg musste schließlich auch noch geschafft werden..
Wieder Unten angekommen, erwartete uns ein absolut überhitztes Auto mit dem wir erst nach einigen Minuten weiterfahren konnten zu den Balconies.
Von einem Parkplatz aus führte uns ein Weg mit unglaublich vielen Fliegen, Mücken und Bienen direkt zu diesen Felsvorsprüngen. Der Ausblick konnte uns hier allerdings nicht so begeistern, da jener uns sehr an die Blue Mountains erinnerte und nicht ansatzweise so schön war.
Im Anschluss suchten wir noch nahe gelegende Wasserfälle auf und gönnten uns ein Eis. Gegen Nachmittag kamen wir total erledigt im Hostel an und sahen auch schon bald das Unwetter aufziehen. Heute hatte das Wetter mal mitgespielt.

1 Kommentar:

  1. war ja eine Superleistung zum Heiligabend, habt Ihr dort den Nickolaus getroffen?
    Schöne Weihnacht
    Oma Inge u. Opa Reiner

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