Früh war dann aber sofort die Sonne wieder da. So lange es nachts hier nur regnet, haben wir
alle da kein Problem mit. Aber die Diagnose für die nächsten beiden Tage war eher nicht so
gut. Ein Sturm sollte auf Airlie Beach zu kommen und mit ihm der Regen und die Wolken.
Also hiess es, genießen so lange noch die Sonne strahlt!
Zu vor den Tag hatten wir etwas von einem nicht weit entfernten Wasserfall gehört, der recht
schön sein soll. Früh fuhren wir die 25 km in den nächsten Ort um diesen zu besichtigen.
Etwas versteckt im Dschungel fanden wir schließlich den Wasserfall oder besser gesagt
das Wasserfällchen. Ungefähr 20 m hoch und unter ihm ein kleiner Tümpel mit nicht gerade
sauberen Wasser. Eigentlich hatten wir vor ein kleines Sonnenbad zu nehmen bis wir fest-
stellten dass man nicht mal 10 cm unter Wasser schauen konnte. Unsicher ob man hier auf
seltsame Tiere trifft oder irgendwelche Strömungen sind, warteten wir erstmal ab und ließen
uns in der Zeit mal wieder von Mücken und anderen Insekten ärgern.
Nachdem wir ein paar Jungs beobachteten wie sie in dem Wasser schwommen und spielten,
beschlossen Tatjana und ich es zu wagen und auch eine kleine Ablühlung zu nehmen.
Dabei schwommen wir einmal direkt unter den Wasserfall bis wir feststellten was für eine
enorme Kraft hier das Wasser hatte und wie laut es war.
Im Anschluss wollten wir endlich die Lagune sehen von Airlie Beach. Hier gehen
alle Menschen ins Wasser wenn die Quallensaison startet. Schon beim Ankommen stellten
wir fest dass die Hölle los war. Aber der Platz lud auch zum Sonnen und Baden ein. Es gleicht
allerdings mehr einem Freibad neben dem Meer als einer Lagune. Ich hatte mir es anders
vorgestellt. Trotzdem verbrachten wir den gesamten Nachmittag hier und schliefen mal
wieder die Hälfte der Zeit da wir momentan irgendwie andauernd alle so müde sind :-P
Gegen Abend machten wir uns erst auf dem Heimweg, jeder mit neuem tollen Sonnenbrand.
Jetzt wollten wir nur noch eine Tour buchen zu den Whitsunday Islands. Wir hatten
mal wieder gedacht, dass diese Buchung nicht viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Aber
es lief darauf hinaus, dass dieses Vornehmen 2 Stunden und viel Geduld brauchte. Auf den
Straßen hier wird man förmlich überflutet mit Angeboten. Dabei gibt es die verschiedensten
Sachen. Wir hatten zwar selber Vorstellungen und Ansprüche aber nicht gedacht dass es
so komplex werden würde. In einem Infostand hatten wir nach mehr maligen hin und her
laufen und vergleichen endlich einen guten Preis für 2 Tage ausgehandelt.
Immer wenn man hier zwei - drei tägige Ausflüge machen will, die für uns so etwas wie
Urlaub sind, ist dies mit enormen Stress vorher verbunden.
Naja... Abends, nachdem wir mal wieder das Übliche gekocht hatten, zogen wir los
um noch in ein paar Pubs vorbei zu schauen.
Dabei stellten wir fest, dass Airlie Beach wirklich so klein ist, dass man jeden Abend die
gleichen Leute trifft. Nach gerade mal 3 Tagen konnten wir Leute an verschiedenen Ecken grüßen.
Als wir schon gehen wollten, passierte dann das scheinbar Unmögliche. Karina traf
auf einen ehemaligen Schulkollegen. Natürlich mussten dann noch ein paar Stunden
ran gehangen werden, sodass wir später und betrunkner als wir wollten Heim kehrten.
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