Kurze Zusammenfassung der letzten Tage:
Donnerstag morgen war es endlich an der Zeit die kalten Nächte hinter uns zu lassen und von Port Macquarie weiter nach Byron Bay zu reisen. Coffs Harbour steuerten wir garnicht erst an, da viele Aussis uns davon abrieten. Die Strecke umfasste nun ca. 405 km und sollte in 5 Stunden machbar sein. Bereits nach den ersten 100 km, die ungefähr 2 Stunden dauerten, stellten wir fest, dass 400 km auf Australien´s Autobahnen ("..") sehr sehr lang sein können. Eine Baustelle nach der anderen, einspurige Fahrbahnen und eine Höchstgeschwindigkeit von 110 Std/km zogen jeden Km wie Kaugummi ins Unendliche. Zuletzt mussten wir auch noch 50 km hinter einem Laster hinher tuckeln, der ein ganzes Haus vom einen Ort zum anderen verlagerte. Im Endeffekt brauchten wir geschlagene 7 Stunden und kamen heilfroh endlich hier an.
Bereits bei der Fahrt stellten wir fest wie warm es doch im Norden bereits im September ist. In Byron Bay traf uns fast der Schlag als wir das Auto verließen. Wir fühlten uns nach den letzten kalten Nächten wie in Afrika. Der Wind ist hier keine Plage mehr sondern eher eine super Abkühlung.
In unserem Cape Hostel angekommen, verloren wir natürlich als erstes wieder unseren Zimmerschlüssel. Bei so vielen Taschen und Tüten geht eigentlich bei so ziemlich jeder Ankunft irgendetwas erstmal flöten. Nach ungefähr 1 Stunde Aus- und Einpacken sämtlicher Gepächteile tauchte der Schlüssel aber iwie wieder ans Tageslicht.. Schwein gehabt =P
Als wir endlich alles verstaut hatten im Zimmer, hatten wir echt für nichts mehr Nerven und liefen erstmal Richtung Strand. Hier hatten wir uns bereits mit Chris und Jannes verabredet, die wir aus Deutschland schon kannten und nun quasi unsere Wege kreuzten. Die zwei fahren die selbe Strecke wie wir, sind allerdings im Norden gestartet. In einer Pizzabude gab es natürlich aller Hand Gesprächsstoff, den wir später in einem gemütlichen Pub mit Lifeband fortsetzten. Wir tauschten Erfahrungen und Erlebnisse aus und lachten gemeinsam über die guten und schlechten Zeiten die es hier gibt. Dabei mussten Nadine und ich feststellen wie viel wir eigentlich schon innerhalb der 3 Wochen erlebt haben,wie viele auf und abs man hatte und was Australien einem eigentlich bietet. Der nächste Tag wurde natürlich sofort verplant, da die Jungs schon einmal hier waren, konnten sie uns einiges empfehlen. Doch leider machte uns mal wieder das Wetter ein Strich
durch die Rechnung. Im Hostel nachts ankommend startete der Regen und sollte bis zum nächsten Abend nicht mehr wirklich aufhören..
Als wir am Morgen aufwachten und die Gardienen öffneten, sah der Himmel genauso aus wie am Abend zu vor. Die grauen Wolken waren dafür genug Motivation mal einen Waschtag unserer Klamotten ein zu legen.
Nach dem Duschen trafen wir uns mit den Jungs zum Frühstücken um anschließend etwas durch die Straßen zu schlendern und im Woolworth einzukaufen. Zum Abendbrot hatten wir uns nämlich
ein absolutes Highlight überlegt: Nudeln mit Soße und Fleisch :)
In einer Post erhielten wir nach einigen Missverständnissen auch endlich eine SIM Karte mit der man nach Deutschland telefionieren und schreiben kann. Aber wenn man dann die Karte hat, heisst das natürlich noch lange nicht dass man sie benutzen kann. NEIIIIIN!! In Australien mussman grundsätzlich alles und jeden Scheiß aktivieren und anmelden und bla bla bla.. Das nimmt dann meistens auch noch mal so 2 Stunden in Anspruch. Total ätzend meistens, weil man nie die Garantie hat dass es auch funktioniert und da hier eh alles etwas ruhiger und gelassener ist, kann so einiges auch mal eben 2-3 Wochen dauern :S
Wie auch immer.. Gegen 5 Uhr war alles erledigt und der Tag schon wieder halb vorbei. Als dann die Sonne noch etwas raus kam, legten wir uns gemütlich an den Strand und schauten den Surfern zu. Gegen Abend machten wir uns dann in der Hostelküche breit und kochten. Das Essen war echt der Himmel auf Erden. Ich vermisse hier echt so simples Essen dass ich in Deutschland zuvor 5 mal die Woche gegessen habe :-/ Subway und Mcces sind hier unsere Stammrestaurants da normale Menüs wirklich nur einmal die Woche finanziell tragbar sind.
Aus dem gemütllichen Abendessen zu Viert wurde später noch eine richtig große Runde mit zahlreichen Deutschen, die auch hier rumreisen. Gegen 10 Uhr zogen wir dann noch in ein Pub und ließen den Abend ausklingen.
Ich muss echt sagen: Byron Bay ist bis jetzt richtig Top. Ich glaube wir werden auch noch ein paar Tage länger hier verweilen ehe wir die Party-Meile "Surfers Paradise" ansteuern...
jetzt wissen wir zwar das du deine simkarte aktivert hast haben aber trotzdem noch nicht deine handynummer zum schreiben!!wie lautet sie??lg papa,kelly ,jonas
AntwortenLöschenIst ja schön, dass es euch so gut in Byron Bay gefällt :-)
AntwortenLöschenVielleicht passt das ja ganz gut dazu:
http://www.youtube.com/watch?v=hk2xaeXnxlM
Viel Spaß noch, LG Petra & Jörg