Sonntag, 5. September 2010

in der Pampa..

Tjaaaa.. nun sind wa in Newcastle und ich kann nur sagen: Das ist garnicht unsere Welt. Die Autofahrt hierhin verlief aber zu mindest gut.Wir kamen gut und schnell durch Sydney. Zuvor mussten wir mindestens 10 mal hoch und runter in die Garage laufen da wir für  ein Backpackerleben doch ziemlich viele Sachen mit haben momentan :D Jan musste uns seinen Schlafsack, seine Decken und sein Kissen überlassen sodass wir es auch gemütlich in unserem neuen zu Hause, dem Auto haben. Nachdem wir in Chatswood uns noch ein Navi zu gelegt hatten, damit wir nicht auf den links-Verkehr und den Weg achten mussten, fuhren wir schon viel selbstbewusster als in der Nacht zu vor.
Gegen 1 Uhr machten wir uns also auf den Weg mit dem Ziel das YHA Hostel in Newcastle zu erreichen. Unterwegs sahen wir nichts als Felswände und iwelche Wälder, die aussahen laut Nadine wie in König der Löwen. Da das Wetter auch die letzten Tage echt mies hier war, schlug dies während der Fahrt sehr auf unser Gemüt. Nach nur 2 Stunden Fahrtzeit kamen wir total erschöpft und erledigt an. Dabei hatten wir uns heute eher weniger bewegt als an all den anderen Tagen zu vor. Das erste Problem das uns hier erwartete, war die Suche nach einem kostenfreien Parkplatz. Ein Problem, das wie sich später heraus stellen sollte, eher klein ist im Vergleich zu den anderen Sachen die wir hier erleben werden. Nachdem wir ungefähr 30 min im Kreis fuhren,erreichten wir eine Straße, an der bereits viele Autos am Rand standen.
Sicher fühlten wir uns nicht dabei unser "zu Hause" an so einer Klippe stehen zu lassen, taten es aber dennoch. Bereits beim Verlassen des Autos fiel uns auf, dass hier momentan echtes Ostsee-Wetter ist und wenn man die Küste und die Wellen betrachtet, auch das selbige Feeling bekommt. Da wir natürlich nicht so schlau waren unsere Taschen  vorher im Hostel ab zu lagern,mussten wir sie über den Berg tragen :P manchmal denken wir einfach nicht mit oder nicht weit genug vorraus...
Das 4er Zimmer, das wir im Hostel bekamen, war unter unseren Erwartungen. Das bereits in Sydney besuchte Hostel glich dagegen einem 5 Sterne Hotel. Im Zimmer war bereits eine ältere Dame, ca 50 Jahre, die sich liebevoll mit ihrer Matratze in der Ecke breit machte und vor hatte da zu schlafen. Sie erklärte uns dass sie zu viel Schnaps getrunken hätte und Angst habe aus dem Doppelstockbett zu fallen. Sie redete die ganze Zeit wirre Sachen, war aber im großen und ganzen nett. Später kam noch ein anderes Mädchen dazu, dass wie sich später heraus stellte furchtbar schnarcht und nachtaktiv ist. Nadine und ich waren beinahe frustriert. Im ganzen Hostel waren insgesamt kaum Menschen in unserem Alter, eher Familien und keiner wirkte sonderlich freundlich.Also zogen wir schweigend zu nächst erstmal bei Wind und Regen die Küste entlang um schon einmal einen Eindruck von NC zu bekommen. Die Atmosphere der Stadt ist eher bedrückt, einsam, beinahe unheimlich. Auf den Straßen trifft man kaum Menschen und selbst als wir die Darbystreet erreichten gegen Abend (eine angeblich sehr bekannte und beliebte Restaurant Straße) waren wir mehr oder weniger enttäuscht. Wir setzten uns also einfach in ein Pub und aßen einen 17 Dollar teuren Salat. Die Bedienung, die sehr interessiert an uns zu sein schien, machte das aber wieder gut ;) Man kann sagen, dass wir echt in einer absoluten Kleinstadt angekommen sind, wo jeder jeden kennt. Viele sprechen auch von einer Studentenstadt da nicht weit von hier ein riesen Campus ist. Schließlich rief uns Michi an,den wir am Mainly kennen gelernt hatten, um uns zu motivieren ein paar Runden um die Häuser zu ziehen. Er ist selber Student hier. Mit ihm trafen wir uns dann iwann später nachts am Hauptbahnhof und klapperten alle
möglichen Bars, Diskos und Pubs ab =) Zum Glück ist hier alles ohne Eintritt. Die Bier(s) taten echt gut und lockerte unsere Frustration wenigstens etwas auf :P Im Prinzip wurde es noch ein lustiger Abend. Wir saßen, tranken und redeten viel über Gott und die Welt. Gegen 3 Uhr liefen wir nach Hause und fielen sofort wie Tod in die Betten.

...Fortsetzung folgt!!!!!!
unser Hostel

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