Sonntag, 21. November 2010

Von Byron Bay steuerten wir Coffs Harbour an, einer von jenen Orten die wir auf der Hinfahrt
übersprungen hatten da wir davon ausgegangen waren dort nicht viel zu verpassen.
Das Hostel und die Umgebung gefiel uns dann doch auf Anhieb ziemlich gut. Obwohl
wir das Auto brauchten um überall hin zu kommen, waren wir hier zu nichts zu faul und erkundeten
seit langem mal wieder eine neue Umgebung.
Leider gab es nichts was wir nicht schon von den anderen Orten kannten: Natürlich einen
wunderschönen einsamen Strand, ein Küstenweg für Spaziergänge und ein Einkaufszentrum.
Das einzige was mich hier beeindruckte, war, dass man in Coffs Harbour ganz deutlich sehen
konnte wie das Süßwasser (in Australien) zurück geht. Viele Wasserwege bzw Flüsse waren
komplett ausgetrocknet und man konnte zu Fuß unter die zahlreichen Brücken durchlaufen.

Unsere nächste Station hieß Port Stephans, unser absolutes Lieblingsplätzchen von der
Ostküstentour. Im Hostel hatten wir mal wieder einen Glücksgriff: Da alles ausgebucht war,
bekamen wir ein Familienzimmer für den Preis von einem Mehrbettenzimmer d.h. ein
Doppelbett, ein Doppelstockbett, eigener Kühlschrank und TV. Richtiger Luxus :-) den wir
direkt ausnutzen mussten.
Das Hostel befand sich nur leider mitten im Dschungel und man konnte abends keinen
Schritt vor die Tür setzen ohne eine Horde Mücken und andere stechende oder
beißende Insekten am Körper zu haben. Was wir alles für sonderbare Stiche hatten, will
ich hier lieber nicht erläutern. Ich sah im Gesicht aus als hätte ich Windpocken.
Die Abende verbrachten wir also damit auf die 5 cm x 5 cm kleine Scheibe des Fernsehrs
zu starren und schlechtes australisches Programm uns an zu tuen. Wir hatten,an der
Zahl, 3 Kanäle, was wohl an der Abgelegenheit der Unterkunft lag.
Einen Tag nahmen wir noch am "Sand boarding" teil. Port Stephans bzw Nelson Bay verfügt
über die größten Sanddünen Australiens und bietet sich daher an für solch eine Aktivität.
Man kann sich Sandboarding wie Snowboarding nur eben auf Sand vorstellen. Ein anderer Unterschied ist, dass man, nachdem man den Berg runtergeschlittert ist, alleine wieder hochlaufen muss. Nach ungefähr 4 mal runterfahren, war ich so kaputt, dass ich erstmal eine Pause machen musste.
 
 
Insgesamt gibt es über die ersten Novemberwochen nicht viel zu berichten da wir erstmals
gesundheitlich alle etwas angeschlagen waren. Magendarm, Erkältung durch die Klima-
anlagen, Bauchschmerzen.. irgendwie hatte es uns alle erwischt und die Kräfte hatten
uns mit der Zeit etwas verlassen. Nun ist aber alles wieder gut - keine Sorge :)
 

2 Kommentare:

  1. schön das Rutschen auf der Düne, Mündchen zu der Sand putzt Dir sonst noch Deine Zähne.
    Oma Inge U. Opa Reiner

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  2. wenn das mit dem sandboarding klappt dann kannst du ja bald mal mit uns nach östereich in den winterurlaub fahren!!lg papa,kelly und jonas

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